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Der dritte Korintherbrief |
Nachdem der zweite Korintherbrief überhaupt zu nichts geführt hatte, machte der Bourbaki noch einen dritten und allerletzten Versuch, um sich mit den großen Zeitungsmedien auf freundliche Weise zur arrangieren. Er wollte sich später nämlich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, daß er von seiner Seite her nicht alles unternommen habe, um einen bereits vorprogrammierten Zusammenstoß mit den großen Pressemedien zu vermeiden.
Aus diesem Grunde verfaßte er ein sehr ausführliches Schreiben, welches am 4.12.1996 diesmal unmittelbar an die Chefredakteure der vier größten Pressemedien Deutschlands gerichtet war. Auf dem Verteilkopf standen dabei die folgenden Personen: Herr Dr. Friedrich Fromme von der FAZ, Herr Chefredakteur H. W. Kilz von der SZ, Herr Chefredakteur Stephen Aust vom Spiegel und Herr Chefredakteur Robert Leicht von der Zeit:
Sehr geehrter Herr ...
ich möchte Sie hier auf ein Problem aufmerksam machen, welches in nächster Zunkunft auf Sie zukommen wird und welchem Sie sich wohl kaum entziehen können.
Lassen Sie mich einleitend die folgenden drei Aussagen anführen:
1. In der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1961 Schmidt gegen Spiegel, veröffentlich in BVerfGE 12S 113 ff, heißt es u.a.:
"Mit der Pressefreiheit ... gehen Pflichten einher, die umso ernster genommen werden müssen, je höher man das Grundrecht der Pressefreiheit einschätzt."
2. Der erste Grundsatz des Pressekodex des Deutschen Presserats entsprechend Jahrbuch 1980, Seite 34, lautet wie folgt:
"Achtung vor der Wahrheit und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberstes Gebot der Presse."
3. In der Brockhaus Enzyklopädie von 1970 heißt es schließlich unter dem Stichwort Lüge:
"Lüge, eine bewußte falsche, auf Täuschung berechnete Aussage; sie liegt auch dann vor, wenn Tatsachen mit Absicht verschwiegen oder gefärbt werden."
Der zweite Teil der letzten Aussage kontrastiert dabei mit einer Aussage aus der Einleitung eines Ihnen wahrscheinlich nicht bekannten Buches mit dem Titel "Hundert Autoren gegen Einstein", Leipzig 1931, mit den Herausgebern Dr. Hans Israel, Dr. Erich Ruckhaber und Dr. Rudolf Weinmann, wo es heißt:
"Zeitschriften und Zeitungen, die allein die Stimme der Aufklärung und Kritik oder doch wenigstens des Zweifels vor die Hunderttausende zu bringen in der Lage wäre, scheinen sich mit verschwindend wenigen Ausnahmen verschworen zu haben, jedes, auch das platteste Ja zu bringen, jedem Nein sich zu verschließen. Ähnliches gilt leider auch für die Haltung der Verleger und neuerdings schließt sich der gleichen Parole auch der Rundfunk an. Forscher von größtem Namen können davon berichten."
Das Problem, welches in der nächsten Zukunft auf Sie zukommen wird, ist dabei ziemlich trivialer Natur:
Seit Anfang des Jahrhunderts haben die Herren der Theoretischen Physik - allen voran Max Planck, Albert Einstein, Niels Bohr und Werner Heisenberg - geschwindelt, wie wo es nur so ging. Jeder hat dabei von dem anderen abgeschrieben und auf das Bestehende etwas noch Monstruöseres draufgesetzt. Durch die Nobelpreise von 1919, 1921, 1922 und 1932, welche von diesen Idioten der Schwedischen Akademie der Wissenschaften zur Verteilung gelangten, wurde das alles dann noch festzementiert, so daß am Ende eine vollkommen verkorkste Physik herauskam, an welcher wir noch heute herumkauen.
Jetzt, gegen Ende dieses Jahrhunderts, bricht das ganze auf Schwindel aufgebaute Kartenhaus der Theoretischen Physik in sich zusammen, weil sich mittlerweile hinreichend Gegenkräfte gebildet haben und weil die Menschheit sich nicht mehr weiter diesen ganzen Schwachsinn gefallen lassen will.
Sie als Chefredakteur eines großen Presseorgans kommen dadurch plötzlich in die Schußlinie der Öffentlichkeit, weil auch Ihr Blatt über die letzten Jahrzehnte hinweg diesen ganzen Betrug gegenüber der Menschheit abgedeckt hat, indem dasselbe in seinem Wissenschaftsteil - ganz im Sinne des zitierten Vorworts aus dem Jahre 1931 - seinen Lesern eine vollkommen einseitige Berichterstattung präsentierte.
Sobald dies jedoch ans Licht kommen wird, werden sich Ihre Leser möglicherweise von Ihrem Blatt distanzieren, weil das Vertrauensverhältnis ernsthaft gestört ist. Dabei dürfen Sie auch nicht erwarten, daß so Leute wie ich Ihnen dann zu Hilfe eilen werden, denn irgendwie haben wir alle vom Antiestablishment die Berichterstattung im Wissenschaftsteil Ihrer Zeitung derart satt, daß wir darüber wohl kaum sehr schmeichelhafte Worte finden dürften.
Da die von Ihnen produzierte Ware Nachrichten sind, welche einen gewissen Wahrheitsanspruch für sich erheben, wird Ihnen dann wohl gar nichts anderes übrigbleiben, als daß Sie Ihren Lesern irgendwie erklären müssen, daß die von Ihnen gelieferte Ware - zumindest was den Wissenschaftsbereich betrifft - fehlerhaft war, und daß die ganze Angelegenheit Ihnen irgendwie leid täte, was mit Sicherheit keine sehr angenehme Aufgabe sein wird.
Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen anraten, daß Sie bereits jetzt nachdenken und langsam gegenüber diesem leider nicht mehr vermeidbaren Ereignis vorbeugende Maßnahmen ergreifen, so daß Sie, wenn es dann passiert ist, nicht so ganz ungeschützt im Regen herumstehen.
Was Sie derzeit wohl nicht so ganz richtig einschätzen können, ist der Umstand, daß dieses Jahr - d.h. 1996 - bereits drei Kongresse des physikalischen Antiestablishments stattgefinden haben:
- Ein erster in Flagstaff, AZ, vom 2. bis 6. Juni 1996 (es handelte sich dabei um eine Gruppierung von Leuten mit der Bezeichnung NAU, welche sich von der AAAS abgespalten haben!),
- ein zweiter in St. Petersburg, Rußland, vom 17. bis 22. Juni 1996 und
- ein dritter in Perugia, Italien, vom 4. bis 7. September 1996.
Eine derartige Massierung von Antiestablishmentaktivitäten hat es bisher noch nicht gegeben, so daß nicht so ganz verständlich erscheint, warum Ihre Zeitung ihren Lesern gegenüber nichts darüber berichtet hatte. Oder glauben Sie etwa im Ernst, daß Ihre Leser so etwas nicht interessieren würde?
Zu dieser Perugia-Sache war der Briefschreiber übrigens auch als Sprecher eingeladen, um über die Einsteinsche Relativitäten und Gravitation Referate zu halten. Am Ende wurde dann noch von mehreren Personen ein Manifest unterscheiben und an die verschiedenen Presseagenturen in Italien geleitet (siehe Anlage 1). Auch darüber haben Sie erstaunlicherweise nicht berichtet. Oder ist auch so ein Manifest für Ihre Leser ohne Interesse? Wohl kaum. Dabei sind unsere Medien doch dafür bekannt, daß sie Sensationsberichte suchen.
Dabei erhebt sich natürlich auch die Frage, wenn schon in Perugia so ein Antikongress stattgefunden hat, warum berichteten nur die italienischen kommunistischen Zeitungen "Unità" und "Manifesto" darüber? Sind kommunistische Zeitungen am Ende mutiger als konservative Blätter oder bedeutet dies, daß die Leute in Ihrer Zeitung kein italienisch lesen oder verstehen können? So ganz blöd können doch die Teilnehmer an einem derartigen Kongreß und die Unterzeichner des Manifests auch nicht sein oder zählt am Ende Demokratie und freie Meinungsbildung nur dann, wenn es sich um Leute handelt, denen aus wie auch immer gearteten Gründen eine Veröffentlichungsmöglicheit in Ihrer Zeitung eingeräumt wird?
Sehr geehrter Herr Redakteur, ich glaube es wäre an der Zeit, daß Sie "Ihre Hunde aus dem Wissenschaftsressort" zurückpfeifen, auch wenn zugegebenermaßen dabei ein kleines Problem mit der inneren Pressefreiheit entstehen könnte. Vor die Wahl gestellt, entweder korrekte und unparteiische Berichterstattung gegenüber Ihren eigenen Lesern oder eine gewisse Kontrolle der Berichterstattung gegenüber parteiischen Journalisten im Wissenschaftsbereich dürfte doch mit Sicherheit die erste Alternative den Vorrang haben.
II
Ich möchte Ihnen jetzt noch anhand ein paar weiteren Beispielen aufzeigen, wie parteiisch alle diese großen Zeitungen und Nachrichtenmagazine Deutschlands in den letzten Jahren gewesen sind.
Vorfall 1
Im Frühjahr 1988 fand im Deutschen Museum von München ein Antiestablishmentkongress statt, welcher von einem slowakischen Staatsbürger namens Andrej Maco organisiert worden war. Nachdem die Süddeutsche Zeitung aufgrund von Pressemitteilungen von diesem Kongress erfahren hatte, fand zwischen dem Leiter des Wissenschaftsressorts Martin Urban und einem Mitglied des Max-Planck-Instituts namens Jürgen Ehlers ein Interview statt, welches am 25. Februat 1988 unter dem Titel "Läßt sich Einstein widerlegen?" in der SZ erschien. Die beiden Gefolgsleute des physikalischen Estabilshments konnten sich dabei die Bälle derart gut zuspielen, daß der etablierten Physik kein bleibender Schaden zugefügt wurde. Dies hatte dann auch die erwünschte Konsequenz, daß die kleineren Münchner Tageszeitungen nichts über diesen Kongreß berichtet hatten.
Frage an Sie - wo bleibt da die Demokratie? Die vom Staat her finanzierten etabilierten Physiker hatten die Möglichkeit, sich in der SZ zu verbalisieren, während die anderen, welche den eigentlichen Kongreß organisiert hatten, ausgeschlossen waren. Ist das Demokratie?
Vorfall 2
Im Herbst 1990 stand der Briefschreiber mit seinem ersten Buch "Der Sündenfall der Physik" vor den Toren der Frankfurter Buchmesse und verteilte zusammen mit ein paar Freunden Tausende von Waschzetteln an die hereinströmenden Messebesucher. Überall in dem Pressezentrum wurden solche Waschzettel ebenfalls aufgehängt und zusätzliche Freiexemplare der Bücher den Presseleuten zur Verfügung gestellt. Außerdem stattete der Briefschreiber der FAZ einen Besuch ab, um mit dem Leiter des Wissenschaftsressorts Dr. Flöhl zu sprechen. Keiner der auf der Buchmesse kontaktierten Journalisten brachte darüber auch nur eine einzige Zeile, während der Wissenschaftsjournalist Flöhl für ein Gespräch nicht zur Verfügung stand.
Frage an Sie - ist das freie Meinungsbildung und Demokratie? Wohl doch kaum!
Vorfall 3
Etwas genervt von dem Negativresultat vor den Toren der Frankfurter Buchmesse - der damalige Zeitpunkt war wegen des anstehenden Golfkriegs zugegebenermaßen sehr ungünstig gewählt - reichte der Briefschreiber am 23. September 1991 bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe eine 67-Seiten lange Strafanzeige gegen die Deutsche Physikalische Gesellschaft wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB und Übertretung anderer gesetzlicher Bestimmungen des Strafgesetzbuches ein. (Bei einem erst kürzlich von dem Briefschreiber gemachten Systemvergleich zwischen der sizilianischen Mafia, der Scientology Church und dem physikalischen Establishment kommt letzteres im Rahmen einer Punktbewertung erstaunlicherweise am schlechtesten weg, weil das physikalische Establishment eine vollkommene Kontrolle über die Medien und die renommierten Verlage besitzt - was weder bei der sizilianischen Mafia noch bei bei Scientology Church der Fall ist -, während dasselbe zudem ausschließlich über den Staat finanziert wird und auch von dort einen Schutz erhält, was Vorteile sind, in deren Genuß die beiden anderen Organisationen nicht gelangen!)
Auch wenn eigentlich nicht zu erwarten stand, daß auf eine derartige Strafanzeige hin die staatlichen Justizorgane wegen der bekannten Feigheit des Beamtentums tätig werden - unter einer Vielzahl von unterschiedlichen Aktenzeichen wurde die Akte vor allem zwischen den Städten Karlsruhe, Bonn und Köln mehrmals hin- und hergeleitet - so bestand trotzdem die vage Hoffnung, daß die Medien als vierte Macht im Staate sich dieser Sache annehmen würden, und sei es nur im Rahmen einer Glosse, daß nämlich in München so ein Verrückter wäre, welcher ... Obwohl Kopien dieser Strafanzeige mit der Reaktion der damit befaßten Staatsanwälte den großen Presseorganen - u.a. auch dem Herrn Mauz vom Spiegel - zugespielt wurden, ist in der deutschen Presse keine einzige Zeile über diese laufende Strafanzeige publiziert worden.
Frage an Sie - ist das Demokratie? Oder anders gefragt, glauben Sie nicht, daß es in Deutschland eine Menge von Leuten gegeben hätte, welche gerne über diese Strafanzeige informiert worden wären? Oder wollen Sie am Ende aus eigener Machtvollkommenheit heraus bestimmen, was Ihre Leser lesen dürfen? Wie sagte schon die Brockhaus Enzyklopädie - eine Lüge liegt auch dann vor, wenn Tatsachen mit Absicht verschwiegen werden. Wurde da am Ende etwas verschwiegen?
Vorfall 4
Das relativistische Schlamassel von 1905 fing bekanntlich damit an, daß Michelson 1891 einen Ätherwind messen wollte und dabei angebliche Nullresultate erhalten hatte. Eine der Gründe war seinerzeit die Verwendung einer ziemlich unvollständigen Meßapparatur, welche konstruktionsbedingt nur auf Glieder zweiter Ordnung zum Ansprechen gelangt, was bei einem sehr hohen Lichtgeschwindigkeitswert von 300 000 km/s höchste Meßgenauigkeiten erforderlich macht. Der Briefschreiber dachte sich somit ein Ätherwindmeßgerät aus, welches konstruktionsbedingt bereits auf Glieder erster Ordnung zum Ansprechen gelangt und somit nicht mit den Nachteilen der Meßapparatur von Michelson behaftet ist. Dieses Meßgerät reichte er in Form einer Patentanmeldung am 17.12.1992 beim Deutschen Patentamt ein.
Das in der Folge sich ergebende Prüfungsverfahren war dann auch ziemlich turbulent,
- indem bei einer gewissen Gelegenheit der Prüfer sich weigerte, mit dem Anmelder am Telefon zu reden, obwohl sein Abteilungsleiter unmittelbar danebenstand (es ging dabei nur um die Festlegung eines Anhörungstermins!),
- indem bei der in der Folge stattfindenden Anhörung der damalige Präsident des Deutschen Patentamtes Dr. Häußer teilnahm (er muß von dem Briefschreiber irgendwie angetan gewesen sein, schickte er ihm doch in der Folge eine Weihnachtsglückwunschkarte des Patentamtes!) und
- indem am Ende der Anhörung der damalige Prüfer wegen Befangenheit abgelehnt werden mußte. (Obwohl der Präsident des Patentamtes zuvor gesagt hatte, daß er, wenn es nach ihm ginge, das Patent erteilen würde!)
Das Patent wurde schließlich dann doch mit einem neuen Prüfer unter der Nr. DE 42 42 765 C2 erteilt (siehe Anlage 2). Kopien dieser Patenschrift wurden in der Folge allen größeren Presseorganen Deutschlands zugeleitet. Keines dieser Organe hat jedoch nur eine einzige Zeile darüber ihren Lesern berichtet.
Frage an Sie - ist das Demokratie? Oder bilden Sie sich am Ende ein, daß Ihre Leser letztlich so blöd wären, daß sie nicht wissen oder wissen dürfen, was ein Ätherwindmeßgerät ist oder was man mit demselben anstellen kann?
Vorfall 5
Im Rahmen seiner Speziellen Relativitätstheorie hatte Einstein bekanntlich den Lichtgeschwindigkeitswert c zur obersten, niemals zu überschreitenden Grenzgeschwindigkeit erklärt. Eine derartige Festlegung war dabei aus zwei Gründen erforderlich:
a) wegen des von Einstein verwendeten verdrehten Gleichzeitigkeitsbegriffs von Poincaré und
b) wegen der Lorenztransformation, welche aufgrund des vorhandenen Wurzelausdrucks keine Werte größer als c zuläßt.
Im Hinblick auf diese Schwachstelle hat der Briefschreiber eine weitere Patentanmeldung ausgearbeitet, welche am 17.12.1992 ebenfalls beim Deutschen Patentamt eingereicht worden war (siehe Anlage 3). Obwohl einige der darin gemachten Ausführungen äußerst interessant erscheinen, so hatte diese Patentanmeldung dann doch den Nachteil, daß sie sehr stark auf einem Artikel aufbaute, der 1983 in der Zeitschrift "Radio Electronics" erschienen war.
In der Zwischenzeit hatte jedoch ein Kölner Physiker namens Günther Nimtz die 40. Symphonie von Mozart unter Ausnützung eines Quetscheffekts mit Überlichtgeschwindigkeit transportiert, was den Wert der Patentanmeldung des Briefschreibers natürlich stark entwertete. Diese Messungen von Nimtz hätten der Einsteinschen Relativitätstheorie natürlich den Todesstoß versetzen müssen, weil derartige Überlichtgeschwindigkeiten zwangsläufig zurück zu einem absoluten Gleichzeitigkeitsbegriff führen. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Am 21. Juni 1995 fand dann beim Deutschen Patentgericht eine Beschwerdeverhandlung in Sachen der Patentanmeldung des Briefschreibers statt, bei welcher derselbe wegen gewisser Schwächen der eigenen Anmeldung und den mittlerweile vorhandenen Meßdaten von Günther Nimtz seine Patentanmeldung freiwillig zurückzog. Bei dieser Verhandlung was als Gast ein unbekannter Herr anwesend, welcher sich nicht zu erkennen geben wollte und welcher sofort wieder verschwand, nachdem der Briefschreiber seine Patentanmeldung zurückgezogen hatte. Genau einen Monat später, d.h. am 21. Juli 1995 erschien denn in der Wochenzeitung "Die Zeit" ein Artikel mit dem Titel "Der geölte Quantenblitz", in welchem es um die Überlichtgeschwindigkeiten von Nimtz ging.
In diesem Artikel heißt es u.a.:
"Privatgelehrte und Theorienschöpfer, die es immer schon gewußt haben, stehen bei Nimtz Schlange. Ihre Denkgebäude, im Eigenverlag veröffentlicht und Wissenschaftsredakteuren bestens bekannt, können natürlich auch dieses Experiment zwangslos erklären, gerade weil es den Rahmen der Physik zu sprengen scheint."
Und etwas später:
"Ein anderer wünscht sich die Unterstützung im Kampf gegen die bornierten Sachbearbeiter des Deutschen Patentamtes. Seine Patentanmeldung betrifft eine 'superluminale Kommunikationseinrichtung'."
Nun - Frage an Sie - ist das Demokratie? In dem Artikel des Wissenschaftsjournalisten Bernd Schuh werden ganz bewußt der Name des Anmelders und die Nummer seiner Patentanmeldung nicht genannt. Dies wohl nur deshalb, damit eventuell interessierte Leser des Artikels sich nicht eingehender darüber informieren können. Da liegt doch eine Bevormundung der Leser vor! Außerdem, warum dürfen weder der Briefschreiber noch der Kölner Professor Nimtz ihre Einstellung in einer der großen Zeitungen persönlich darlegen, wo doch beide zum Thema "Überlichtgeschwindigkeiten" etwas zu sagen hätten? Doch wohl nur deshalb, weil physikalische Mafia existiert, welche den Deckel auf dem Faß der Physik zuhalten möchte und weil auch Ihre Zeitung dieses ganze Spiel mitmacht. Scheißdemokratie kann man da nur sagen!
Der Artikel des Wissenschaftsjournalisten Bernhard Schuh ist übrigens ziemlich tendenziös. Ob ein Buch im Eigenverlag erscheint oder nicht, sagt noch nichts über seine Qualitäten aus. Oder wenn Herr Schuh feststellt, daß die Messungen von Nimtz den Rahmen der Physik zu sprengen scheinen, dann stimmt das nicht. Entweder sprengen sie den Rahmen der Physik oder sie sprengen denselben nicht. Aber das Wort "scheinen" ist hier fehl am Platze. Wenn dann Schuh am Ende noch auf Lenard und Stark und den Nationalsozialismus zu sprechen kommt - muß das wirklich sein? Diese antisemitische Karte ist doch mittlerweile wirklich abgedroschen!
Vorfall 6
Vor einiger Zeit wurde eine neue philosophische Zeitschrift mit dem Namen "Der blaue Reiter" gegründet, worauf der Briefschreiber gebeten wurde, für das Heft 2 einen Artikel mit der Überschrift "Über Wirklichkeit und Wahrheit in der Physik" zu schreiben. Nachdem dieser Artikel geschrieben worden war (siehe Anlage 4), war plötzlich in dem Heft kein Platz mehr vorhanden, worauf der Briefschreiber seinen Artikel an die drei Magazine der deutschen Tagespresse mit der Frage einer eventuellen Veröffentlichung schickte. Das Zeitmaganzin reagierte nicht. Das SZ-Magazin schickte einen ablehnenden Zweizeiler. Am nettesten reagierten noch die Leute vom FAZ-Magazin, indem sie ihm mitteilten, daß man ein Komödienhaus wäre, in welches so eine Tragödie wie die des Briefschreibers schlecht hineinpassen würde. Die Sache endete auf dem Schreibtisch eines Herrn im Wissenschaftsressort der FAZ namens Günter Paul, welcher entsprechend einer Telefonnotiz dem Briefschreiber am 21. September 1995 gegen 15.00 Uhr anrief, um ihm am Ende eines längeren ganz freundlich geführten Telefongesprächs mitzuteilen, daß an der derzeitigen Physik zwar einige Dinge falsch seien, daß aber die Medien nicht dazu da wären, daß durch sie Veränderungen in unserer menschlichen Gesellschaft ausgelöst werden. In der Folge gab Herr Paul dann noch zu, daß dieser Zustand für die Menschheit möglicherweise etwas ungesund sei, daß dies aber nicht zu ändern wäre.
Sehr geehrter Herr Chefredakteur - ist das Demokratie und verantwortungsbewußter Journalismus? Ich glaube wohl kaum! Wir buddeln uns doch auf diese Weise nur in unser eigenes Grab hinein und das unter den wohlmeinenden Augen der deutschen Presse, welche anscheinend aus purer Feigheit ihren Arsch nicht hoch bekommen kann. Herr Chefredakteur, ist das wirklich auch Ihre Position, die Sie vertreten?
Vorfall 7
Manchmal möchte man wirklich Losheulen. In der SZ vom 28.11.1996 erschien kürzlich wieder so ein Artikel eines Jan Lublinski "Die Katze in der Kiste", in welchem es um eine weitere Erfolgsmeldung aus dem Bereich der Quantenphysik geht. Vorauszuschicken vielleicht folgendes:
- Als Erwin Schrödinger sich von der Quantenphysik verabschiedete, sagte er: "Wenn ich gewußt hätte, daß es bei diesen Quantengeklappere bleibt, so bedauere ich, mich jemals mit diesem Thema beschäftigt zu haben."
- Von dem Nobelpreisträger Richard Feynman ist die Aussage überliefert: "I think, I can safely say, that nobody understands quantum mechanics" und
- in dem 1995 herausgekommenen Band 775 der Annalen der New York Academy of Sciences "Fundamental Problems in Quantum" Theory sagt Daniel M. Greenberger in der Einleitung: "Still, after 70 years we have no real clue, as to how and when the theory will break. But break down it must ..."
In dem erwähnten Artikel der SZ heißt es dann auch "Ist mit der Quantentheorie etwas faul? Sehr geehrter Herr Chefredakteur, diese ganze Quantenphysik stinkt wie ein sieben Tage alter Fisch auf dem Fischmarkt!
Später heißt es in dem Artikel dann noch, daß die Quantentheorie sämtliche Experimente mit hoher Präzision bestätigen würde. Sehr geehrter Herr Chefredaktuer, das ist eine absolute Lüge! Die Quantentheorie versagt schon bei den Spektrallinien des nichtionisierten Heliumatoms, nur um ein Beispiel zu nennen. Oder im Fall des Auftretens von Summensignalen - die Quantentheorie kann allenfalls d.h. mit viel Mogelei Differenzsignale erklären. Oder beim Sonnenspektrum - da sind 30 % der Spektrallinien nicht einmal einem bestimmten Atomtyp zuordenbar!
So wie bereits in dem Artikel über die Wahr- und Wirklichkeit in der Physik erwähnt wird, läuft die ganze Quantenphysik auf ein HF-Modulationsproblem hinaus. Entsprechend Anlage 5 läßt sich das Wesentliche unter Einsatz einer gewissen Verkleinerungstechnik auf einem DIN A 4-Blatt unterbringen. Ich habe das jetzt nach England geschickt - vielleicht gibt es doch noch Wunder!
Wenn die in England das aber nicht abdrucken wollen, warum machen Sie das nicht in Ihrer Zeitung? In Ihrer Zeitung wird doch immer propagiert, daß man gegenüber neuem Gedankengut offen sei und neue geistige Strömungen fördere etc. Wenn Sie das veröffentlichen würden, dann kann man wohl gleich den alten Planck, Albert Einstein, Niels Bohr und Heisenberg hintereinander durchs Klo hinuterspülen, weil letztlich alles, was diese Herren in Ihrem Leben gemacht haben, falsch ist. Und das alles auf einem einzigen DIN A 4-Blatt! Und sagen Sie mir jetzt nicht, Sie hätten Angst, ein DIN A 4-Blatt zu publizieren!
Und noch etwas - glauben Sie etwa im Ernst der Inhalt eines DIN A 4-Blattes ließe sich auf die Dauer gegenüber einer Publikation unterdrücken, trotz der ganzen Mafia in den sogenannten Wissenschaftszeitschriften? Bei den derzeitigen Möglichkeiten über Internet etc. doch wohl kaum! Allein aus diesem Grunde drüfte es etwas kurzsichtig sein, wenn man sich mit mir anlegen will.
III
So wie die Dinge liegen, ist die derzeitige Situation derart verfahren, daß irgendetwas geschehen muß:
- Entweder Sie tun etwas, damit die Dinge wieder ins Lot gelangen, oder
- ich jage die ganze Sache ins Internet (Aus meiner Sicht scheinen die Presseorgane noch gar nicht so recht begriffen zu haben, was ihnen da über das Internet an Konkurrenz entsteht!) oder
- Als letzte Möglichkeit wird die ganze Sache vor den Bundesgerichtshof gebracht, damit die Herren dort sich überlegen, wie in diesem sehr schwierigen Wissenschaftsbereich die im Grundgesetz verankerte Freiheit der Information für den Bürger trotz Parteilichkeit der Medien gewährleistet werden kann.
In diesem Zusammenhang möchte der Briefschreiber noch auf den Grundgesetz-Kommentar von Maunz-Düring, München 1992 verweisen, in welchem es unter Punkt 85 heißt:
"Freiheit der Information (ist) ... grundlegend für das Existieren und Funktionieren eines demokratischen Staates."
Dazu noch eine Aussage des mittlerweile verstorbenen Nobelpreisträgers Hannes Alfvén:
"Es gibt gute und böse Experimente. Die Guten beweisen die Theorie und werden sofort veröffentlicht. Die Bösen widersprechen der Theorie; diese dürfen keinesfalls publiziert werde. So erhält man die Einheitlichkeit der Lehrmeinung."
Frage an Sie - wie soll dies zu einer befriedigenden Informierung der Bürger führen, wenn wissenschaftliche Zeitschriften nur das publizieren, was ihnen oder dem physikalischen Establishment in den Kram paßt, und die normalen Presseorgane, wie die Ihrige, sich entweder in Schweigen hüllen oder mit den Wölfen heulen?
Sehr geehrter Herr Chefredakteur, ich weiß nicht, wie Sie in dem vorliegenden Fall reagieren wollen. Aber persönlich würde ich es für sehr sinnvoll erachten, wenn Sie sich mit mir in Verbindung setzen würden. Für ein längeres Gespräch stehe ich Ihnen nämlich gerne zur Verfügung.
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß Sie es sehr begrüßen würden, wenn im Internet eine gegen Ihre Zeitung gerichtete Kampagne ausgelöst wird oder wenn auf dem Weg nach Karlsruhe der Ihnen zur Verfügung stehende Pressespielraum eingeengt wird. Dabei muß ich von meiner Seite her selbst zugeben, daß ich fest an demokratische Grundsätze glaube und es auch nicht sehr gut empfände, wenn an dem bisherigen System der Pressefreiheit Veränderungen bzw. Einschränkungen vorgenommen werden müßten.
Sie haben die Wahl!
Ich gebe Ihnen gerne vier Wochen Zeit, damit Sie sich diese Sache unter Umständen nach Rücksprache mit Ihrer Rechtsabteilung und den Leuten in Ihrem Wissenschaftsressort überlegen können. Jedoch Vorsicht - diese Leute in Ihrem Wissenschaftsressort sind teilweise Mafia - von denen werden Sie nur angelogen! Falls sich bis Mitte Januar 1997 keine vernünftige Einigung erzielen läßt, werde ich den ganzen Vorgang einschließlich Anlagen und ein paar bösartigen Kommentaren ins Internet stopfen. Dann wird man ja sehen, was dabei herauskommen wird!
Für den Empfang Ihrer Stellungnahme habe ich mir den
10. Januar 1997
vorgemerkt.
Mit freundlichen Grüßen
Georges Bourbaki
Drei Tage später, d.h. am 7.12.96 wurde ferner eine Kopie dieses Briefes zusammen mit einem weiteren kurzen Anschreiben an die Rechtsabteilungen der betreffenden Pressemedien versandt.
Als Reaktion ergab sich dabei nur ein kürzerer Brief der Chefsekretärin von Herrn Leicht von der Zeit mit Datum vom 21. Janur 97, welche auf einen Anmahnbrief meinerseits reagiert hatte, sowie 3 Schreiben von Herrn Fromme der FAZ mit Datum vom 9. und 19. Dezember 96 sowie 24. Januar 97, in welchem Herrn Dr. Fromme dem Bourbaki darauf hinwies, daß er dafür nicht zuständig sei, daß er aber die betreffenden Schreiben weitergeleitet habe.
Zusammenfassend kann somit nur festgestellt werden, daß alle Versuche vom Bourbaki, ein friedliches Arrangement mit den Zeitungsmedien zu finden somit gescheitert waren, so daß von dem Zeitpunkt an kriegerische Maßnahmen von Seiten des Boubaki vollkommen vertretbar erscheinen.
PS: CETERUM CENSEO ETIAM PAPYRUM MERIDIANUM ESSE DELENDUM