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E15

Woraus Materie besteht

 

Manchmal hat man so das Gefühl, als müsse man diesen armen Forschern beim CERN oder der DESY ein wenig unter die Arme greifen, denn was diese Leute bisher so entdecken konnten, erscheint alles andere als berauschend.

Fangen wir also von vorne an: Man hat festgestellt, daß Materie aus Molekülen und Atomen besteht, was ganz ohne Zweifel korrekt ist. Man hat dann weiterhin festgestellt, daß die Atome wiederum aus atomaren Teilchen, wie Protonen, Neutronen und Elektronen aufgebaut sind. Auch das ist mit Sicherheit noch vollkommen korrekt. Man hat dann aber angefangen, große Beschleunigeranlagen zu bauen, um festzustellen, aus was wiederum diese atomaren Teilchen aufgebaut sind. Das hat im Laufe der Zeit zu einem ganzen Zoo von Subteilchen geführt.

Aber damit wird die ganze Sache schon recht problematisch. Zwei Gründe:

Grund 1: Von R. H. Davis wird in der Enzyclopädia of Physics, van Nostrand 1974 unter dem Stichwort "Proton" vollkommen korrekt festgestellt "....the structure of the probe may be no better understood then the structure of the target." Mit anderen Worten, solange man nicht die genaue Form eines Messers kennt, sollte man auch nicht damit an einem Patienten herumoperieren. Vor allem sollte man sich hüten, Aussagen darüber machen zu wollen, warum der Patient eine derartige Operation überlebt hat, falls er sie überhaupt übersteht.

Grund 2: Selbst wenn durch eine Kollision von atomaren Teilchen neue Subteilchen gefunden werden, dann beantwortet dies immer noch nicht die Frage, aus was die Materie besteht. Angenommen Protonen und Neutronen beständen in der Tat aus jeweils drei Quarks, was ist dadurch gewonnen? Die unmittelbar darauf folgende Frage wäre doch die, aus was bestehen diese Quarks, worauf dieses Spiel mit jeweils höheren Kosten auf einer noch tieferen Teilchenebene beliebig weitergeführt werden kann.

 

Irgendwie scheint da die Fragestellung falsch gewählt zu sein.

 

Also versuchen wir die vorhandene Problematik aus einem anderen Blickwinkel heraus anzugehen. Vorauszuschicken wäre vielleicht folgendes:

Wenn man Teilchenphysik betreibt, sollte man zumindest die richtigen Kollisionsgesetze kennen. Wenn schon dem Newton mit seinem "impetus" ein Fehler unterlaufen war, dann sollten wir Menschen des 20. Jahrhunderts nicht so blöd sein, daß wir mit diesem Fehler auf alle Ewigkeit weitermachen. Derartige Fehler kosten auf die Dauer nur sehr viel Geld.

Atomare Teilchen besitzen anscheinend keine Normgrößen, sondern sind zumindest in Abhängigkeit ihrer Geschwindigkeit variabel. Dies gilt nicht nur in bezug auf den allgemein bekannten geschwindigkeitsbedingten Massenzuwachs, sondern muß auch bei anderen charakteristischen Größen angenommen werden. So ist es beispielsweise gesichert, daß die von Elektronen hervorgerufenen magnetischen Störungen, so wie sie in einer postulierten µ-Komponente des Äthers hervorgerufen werden, eine geschwindigkeitsabhängige Funktion bilden, weil die Wirkungen mit zunehmender Geschwindigkeit ansteigen. (Allein ein Kondensator mit rotierenden Kondensatorplatten oder ein elektrischer Leiter mit darin fließenden Elektronen erzeugt ein Magnetfeld!) Aus diesem Grunde ist zu erwarten, daß auch die Elektronenladung e, welche von Millikan anhand stationär gehaltener Öl-Tröpfchen zu etwa 4,8 x 10-10 elektrostatische Einheiten (esu) bestimmt werden konnte, geschwindigkeitsabhängig variiert, wobei aus Symmetriegründen ein geschwindigkeitsbedingter Abfall zu erwarten wäre. Die Elektronenladung e ist somit wohl auch nur eine Störung, welche beispielsweise ein Elektron in einer postulierten e -Komponente des Äthers hervorruft.

Wenn man nun der eigentlich interessierenden Frage nachgeht, aus was für Material derartige atomare Teilchen bestehen - was dann letztlich auch die Frage beantworten würde, aus was die Materie besteht -, dann sollte hier auf ein seit langen beobachtetes Phänomen hingewiesen werden: Aus was für immer gearteten Gründen gibt es zu jedem atomaren Teilchen ein entsprechendes Antiteilchen, wobei die Teilchen und Antiteilchen derart konzipiert sind, daß sie sich bei Kollision auflösen und dabei harte g-Strahlung freigesetzt wird.

 

Dies läßt eigentlich nur zwei Möglichkeiten zu:

 

Möglichkeit 1

Atomare Teilchen bestehen aus gespeicherter harter g-Strahlung. Bei einer Teilchen/Antiteilchen-Kollision ist es dann wie beim Öffnen eines Sacks - heraus kommt die harte g-Strahlung, welche zuvor in diesen atomaren Teilchen eingesperrt war. Eine Energietransformation findet dabei nicht statt. Oder

 

Möglichkeit 2

Die Teilchen und die Antiteilchen bestehen aus einer uns unbekannten Substanz, welche sich bei einer Teilchen/Antiteilchen-Kollision auflöst, wobei es aus Energieerhaltungsgründen zu einer Energieumwandlung und Ausbildung von harter g-Strahlung kommt. Dies bedingt dann zwangsläufig das Vorsehen eines Energietransformators, um von einem Zustand 1 (Materie) in einen Zustand 2 (Strahlung) zu gelangen.

 

Vor die Wahl zwischen Möglichkeit 1 und Möglichkeit 2 gestellt sieht man sehr schnell, daß die Möglichkeit 1 die sehr viel einfacherere und elegantere Lösung darstellt, weil man sich dabei die ganzen Schwierigkeiten mit einer Energietransformation erspart. Wenn es nämlich schon im Mikrokosmos sehr eng zugeht und wenig Platz vorhanden ist, dann wird man zumindest aus der Sicht von "cosmic engineering" nicht auch noch versuchen wollen, bei einer derartigen Teilchen/Antiteilchen-Auflösung zusätzlich so etwas wie einen "Energietransformator" vorsehen zu müssen.

Halten wir uns also an die Möglichkeit 1. Dies würde dann bedeuten: Es ist irgendeine Ätherschicht vorhanden, welche für das Auftreten von atomaren Teilchen zuständig ist. Diese Ätherschicht bildet in einer uns nicht bekannten Art und Weise Resonanzhohlräume, welche entweder mit elektromagnetischer Strahlung gefüllt sind oder nicht. Sind sie gefüllt, dann nennen wir dies ein atomares Teilchen, sind sie nicht gefüllt, dann ist das eben kein atomares Teilchen.

Derartige Gedankengänge führen zu einer Art von Seifenblasenstruktur, bei welcher der Äther die Wandungen der Blasen bildet, während der Inhalt dieser Blasen den atomaren Teilchen selbst entspricht. Wie nun diese Blasen texturiert sind, bzw. welche Form sie haben, das ist natürlich ein ganz anderes Problem, welches hier zur Zeit noch gar nicht untersucht zu werden braucht.

Der Gedanke, daß atomare Teilchen letztlich als stehende elektromagnetische Wellen anzusehen sind, ist dabei gar nicht mehr so neu. So hat beispielsweise Milo Wolff für atomare Teilchen sphärische Resonanzkörper mit stehenden Wellen vorgeschlagen (siehe M. Wolff "Fundamental Laws, Microphysics and Cosmology" in Physics Essays V6N2 1993, S. 181-203).

 

Zwei Dinge sollten hier noch beachtet werden:

 

1. Wenn schon der Äther jene äußere Einflußgröße darstellen sollte, welche gewisse Eigenschaften von atomaren Teilchen wie Abmessungen etc. festlegt, dann kann dieser Äther natürlich auch noch als zusätzliches Energiereservoir wirken. Dies würde dann allerdings bedeuten, daß beispielsweise bei einer Teilchen/Antiteilchen-Auflösung nach außen hin nicht zwangsläufig eine Energieerhaltung stattfinden muß. (Ähnlich wie bei der Gravitation, wo beim Fallen eines Apfels plötzlich potentielle Energie zur Freisetzung gelangt, was letztlich ja auch eine Durchbrechung des Energieerhaltungssatzes darstellt, an welche wir Menschen uns nur im Laufe der Zeit gewöhnt haben!)

 

2. Wenn die Wandungen einer bestimmten Ätherschicht die räumlichen Abmessungen eines atomaren Teilchen bestimmen, dann sollten die Forschungen auf den diese Wandungen bildenden Äther ausgerichtet sein, nicht auf das, was da letztlich drinsteckt, denn das ist möglicherweise eher trivialer Natur. Anders ausgedrückt, wenn schon Forschung, dann nicht so sehr in bezug auf die Weihnachtsplätzchen selbst, sondern eher in bezug auf die Stechformen, mit welchen diese Weihnachtsplätzchen geformt werden.

 

Das vorgetragene Teilchenmodell könnte möglicherweise auch erklären, wo innerhalb unserer Kosmos neue Materie gebildet wird. Luftballons werden bekanntlich dort aufgeblasen, wo jemand mit einer Druckgasflasche steht. Auf den Kosmos übertragen bedeutet dies, Materie entsteht dort, von wo harte g-Strahlung herkommt - Quasare, Seyfertgalaxien und dgl.

 

Bezüglich weiterer Ausführungen zu diesem Thema sei auf das leider bisher noch nicht erschienene Buch "Der Äther im Wattebausch" verwiesen.

 

PS: Ceterum censeo speculum esse delendum.