
Auflage streng limitiert! - siehe Gate A4
F3 |
Pressestimmen |
Da aus einer gewissen Kurz- und Uneinsichtigkeit heraus (siehe D1) bisher noch nichts über die bourbakischen Internetaktivitäten in der der Allgemeinheit zugänglichen Presse berichtet worden ist, möchte ich unter diesem Gate F3 vorläufig die folgenden Ausführungen einsetzen, welche jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bei vorhandenem Bedarf sehr leicht an eine andere Stelle umgehängt werden können.
Anhand meiner Web - Server - Statistik habe ich erfahren, daß schätzungweise in etwa 70 % meiner Leser Studenten sind, wobei ich annehme, daß es sich dabei in etwa zur Hälfte unmittelbar um Physikstudenten handelt, während der Rest benachbarten naturwissenschaftlichen Fächern zuzuordnen ist. An diese jungen Menschen soll der folgende offene Brief gerichtet sein.
München, den 26. November 1997
Liebe Studenten naturwissenschaftlicher Fächer an den verschiedenen Hochschulen Deutschlands
Sie haben anscheinend gerade ein naturwissenschaftliches Studium begonnen. Ich glaube, daß Sie dabei vor allem drei Ziele im Auge hatten:
ErstensNeugier darüber, was in diesem "Garten Gottes" so alles wächst,
zweitens der mehr oder weniger idealistische Wunsch, als fertig ausgebildeter Naturwissenschaftler später der Menschheit und/oder ihrem Lande dienen zu können, und
drittens der durchaus legitime egoistische Wunsch, als Naturwissenschaftler eine entwicklungsfähige Arbeitsstelle zu finden, um auf dieser Basis eine Familie gründen und ernähren zu können.
Was nun die Physik betrifft, so scheinen unsere Theoretiker so ziemlich alles versaut zu haben, was man nur so versauen kann. Unter A1 und A8 sind dabei einige der in der Physik zu korrigierenden Punkte angeführt, wobei es durchaus auch so sein kann, daß Sie einzelnen dieser Punkte nur in beschränktem Maße zustimmen werden. In diesem Zusammenhang muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß zumindest in vier Bereichen der Physik ganz erhebliche Renovierungsarbeiten erforderlich sein werden, nämlich
Anhand obiger Ausführungen ergibt sich die Erkenntnis, daß Sie die bei der Wahl Ihres Studiums gesteckten beruflichen Ziele wahrscheinlich nur bedingt erreichen können,
- die ganze Relativistik mit der SRT und ART muß auf den Schrottplatz gefahren und durch eine sinnvolle vertretbare Ätherphysik ersetzt werden.
- Da die Spektrallinien von gasförmigen Atomen anscheinend durch eine Kreuzmodulation hervorgerufen werden (siehe A3), müssen ebenfalls große Teile der derzeitigen Quantenphysik als Irrlehre verworfen werden.
- Erstaunlicherweise müssen auch große Teile der Thermodynamik neu aufgebaut werden, nachdem es sich beispielsweise gezeigt hat, daß die Entropie kein vernünftiges Maß für die Irreversibilität von thermodynamischen Vorgängen darstellt. (Erst kürzlich mußte der Bourbaki feststellen, daß diese Irreversibilität thermodynamischer Vorgänge bereits auf einfache Stoßvorgänge zurückzuführen ist, von welchen bisher angenommen worden war, daß sie im Sinn Newtonscher Mechanik zeitlich reversibel zum Ablaufen gelangen. Wenn Sie dies nicht glauben sollten, suchen Sie sich bitte einen großen Billiardtisch. Sie werden feststellen müssen, daß aus einer bewegten Kugel und einer stationären Kugel durch elastischen Stoß sehr leicht zwei bewegte Kugeln gemacht werden können, daß es aber praktisch unmöglich ist, zwei bewegte Kugeln derart aufeinanderprallen zu lassen, daß nach dem Kollisionsereignis sich nur eine der beiden Kugeln bewegt, während die andere zum Stillstand gelangt. Die Irreversibilität von thermodynamischen Vorgängen ist somit bereits in den Newtonschen Bewegungsgesetzen zu finden, welche im Fall elastischer Stöße zeitlich irreversibel verlaufen. Dies bedingt dann wiederum innerhalb der Gastheorie entsprechende Korrekturen der Bolzmannschverteilung, welche zumindest nach meinem Wissen bisher zu keinem Zeitpunkt je experimentell ausgemessen worden ist.)
- Als vierten Bereich ergeben sich dann noch entsprechende Revisionen innerhalb der Astronomie, weil vor allem die gemessenen Rotverschiebungswerte von stellaren Objekten im Bereich von 4 oder 5 wegen dem Wegfall relativistischer Korrekturen in Verbindung mit einem postulierten Dopplereffekt anders beurteilt werden müssen.
Es dürfte somit ganz in Ihrem persönlichen Eigeninteresse liegen, daß Sie beim Studium der Physik korrekt unterrichtet werden, denn nur auf diese Weise lassen sich die erwähnten drei gesteckten Ziele bei Ihrer Berufswahl erfüllen. Was ich Ihnen in diesem Zusammenhang vorschlagen möchte, ist dabei folgendes:
- weil mit einer weitgehend falschen Physik dieser "Garten Gottes" wohl kaum in korrekter Weise erforscht werden kann,
- weil Sie vor allem als Physiker nur sehr schlecht der Menschheit und/oder ihrem Lande dienen können, solange Ihnen die von den Theoretikern vorgegebenen falschen Naturgesetze überall im Wege herumstehen, und
- weil Sie möglicherweise schwerlich einen adequaten Job finden werden, nachdem die großen Firmen wohl zu Recht ihre Forschungsetats wegen Unergiebigkeit des ganzen Gebiets zurückgefahren haben.
- Hängen Sie von diesem bourbakischen Internetkrieg bitte so viele Links ins Netz wie nur möglich. Nur auf diese Weise läßt es sich nämlich erreichen, daß auch ohne Medienunterstützung jeder Student naturwissenschaftlicher Fächer auf die vorhandenen bourbakischen Internetseiten hingewiesen wird.
- Wenn schon die großen Zeitungen mauern, veröffentlichen Sie bitte die bourbakische Internetadresse http://www.bourbaki.de hinreichend häufig in Ihren Studentenzeitungen. So etwas kostet nichts oder beinahe nichts und erfüllt ein Bedürfnis der Studentenschaft.
- Bilden Sie von Ihren Hochschulen kleinere Arbeitsgruppen, in welchen die anstehenden Physikprobleme zur Diskussion gelangen.
- Sobald diese Arbeitsgruppen einigermaßen etabiliert sind, versuchen Sie bitte, daß Ihre Professoren und Assistenten an den Sitzungen dieser Arbeitsgruppen teilnehmen, damit zumindest der Versuch unternommen wird, daß ein minimaler Konsensus zwischen Studenten und Professorenschaft erreicht werden kann.
- Organisieren Sie kleine Vortragsabende, zu welchen Sie beispielsweise auch den Bourbaki einladen können, damit er zu einem beliebig gewählten Thema einige Ausführungen machen kann. (Vor gar nicht langer Zeit hatte ich einen Großteil der deutschen Hochschulen diesbezuüglich angeschrieben. Diese Aktion verlief jedoch vollkommen im Sande, nachdem es anscheinend auch an deutschen Hochschulen verpönt oder verboten ist, daß physikalische Dissidenden zu Worte gelangen!)
- Falls einer Eurer Physikprofessoren weiter darauf bestehen sollte, daß er seinen wissenschaftlichen Schrott unter seine Studenten verteilt, indem er beispielsweise von so blödsinnigen Dingen, wie dem behaupteten Anstieg der Entropie, von Photonen, von schwarzen Löchern und dgl. berichtet, traktieren Sie denselben solange mit faulem Obst, bis er damit aufhört. Derartiges Obst können Sie sehr preiswert bei Ihrem Obst- und Gemüsehändler erhalten. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, daß es wohl keinen deutschen Universitätsprofessor gibt, welcher einen derartigen Beschuß mit faulen Äpfeln über längere Zeiträume hinweg standhalten kann. (Was ich hier nicht so ganz verstehen kann, liebe Studenten der naturwissenschaftlichen Fächer, es handelt sich doch hier um Eure Zukunft - also verkriecht Euch nicht nur hinter Eure Bildschirme, sondern verteidigt Eure Zukunft aktiv ! )
- Falls das alles immer noch nichts helfen sollte, schreibt bitte Briefe an das zuständige Kultusministerium, in welchem Ihr bittet, daß der betreffende Professor abgelöst wird. Seid Euch doch bitte über folgendes im Klaren: Falls Ihr als geschlossene Gruppe einen bestimmten Professor ablehnen solltet und dies auch ganz massiv gegenüber dem zuständigen Kultusministerium vertreten könnt, dann wird dieser Mann gegangen, denn selbst ein Kultusminister dürfte wohl kaum ausreichend stark sein, daß er sich gegen die Gesamtheit aller Studenten einer Hochschule behaupten kann. Anders ausgedrückt selbst ein Kultusminister, welcher einer jolenden Menge von einigen tausend Studenten ausgesetzt ist, ist letztlich nur ein armes Schwein!
Liebe Studenten der naturwissenschaftlichen Fächer, falls Ihr diese eingangs genannten drei Ziele Eures Studiums erreichen wollt, - ich kann es hier nur noch einmal wiederholen tut etwas, denn unter den derzeitigen Bedingungen werdet Ihr diese Ziele nicht oder nur in einem sehr beschränkten Maße erreichen können. Bedenkt, es ist Eure Zukunft!
Ihr Georges Bourbaki.