A9 Die galaktischen Ätherwirbel
oder
die vergebliche Suche nach der verlorenen Masse

I

Einleitung

Auf der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte im Jahre 1889 brachte der Entdecker der elektromagnetischen Wellen Heinrich Hertz folgendes zum Ausdruck [1]: "....erhebt sich die gewaltige Hauptfrage nach dem Wesen, nach den Eigenschaften des raumfüllenden Mittels, des Äthers, nach seiner Struktur, seiner Ruhe oder Bewegung, seiner Unendlichkeit oder Begrenztheit. Immer mehr gewinnt es den Anschein, als überrage diese Frage alle übrigen, als müsse die Kenntnis des Äthers uns nicht allein das Wesen der ehemaligen Imponderabilien offenbaren, sondern auch das Wesen der alten Materie selbst und ihrer innersten Eigenschaften, der Schwere und der Trägheit...Der heutigen Physik liegt die Frage nicht mehr ferne, ob nicht alles, was ist, aus dem Äther geschaffen sei? Diese Dinge sind die äußersten Ziele unserer Wissenschaft, der Physik."

1905 hieß es dann in einem von einem schweizer Fachlehrer geschriebenen Artikel "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" in den Annalen der Physik [2]: "Die Einführung des 'Lichtäthers' wird sich insofern als überflüssig erweisen, als nach der zu entwickelnden Auffassung weder ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter 'absolut ruhender Raum' eingeführt, noch einem Punkte des leeren Raumes, in welchem elektromagnetische Prozesse stattfinden, ein Geschwindigkeitsvektor zugeordnet wird."

Diese vier Zeilen in einem Artikel aus dem Jahre 1905 müssen wohl als das "Stalingrad der Physik" angesehen werden. Wenn Ihnen das lieber sein sollte, dann können Sie es auch als das "Waterloo der Physik" bezeichnen!

Bereits 1906, d.h. ein Jahr später nahm Max Planck, Lehrstuhlinhaber für Theoretische Physik in Berlin, die Einsteinsche Spezielle Relativitätstheorie in sein Lehrprogramm auf. Paul Drude hingegen, Autor eines Buches über den Äther [3] und gleichzeitig Herausgeber der Annalen der Physik, erschoß sich am 5. Juli 1906 mit einem Revolver [4]. In der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin hielt Max Planck die Gedächtnisrede [5].

Nachdem die drei Forscher Michelson, Morley und Miller - bedingt vor allem durch den Einsatz eines ziemlich ungeeigneten Meßinstrumentes - in den Jahren 1881 [6], 1887 [7] und 1905 [8] bei ihren Ätherwindmessungen sogenannte Nullresultate erhalten hatten, gelingt es dem dritten Forscher dieser Runde, welcher zeitweise sogar Präsident der American Physical Society geworden war, in den Jahren 1921-26 im Rahmen äußerst sorgfälig durchgeführter Messungen auf dem Mt. Wilson in 1750 m Meereshöhe doch noch Ätherwinde von maximal 15 km/s zu messen, was in etwa dem halben Wert der Orbitalgeschwindigkeit der Erde um die Sonne von etwa 30 km/s enspricht [9].

Diese Meßresultate von Dayton Miller wurden bereits 1925 im Rahmen einer Plenarsitzung der American Physical Society vorgetragen, ohne daß die anwesenden Physiker, denen die Abschaffung des Äthers anscheinend ein abgeschlossenes Kapitel war, bereit gewesen wären, ihre diesbezüglich festgelegte Meinung erneut zu ändern. In diesem Zusammenhang brachte dann M. Poleany folgendes zum Ausdruck [10]: "Man hätte meinen können, daß in dem Moment, als diese Ergebnisse im Dezember 1925 im Verlauf einer Plenarsitzung der Amerikanischen Gesellschaft für Physik bekannt wurden, die Physiker sofort die Relativitätstheorie aufgeben würden. Aber nichts dergleichen geschah. In jener Zeit hatten sie ihre Köpfe so gegen die Idee abgeschottet, welche die neue, von Einsteins Weltbild geprägte Rationalität bedrohen konnte, daß es ihnen unmöglich war, aufs neue in anderen Begriffen zu denken."

Im Jahre 1951 veröffentlichte Paul Dirac, einer der hervorragendsten Physiker Englands, in der Zeitschrift Nature einen Artikel. Derselbe hatte den Titel "Gibt es einen Äther?" Darin brachte Dirac folgendes zum Ausdruck [11]: "Ja, wir sind sozusagen gezwungen, seine Existenz zuzugeben."

Dies nur zur Einkreisung der vorhandenen Thematik.

II

Das galaktische Puzzle

Das dritte Keplersche Gesetz lautet bekanntlich wie folgt: "Die Quadrate der Umlaufzeiten der Planeten verhalten sich wie die dritten Potenzen der großen Halbachsen ihrer Bahnellipsen". Da die Bahnen der Planeten und Monde innerhalb unseres Sonnensystems in erster Näherung Kreisbahnen darstellen und die Bahnlängen zusätzlich linear mit den Bahnradien ansteigen, bedeutet dies, daß die Bahngeschwindigkeiten, welche durch den Quotienten aus Bahnlänge und Umlaufzeit festgeslegt werden, mit zunehmenden Bahnradius entsprechend einer reziproken Wurzelfunktion abnehmen. Die folgende Figur zeigt dabei die sich ergebenden Abhängigkeiten der Bahngeschwindigkeiten v als Funktion des jeweiligen mittleren Bahnradius r sowohl für die die Sonne umkreisenden Planeten als auch für die Monde, welche wiederum die einzelnen Planeten umrunden:

Figur 1

Anhand dieser Figur ist die genaue Einhaltung des dritten Keplerschen Gesetzes für die verschiedenen Planeten und Monde in unserem Sonnensystem sehr gut erkennbar. Beachtenswert ist dabei noch der Umstand, daß unser terrestrischer Mond ein ausgesprochener "Langweiler" ist, weil er mit seiner Bahngeschwindigkeit von nur 1,03 km/s zu den langsamsten Objekten innerhalb unseres Sonnensystems gehört, was durch die relativ geringe Erdmasse und den ziemlich großen Erd-Mondabstand bedingt ist.

Wenn man nunmehr über das Sonnensystem mit seinen Keplerschen Gesetzen hinausgeht und einen Blick auf die nächstgrößeren Strukturen in Form von Galaxien wirft, dann stellt man fest, daß die allgemein etablierten Keplerschen Gesetze aus irgendwelchen Gründen nicht mehr eingehalten werden. Es zeigt sich nämlich, daß mehr als die Hälfte aller Galaxien sogenannte Spiralarmgalaxien darstellen, von welchen man aufgrund optischer Dopplermessungen mittlerweile weiß, daß sie innerhalb eines Zeitraumes von etwa 200 Millionen Jahren einmal um ihre eigene Achse rotieren. Aufgrund der zeitlichen Beständigkeit dieser Spiralarmstrukturen ergibt sich dabei die zusätzliche Erkenntnis, daß diese Spiralarme mitrotieren, was jedoch nur bedeuten kann, daß die tangentialen Bahngeschwindigkeiten der diese Spiralarme bildenden Sterne mit zunehmenden Abstand von dem Galaxienzentrum linear ansteigen.

Die folgende Figur zeigt dabei die sich ergebende Problematik:

 

Figur 2

Die Kurve (1) ist die entsprechend dem dritten Keplerschen Gesetz erwartete reziproke Wurzelfunktion der Bahngeschwindigkeit v in Abhängigkeit des Bahnradius r, während die Kurve (1) jene Kurve darstellt, welche sich bei den Spiralarmgalaxien aufgrund der zeitlich stabilen Spiralarmstrukturen ergibt. Dabei ist es ganz offensichtlich, daß die beiden Kurven ¬ und ­ derart unterschiedlich konzipiert sind, daß nicht die geringste Hoffnung besteht, daß die eine Kurve in die andere überführt werden kann.

III

Ordnungsmacht Gravitation auf galaktischer Ebene?

Es erhebt sich somit die Frage, ist das Kraftsystem Gravitation überhaupt in der Lage, als großräumiges Ordnungsprinzip auf galaktischer Ebene in Erscheinung zu treten? Um die Antwort vorwegzunehmen - diese Frage muß mit voller Entschiedenheit verneint werden!

Folgende Argumentationskette kann in diesem Zusammenhang angeboten werden:

Anhand astronomischer Befunde ist mittlerweile bekannt, daß unsere Milchstraßengalaxie eine scheibenförmige Spiralgalaxie ist, deren Durchmesser in etwa 100 000 Lichtjahre beträgt, wobei unsere Sonne sich in einem Abstand von etwa 30 000 Lichtjahren von dem Galaxienzentrum befindet. Eine schematische seitliche Ansicht unserer Milchstraßengalaxie ist in der folgenden Figur wiedergegeben [12]:

Figur 3

Bei einem Bahnumlauf von etwa 200 Millionen Jahren bewegt sich unsere Sonne dabei mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 km/s um das Galaxienzentrum herum. Anhand dieser Daten läßt sich unter Einsatz der Formel
(1)

sehr einfach die Zentrifugalkraft K berechnen, welche überwunden werden muß, damit unsere Sonne um das Glaxienzentrum herumkreisen kann. Dabei stehen die folgenden Daten zur Verfügung:

- Die Sonnenmasse mS = 1,993.1033 g,

- die Bahngeschwindigkeit der Sonne vS = 2,5.107 cm/s und

- der galaktische Bahnradius der Sonne rS = 30 000 Lichtjahre.

Ein Lichtjahr berechnet sich dabei zu 0,95.1018 cm. Mit Hilfe dieser Daten ergibt sich eine zu überwindende Fliehkraft KS gleich 4,39.1025 g cm s-2.

Anhand dieser Fliehkraft KS läßt sich dann wiederum unter Einsatz der bekannten Gravitationsgleichung

(2)

berechnen, wie groß die Anzahl Z von fiktiven Sonnenmassen im Galaxienzentrum sein müßte, damit unsere Sonne unter Schwerkraftseinfluß entlang einer Kreisbahn mit einem Bahnradius von 30 000 Lichtjahren um ein derartiges Galaxienzentrum herumkreist. f ist dabei die Gravitationskonstante mit ihrem Zahlenwert von 6,67.10-8 cm3g-1s-2.

Für Z ergibt sich dabei ein Zahlenwert von etwa 135 Milliarden Sonnenmassen. Da Galaxien jedoch nur aus etwa 100 Milliarden Sternen bestehen sollen, würde dies bedeuten, daß allein in einem derartigen Galaxienzentrum mehr Sterne vereint sein müßten, als nach heutiger Auffassung die ganze Galaxie überhaupt an Sternen besitzt. Und das alles nur deshalb, um so einen popeligen 0815-Stern wie die Sonne an einer etwa 30 000 Lichtjahre langen Longe im Kreise herumhoppeln zu lassen!

In diesem Zusammenhang sollten noch die folgenden drei Gesichtspunkte berücksichtigt werden:

1. Mit dem Postulat eines riesigen "Super-Schwarzen Loches" im Galaxienzentrum kann eine derartige Diskrepanz nicht überbrückt werden. So wie dies nämlich anhand einer 1929 durchgeführten deutschen Sonnenfinsternisexpedition nach Nordsumatra bekannt ist, wird die bei einer Sonnenfinsternis zu beobachtende Lichtablenkung von Hintergrundsternen allein durch eine weit in den Weltraum hinausreichende Sonnenatmosphäre bzw. Sonnenkorona hervorgerufen [13], was das Argument einer Lichtablenkung unter Gravitationseinfluß als ziemlich sinnlos erscheinen läßt [14]. Aus diesem Grunde kann es durch Hochrechnung eines derartigen Effekts auch gar keine "Schwarzen Löcher" geben, so daß nicht die geringste Möglichkeit besteht, durch ein derartiges Postulat den vom Galaxienzentrum ausgehenden Gravitationseinfluß hochziehen zu können.

2. Der Autor will keineswegs behaupten, daß er die gesamte Anzahl von Sternen innerhalb einer Galaxie jemals ausgezählt hat. Trotzdem erscheint ihm die im allgemeinen angegebene Anzahl von Sternen pro Galaxie von 100 Milliarden etwas hoch gegriffen zu sein. Folgendes Argument bietet sich dabei an: Die Andromedagalaxie [15] ist ein relativ kleiner Nebelfleck mit der Bezeichnung M31 im Sternbild der Andromeda, welcher mit dem freien Auge gerade noch zu erkennen ist. Dabei wäre noch zu bemerken, daß innerhalb einer Galaxie die einzelnen Sterne in Abständen von einigen Lichtjahren stehen, während ihre Durchmesser nur einige Lichtsekunden betragen. Man kann demzufolge ohne weiteres davon ausgehen, daß die Sterne innerhalb einer Galaxie derart klein sind, daß im wesentlichen keine gegenseitigen Abdeckungen auftreten. Anhand der scheinbaren Helligkeit einer Galaxie kann somit die ungefähre Anzahl von Sternen zumindest überschlagsweise abgeschätzt werden.

Angenommen also, man erklärt diesen gerade noch sichtbaren Nebelfleck M31 im Sternbild der Andromeda aufgrund seiner visuellen Helligkeit zu einem Normstern mit einer Helligkeit der Sonne in einer Einheitsentfernung von 10 Parsec, d.h. 32,6 Lichtjahren [16] und setzt den wahren Abstand der Andromedaglaxie zu 2,2 Millionen Lichtjahren an [15], dann ergäbe sich für die Andromedagalaxie bei einem Entfernungsverhältnis von etwa 1:67 000 eine dazu quadratisch ansteigende absolute Helligkeit. Dies würde dann bedeuten, daß die Andromedagalaxie nur aus etwa 4 bis 5 Milliarden Sternen von Sonnengröße besteht, was einen wesentlich niedrigeren Wert darstellt als derjenige, welcher im allgemeinen angegeben wird.

3. Jedoch unabhängig davon, ob nun eine Spiralarmgalaxie wie die Andromeda aus 5 oder 100 Milliarden Sternen besteht, so erscheint noch folgendes von besonderer Bedeutung: Da eine Galaxie wie die Milchstraßengalaxie eine scheibenförmige Struktur besitzt, können innerhalb der Scheibenebene auf einzelne stellare Objekte praktisch kaum nennenswerte Gravitationskräfte in radialer Richtung ausgeübt werden, weil innerhalb der Scheibenebene sowohl nach Innen hin als auch nach Außen hin ausreichend andere Sterne vorhanden sind, deren Gravitationswirkungen sich im wesentlichen aufheben. Letztlich bedeutet dies, daß innerhalb der galaktischen Ebene in radialer Richtung praktisch überhaupt kein Gravitationsgradient auftritt, so daß jeglicher Gravitationseinfluß vernachlässigbar erscheint.

Anhand der obigen Ausführungen ergibt sich somit die Erkenntnis, daß die innerhalb einer Galaxie auftretenden Gravitationseinflüsse auf einzelne Sterne wie die Sonne von untergeordneter Bedeutung sind, weil

a) dazu im Galaxienzentrum gar nicht ausreichend Sterne vorhanden sind,

b) darüber hinaus auch noch der Eindruck entsteht, daß die Gesamtanzahl von Sternen innerhalb einer Galaxie niedriger als angenommen liegt, und

c) weil der für die Gravitationsbindung einzelner Sterne erforderliche Gravitationsgradient sich in radialer Richtung einer Galaxie auch gar nicht aufbauen kann.

Das allgemein erhobene Postulat der Existenz von sogenannter "Dunkler Materie" erscheint in diesem Zusammenhang somit ziemlich sinnlos, weil anhand des Kurvenverlaufes (2) von Figur 2 gar nicht erkennbar ist, wo diese dunkle Materie überhaupt angeordnet werden müßte, damit entsprechend Figur 2 aus dem beobachtbaren Kurvenverlauf (2) mit künstlichen Mitteln ein Kurvenverlauf (1) entsprechend dem dritten Keplerschen Gesetz gemacht werden kann. Darüber hinaus ist ganz eindeutig erkennbar, daß unter Berücksichtigung der oben genannten drei Punkte selbst durch das Postulat von 90 % dunkler Materie die vorhandenen Schwierigkeiten nicht zu eliminieren sind.

Damit stellt sich natürlich die Frage, wenn es schon nicht die Gravitation ist, welche die Sterne innerhalb einer Galaxie zusammenhält, was ist es dann? Diese Frage ist jedoch möglicherweise etwas unsauber gestellt. Sie sollte wohl richtiger lauten: Wenn schon die Gravitation die Sterne nicht innerhalb einer Galaxie zusammenhalten kann, was ist es, das verhindert, daß all diese Sterne nicht trägheitsbedingt auseinanderfliegen?

IV

Die galaktischen Wirbel

Wenn es demzufolge schon außer Frage steht, daß innerhalb von Galaxien die einzelnen Sterne keinesfalls durch Gravitation aneinander gebunden sind, dann erhebt sich zunächst die Frage was ist es für ein Phänomen, welches diesen Galaxien ihre Textur und äußeres Erscheinungsbild verleiht?

Unter Strömungstechnikern hat sich bereits seit vielen Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, daß es sich bei den Galaxien um riesige Wirbelstrukturen handelt. Der Grund für diese Auffassung ist dabei das äußere Erscheinungsbild von Galaxien, welches mit dem Erscheinungsbild von tropischen Wirbelstrukturen weitgehend übereinstimmt.

Zur Erläuterung dieses Sachverhalts sei auf die folgenden zwei Figuren verwiesen, von welchen die Figur 4 eine Ansicht der Spiralgalaxie NGC 2841 wiedergibt [17], während die Figur 5 ein Sturmtief etwa 2000 km nördlich von Hawaii zeigt, welches von dem Raumschiff Apollo 9 aus photographiert wurde [18]:

 

Figur 4

Figur 5

Die beiden Figuren zeigen in einer ziemlich überraschenden Weise eine frappierende Übereinstimmung ihres äußeren Erscheinungsbildes.

Eine ähnliche visuelle Übereinstimmung ergibt sich auch bei der sehr bekannten Spiralgalaxie M51 (NGC 5194) im Sternbild der Jagdhunde mit ihrem Begleiter NGC 5195 [19] und einem Doppeltaifun im südchinesischen Meer, welcher am 4. September 1968 von einem Satelliten aus photographiert wurde [20]:

 

 

Figur 6

Figur 7

Der bei diesen beiden Figuren 6 und 7 zu beobachtende Unterschied besteht vor allem darin, daß wegen der Erdrotation und der dadurch bedingten Korioliskräfte beide terrestrischen Wirbelstrukturen die gleiche Rotationsrichtung aufweisen, während galaktische Wirbelstrukturen von dieser Bedingung frei sind und demzufolge in einer sehr viel natürlicheren Art und Weise gegenläufig rotieren können.

In dem Buch "Galaxien" von Timothy Ferries wird in diesem Zusammenhang die recht interessante Bemerkung gemacht, daß die Andromedagalaxie, welche die Nachbargalaxie unserer Milchstraßengalaxie darstellt, im Vergleich zu unserer Galaxie gegenläufig rotiert, so daß von Seiten der Astronomen bereits die Vermutung geäußert wurde, daß beide Galaxien aus entsprechenden Urgaswirbeln gleichzeitig entstanden seien [21].

Im Hinblick auf die geschilderten visuellen Ähnlichkeiten erscheint es sinnvoll, wenn nach weiteren Übereinstimmungen gesucht wird. Die folgenden Figuren 8 und 9 zeigen dabei die sich ergebenden Geschwindigkeitsverteilungen, so wie sie einerseits bei der Andromedagalaxie [22] und andererseits bei terrestrischen Hurrikanen [23] gemessen werden konnten:

 

 

10 Kparsec entsprechen dabei etwa 32 600 Lichtjahren

Figur 8

Figur 9

Abgesehen von der weitgehenden Übereinstimmung der beiden Kurvenverläufe ist bei der Geschwindigkeitsverteilung der Andromedagalaxie vor allem bemerkenswert, daß die Kurve anfänglich in Übereinstimmung mit der Kurve (2) von Figur 2 bis zu einem Abstand von etwa 20 000 Lichtjahren vom Galaxienzentrum linear ansteigt, anschließend bei einem Abstand von etwa 30 000 Lichtjahren in ein Maximum von etwa 300 km/s übergeht, worauf die Kurve erneut geringfügig abfällt und dann flach mit einem Wert von etwa 250 km/s ausläuft, wobei dieser flache auslaufende Bereich weit über den unmittelbar visuellen Rand der Galaxie hinausreicht.

Die bisher gemachten Ausführungen lassen sich in etwa wie folgt zusammenfassen.

1. Auf der einen Seite ist festzustellen, daß stellare Körper sich innerhalb von Galaxien nicht - wie man es eigentlich von ihnen erwarten würde - nach den bekannten Bewegungsregeln entsprechend den Keplerschen Gesetzen und der Schwerkraftsgleichung herumbewegen.

2. Auf der anderen Seite kann kein Zweifel darüber bestehen, daß Galaxien Wirbel unbekannter Natur darstellen.

Da auftretende Wirbel generell auf ein Medium schließen lassen und die stellare Materie selbst als Träger für derartige Wirbelstrukturen weitgehend ausscheidet, verbleibt als einzige Möglichkeit, daß der Äther jene Wirbel bildet, welche wir in Form von Galaxien in einer sehr beeindruckenden Art und Weise beobachten können.

Es ergibt sich somit die recht widersprüchliche Situation, daß auf der einen Seite der Äther im Rahmen einer nur vierzeiligen Erklärung des Herrn Albert Einstein zur überflüssigen Sache deklariert worden ist, während es anscheinend so ist, daß innerhalb des Kosmos Wirbel eben dieses Äthers millionenfach präsent sind, wobei diese Präsenz derart ist, daß diese Ätherwirbel innerhalb des Kosmos die größten geschlossenen Strukturen bilden. Dabei sollte es uns Menschen auch noch bewußt sein, daß wir ebenfalls in einem derartigen galaktischen Ätherwirbel leben, wobei zu bemerken wäre, daß als Bewohner eines Sterns innerhalb eines Kugelsternhaufens diese Aussage etwas anders gelautet hätte.

V

Die zeitlichte Stabilität von Galaxien auf der Basis von Ätherwirbeln

Die größte Schwierigkeit beim Verständnis von Galaxien bestand bisher darin, daß nicht so ohne weiteres verständlich erschien, wie bei einer stattfindenden Galaxienrotation innerhalb eines Zeitraumes von etwa 200 Millionen Jahren ein Zusammenhalt der stellaren Körper erreicht werden kann, wo doch durch die Eigenschaft der Massenträgheit und die dadurch bedingten Zentrifugalkräfte ein Auseinanderfliegen der stellaren Objekte beobachtet werden müßte. Dabei war es aufgrund von Berechnungen bereits bekannt, daß für einen gravitationsbedingten Zusammenhalt keine ausreichenden Materiemengen zu beobachten sind, so daß zusätzlich materielle Körper in Form von "Dunkelmassen" postuliert werden mußten.

Im Rahmen der bisher gemachten Ausführungen wurde zum Ausdruck gebracht, daß beim Zusammenhalt von Galaxien die vorhandenen Gravitationskräfte überhaupt keine oder nur eine ziemlich vernachlässigbare Rolle spielen, wodurch die ganze Thematik eines fehlenden Zusammenhalts rotierender Galaxien sich nur noch weiter akzentuiert.

Wenn man dann allerdings ganz im Sinn der Aussage von Heinrich Hertz aus dem Jahre 1889 davon ausgeht, daß der Äther das Ursubstrat der Materie mit all ihren Eigenschaften bildet, und dabei zusätzlich entsprechend den zuletzt gemachten Ausführungen die Galaxien als rotierende Ätherwirbel ansieht, dann führt dies zu der folgenden Situation:

Bei der von Albert Einstein vorgenommenen Relativierung eines ganzen Kosmos mit gleichzeitiger Aufhebung der Newtonschen Begriffe von absolutem Raum und absoluter Zeit ergab sich bekanntlich die Schwierigkeit, daß anhand des Newtonschen Kübelversuches der Eindruck entsteht, daß zumindest Rotationsbewegungen im absoluten Sinn feststellbar seien. Im relativistischen Lager wurde demzufolge argumentiert, daß anhand des Newtonschen Kübelversuches, d.h. der fliehkraftbedingten Verformung des innerhalb des betreffenden Kübels befindlichen Wassers allein eine Rotation gegenüber dem starren Fixsternhimmel feststellbar wäre, jedoch nicht festgelegt werden könne, ob nun der Kübel mit dem Wasser gegenüber dem Fixsternhimmel oder der Fixsternhimmel gegenüber dem Kübel rotiere, so daß auch in diesem Fall allein relative Aussagen gegenüber dem vorhandenen Fixsternhimmel möglich seien, die Relativität des Kosmos somit gewährleistet bleibe.

Im Rahmen eines Zusatzes 4 der 2. Auflage seiner "Mechanik" aus dem Jahre 1889 hatte sich Ernst Mach bereits zu der Thematik des Newtonschen Kübelversuches wie folgt geäußert [24]: "Dreht sich ein Körper relativ zum Fixsternhimmel, so treten Fliehkräfte auf, dreht er sich relativ gegen einen anderen Körper, nicht aber gegen den Fixsternhimmel, so fehlen die Fliehkräfte. Ich habe nichts dagegen, daß man die erstere Rotation eine Absolute nennt, wenn man nur nicht vergißt, daß dies nichts anderes heißt als eine relative Drehung gegen die Fixsternhimmel. Können wir vielleicht das Wasserglas Newtons festhalten, den Fixsternhimmel dagegen rotieren, und das Fehlen der Fliehkräfte jetzt nachweisen?" Der Versuch ist nicht durchführbar, der Gedanke überhaupt sinnlos, da beide Fälle sinnlich voneinander nicht zu unterscheiden sind."

Unter Berücksichtigung der gemachten Ausführungen besteht nunmehr die Möglichkeit, daß der galaktische Äther jenen Referenzrahmen bildet, mit welchem u.a. auch die Einstellung der Eigenschaft "Massenträgheit" von Materie erfolgt, wobei es sich dann eben zeigt, daß dieser ganzer Referenzrahmen zusammen mit dem Äther und den darin befindlichen stellaren Objekten zur Rotation gelangt. Wenn demzufolge Ernst Mach entsprechend den obigen Ausführungen zum Ausdruck brachte, daß bei einer Rotation eines Körpers Fliehkräfte nur in bezug auf den Fixsternhimmel auftreten würden, dann könnte man diese Aussage vollkommen wörtlich nehmen, indem man zugesteht, daß damit die Fixsterne der eigenen Galaxie gemeint sind. Dabei wäre noch zu beachten, daß zu Zeiten von Ernst Mach außergalaktische Strukturen noch gar nicht bekannt waren - der Nebelfleck im Sternbild der Andromeda wurde erst 1925 von Edwin Hubble als eine außerhalb der Milchstraße liegende Galaxie erkannt -, so daß der Machsche Ausdruck "Fixsternhimmel" sich ganz zwangsläufig allein auf unsere innergalaktischen Fixsterne bezieht.

Letztlich läuft die ganze Argumentationskette auf das Folgende hinaus: Falls die bei Materie auftretenden Trägheitskräfte auf den Äther zurückzuführen sind, und falls dieser ganze Äther in seiner Eigenschaft als Referenzrahmen rotiert, dann treten bei dieser Rotation im Sinne des Newtonschen Kübelversuchs überhaupt keine Fliehkräfte auf, so daß dann auch die ganze Thematik eines gravitationsbedingten Zusammenhalts der innerhalb einer Galaxie befindlichen materiellen Strukturen gar nicht mehr besteht.

Es sollte hier auf den Umstand hingewiesen werden, daß nach Auffassung des Autors eine experimentelle Überprüfung des geschilderten Sachverhalts äußerst schwierig erscheint, weil die Durchführung eines terrestrischen Rotationsexperiments auf der Basis von einer Umdrehung pro 200 Millionen Jahre wohl kaum meßbare Resultate liefern dürfte. Eine derartige Rotation entspricht dabei in etwa 0,6 Bogensekunden pro Jahrhundert, was im Vergleich zu dem unerklärten Restbetrag der Perhiheldrehung des Merkurs von 43 Bogensekunden pro Jahrhundert nur etwa 1 % ausmacht.

Zweierlei Dinge können hier zur Feststellung gelangen:

1. So wie sich der Eindruck ergibt, sind die stellaren Körper innerhalb einer Galaxie nur sehr marginal über Gravitationskräfte untereinander gebunden.

2. Bei Abwesenheit von nennenswerten Gravitationskräften kann ein Auseinanderfliegen der stellaren Körper innerhalb einer Galaxie eigentlich nur durch die Annahme erklärt werden, daß der gesamte ätherielle Rahmen mitrotiert, wobei dieses Mitrotieren des Referenzrahmen verhindert, daß dabei Fliehkräfte zur Entstehung gelangen.

Die sich ergebende Thematik läßt sich auch auf andere Weise formulieren:

Was ist einfacher und sinnvoller,

- entweder den ganzen Kosmos mit riesigen Mengen von unsichtbarer Materie in Form von Braunen Zwergen, Schwarzen Löchern, massenbehafteten Neutrinos und dgl. vollzustopfen, nur um auf diese Weise zu erreichen, daß ein auf diese Weise vollgestopftes "galaktisches Karusell" unter sehr großem Geächze und Gestöhne zur Rotation gelangt,- was wegen der gegenseitigen Unverträglichkeit der beiden Kurven (1) und (2) von Figur 2 sowieso höchst problematisch erscheint-,

oder

- im Sinn einer göttlichen Genialität die vorhandene Thematik mit einem Federstrich zu eliminieren, indem man den zur Festlegung des Phänomens der Trägheitsmasse dienenden Referenzrahmen ganz einfach mitrotieren läßt?

Die Wahl zur richtigen Beantwortung dieser Frage dürfte dabei nicht besonders schwer sein, zumal der erste Hinweis für eine korrekte Beantwortung dieser Frage von einem Forscher kommt, der bereits von einem Jahrhundert gelebt hatte.

VI

Unsere glaktische Heimat

Wenn es nunmehr schon so sein sollte, daß wir Menschen mit unserer Erde und dem gesamten Sonnensystem innerhalb eines riesigen Ätherwirbels namens Milchstraßengalaxie zu leben haben, dann sollten wir uns fragen, was für unmittelbare Konsequenzen dieser Umstand eventuell für unser eigenes Leben haben könnte.

Die folgende Figur gibt dabei die ungefähre Position wieder, an welcher wir uns mit unserer Sonne gerade befinden [25]:

 

Figur 10

Die Darstellung zeigt dabei den sogenannten Orionarm unserer Galaxie, innerhalb welchem sich u.a. der Orionnebel, der Rosettennebel und der Eta Carinae-Nebel befinden. Näher in Richtung des Galaxienzentrums befindet sich der sogenannte Sagittariusarm, innerhalb welchem sich u.a. der Adlernebel, der Trifidnebel und der Lagunennebel befinden. Wie dargestellt ist unsere Sonne dabei an der Innenkante des Orionarmes zu finden.

In der Literatur wird vielfach die Auffassung vertreten, daß unsere Erde eine Art "Raumschiff" bilde, welches durch die Weiten des Kosmos driftet. Diese Auffassung dürfte etwas zu eng genommen sein. In seinem Buch "Kinder des Weltalls" bringt Hoimar v. Ditfurth folgendes zum Ausdruck [26]: "Die lebentragende Oberfläche unseres Heimatplaneten ist nicht ein beziehungslos im Weltall existierender Platz, an dem zufällig die extremen und sehr sonderbaren Bedingungen verwirklicht sind, welche allein imstande sind, die Entstehung von Leben in der uns bekannten Form zu ermöglichen. Der Ort der Handlung wird ganz im Gegenteil getragen von Einflüssen und Kräften, die aus den Tiefen des Weltraums, von seinem äußersten Grenzen hin bis zu uns reichen, und die unsere Umwelt überhaupt erst zu dem machen, was sie ist".

Unter Berücksichtigung der gemachten Ausführungen dürfte es angebracht erscheinen, zu untersuchen, was für mögliche Konsequenzen sich aus der jeweiligen Position des Sonnensystems innerhalb dieses Ätherwirbels ergeben, welchen wir als unsere "Milchstraßengalaxie" bezeichnen.

Daß derartige Überlegungen dabei durchaus sinnvoll erscheinen, ergibt sich beispielsweise anhand des Umstandes, daß in der Folge des größten jemals registrierten Sonnensturms vom 4. August 1972, welcher möglicherweise kosmisch bedingt war, eine sprunghafte Veränderung der Länge eines Erdentages um 1 bis 2 ms zu beobachten war [27], was unter Berücksichtigung der Erdmasse von etwa 6.1024 kg durchaus beachtenswert erscheint.

In dem Folgenden sollen ein paar Punkte angeführt werden, bei welchen von Seiten des Autors eine gewisse Vermutung besteht, daß sie unter Umständen kosmisch, d.h. durch die Bewegung unseres Sonnensystems innerhalb eines vorhandenen Ätherwirbels bedingt sein könnten.

Zuvor sollte noch einmal auf die von Dayton Miller in den Jahren 1921 bis 1926 gemachten Messungen des Ätherwindes zurückgekommen werden. Anhand einer über ein ganzes Jahr verteilter Meßdaten hatte Miller seinerzeit im Rahmen einer vorgenommenen Extrapolation bestimmen können, daß die Erde als ganzes von Süden her, d.h. aus der Richtung der großen Magellanschen Wolke mit einem Ätherwind der Stärke von etwa 208 km/s beaufschlagt wird [9]. Der Genauigkeit halber sollte hier zusätzlich noch erwähnt werden, daß nach Auffassung des Autors der Äther eine mehrschichtige Struktur mit Ätherkomponenten unterschiedlicher Steifigkeit besitzt, wobei die steiferen Komponenten der Aufnahme und der Übertragung von Phänomenen wie Gravitation und Massenträgheit dienen, während die fluideren Formen den elektrischen und magnetischen Phänomenen zugeordnet sind. Letztere mögen dabei durchaus auch Turbulenzen zeigen, was dann auch die Möglichkeit bietet, daß es in unmittelbarer Nähe unseres Planeten Erde zu einer Abbremsung dieser Ätherkomponenten kommt. Letzteres erscheint vor allem auch deshalb plausibel, weil die Erde bekanntlich ihren Elektromagnetismus in Form einer eigenen Magnetosphäre mit sich führt.

Punkt 1:

Im Rahmen der Voyager-Missionen konnte festgestellt werden, daß mit Ausnahme der Erde bei allen Planeten von der Venus bis hin zum Neptun sehr starke Winde bis zu 500 km/h blasen, wobei die Windrichtung generell nach Osten, d.h. in Drehrichtung der jeweiligen Planeten verläuft [28]. Da die äußeren Gasplaneten nur noch sehr marginale Energiemengen in Form von Sonneneinstrahlung erhalten und zudem aufgrund hoher Rotationsgeschwindigkeiten sich unterschiedliche Temperaturen auch gar nicht erst ausbilden können, sollte man zumindest die Möglichkeit ins Auge fassen, ob nicht dieses unerwartete Klimageschehen mit den sehr starken Winden in der Ostrichtung durch ein übergeordnetes kosmisches Phänomen verursacht wird.

Punkt 2:

Wenn es entsprechend den Messungen von Dayton Miller schon so sein sollte, daß die Erde zumindest derzeit von Süden her mit einem Ätherwind von etwa 208 km/s beaufschlagt wird, dann erscheint es etwas merkwürdig, wenn ausgerechnet zwei unserer großen Gasplaneten, nämlich Jupiter und Neptun, auf ihrer südlichen Hälfte einen zeitlich stabilen Hurrikan besitzen, welcher im Fall des Jupiters als der "große rote Fleck" und im Fall des Neptuns als "großer dunkler Fleck" bezeichnet werden [29]:

Figur 11

 

 

Figur 12

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, könnten diese in den Figuren 11 und 12 dargestellten turbulenten Atmosphärenphänomene der Planeten Jupiter und Neptun nicht irgendwie kosmisch, beispielsweise durch eine stattfindende Ätherwindbeaufschlagung hervorgerufen sein?

Punkt 3:

Auf der Erde finden bekanntlich jährlich an die 200 Millionen Gewitter statt, was einer Blitzhäufigkeit von etwa 100 Blitzen pro Sekunde entspricht. Die meisten Blitze schlagen dabei von oben in Richtung des Erdbodens. Viele jedoch auch zwischen den Gewitterwolken untereinander. Gelegentlich schlägt ein Blitz auch hinaus in den Weltraum. Wie diese Blitze entstehen, weiß man nicht so genau, werden doch in der Regel nur Potentialgefälle von etwa 100 V/m gemessen, während die Durchschlagsspannung in Luft etwa 25 kV/cm beträgt. Dabei haben Erdblitze Längen von etwa 2 km, während bei Wolkenblitzen gelegentlich Längen von bis zu 40 km gemessen werden. Dies ist übrigens noch nicht einmal der Rekord, weil im Fall des Planeten Jupiter gelegentlich auch von Blitzlängen von mehreren tausend Kilometern die Rede ist. In seinem zweibändigen Werk "Atmosphärische Elektrizität" werden von Hans Israel elf verschiedene Gewittertheorien angegeben [30]. Keine erscheint dabei voll zufriedenstellend, zumal kein Mensch eine Vorstellung hat, woher die bei einem Blitzdurchschlag von mehreren Kilometern Länge unglaublich hohen Durchschlagsspannungen herkommen könnten. Aus der Sicht des Autors sollte man sich somit einmal Gedanken darüber machen, ob nicht derartige Gewitterphänomene wenigstens zum Teil durch ein kosmisches Phänomen, beispielsweise in Verbindung mit einer Abbremsung des Ätherwindes verursacht werden.

Punkt 4:

Am interessantesten erscheint jedoch die sich ergebende Magnetfeldsituation. Die Erde besitzt bekanntlich ein magnetisches Dipolfeld, welches in Meereshöhe etwa 0,31 Gauß beträgt, wobei die Achse dieses Dipolfeldes in etwa 11 Grad gegenüber der Erdachse geneigt ist. Der Nordpol dieses Dipolfeldes liegt dabei im Bereich des Südpols, so daß der Südpol einer Kompaßnadel wie bekannt gegen Süden weist. Im Rahmen der gängigen Dynamotheorie wird dieses terrestrische Magnetfeld durch elektrische Ströme verursacht, welche im Inneren unserer Erde zirkulieren sollen. Als recht störend erweist sich dabei allerdings der Umstand, daß für diese Zirkulationsvorgänge von elektrischen Strömen in etwa 3,2 x 107 kW an elektrischer Leistung benötigt werden, wobei niemand so recht zu wissen scheint, aus welchem Energiereservoir heraus dieser terrestrische Dynamo mit Energie versorgt wird. Noch störender ist dabei der Umstand, daß sich dieses terrestrische Magnetfeld in ziemlich unregelmäßigen Zeitabständen immer wieder umpolt, so wie dies in der folgenden Figur gezeigt ist [31]:

 

Figur 13

Entsprechend der obigen Figur fanden innerhalb der letzten 4 Millionen Jahre in etwa 25 Polaritätswechsel des terrestrischen Magnetfeldes statt, wobei niemand so recht weiß, was den terrestrischen Dynamo dazu veranlassen könnte, daß er wahlweise in der einen oder anderen Richtung läuft. Aus dieser Situation heraus besteht zumindest von Seiten des Autors die vage Vermutung, daß diese abrupten Polaritätswechsel des terrestrischen Magnetfeldes durch unterschiedliche Ätherwindbeaufschlagungen der Erde hervorgerufen sein könnten, wobei die stabile Rotationsachse der Erde bedingt, daß das terrestrische Magnetfeld sich vorzugsweise entlang dieser Achse ausrichtet. Bemerkenswert ist dabei noch der Umstand, daß bei den großen Gasplaneten die magnetische Polarisation entgegengesetzt zu der der Erde ist [32], was im Hinblick auf die diamagnetische Struktur dieser Gasplaneten durchaus zu erwarten wäre.

Die in den oben genannten Punkten geäußerten Möglichkeiten stellen, wie hervorgehoben, allein Vermutungen des Autors dar. Es wird jedoch die Auffassung vertreten, daß die Wissenschaftler sich dieser Thematik etwas eingehender widmen sollten, weil unser Leben auf der Erde durch derartige galaktische Einflußgrößen beeinflußt wird. Diese Einflüsse könnten dabei unter dem Sammelbegriff "kosmische Großwetterlage" zusammengefaßt werden, wobei in diesem Zusammenhang auch Dinge, wie unvorhergesehene Klimaschwankungen, Vulkanismus und Erdbeben in Verbindung mit der Plattentektronik etc. gesehen werden könnten.

Eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Überwachung der erwähnten "kosmischen Großwetterlage" ist in dem deutschen Patent DE 42 42 765 beschrieben [33]. Daß derartige Dinge dabei durchaus Sinn machen, ergibt sich beispielsweise anhand der folgenden Figur [34]:

 

Figur 14

Die Figur 14 zeigt den Wert der gemessenen Lichtgeschwindigkeit c im Zeitraum von 1927 bis 1972. Dabei bleibt es offen, ob die innerhalb des Zeitraumes 1930-48 auftretende "Eindellung" des Kurvenverlaufs durch einen systematischen Meßfehler oder durch tatsächliche Fluktuationen des Lichtgeschwindigkeitswerts hervorgerufen wurde. Es sollte hier in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß der Lichtgeschwindigkeitswert c eine abgeleitete Größe darstellt, welche sich entsprechend Messungen von Kohlrausch und Weber im Jahre 1856 aus den beiden Feldkonstanten e o und µo berechnen läßt. e o und µo sind dabei ganz eindeutig keine Größen des leeren Raumes selbst, sondern Größen des den leeren Raum füllenden Mediums, so daß die Möglichkeit einer Fluktuation dieser beiden Größen durchaus real erscheint. Dies um so mehr, weil wir Menschen mit unserem Sonnensystem allenfalls den 1040-sten Teil des mit unseren Teleskopen erfaßbaren Kosmos bewohnen, so daß man bereits aus diesem Grunde nicht so ohne weiteres annehmen darf, daß derartige Größen wie der Lichtgeschwindigkeitswert c überall im Kosmos konstant seien. Unter Berücksichtigung dieses Sachverhalts erscheint es dann auch recht problematisch, wenn man feststellen muß, daß die Frage einer möglichen Veränderlichkeit der Lichtgeschwindigkeit dadurch eliminiert wurde, indem man dieselbe im Jahre 1972 im Rahmen eines vorgenommenen Beschlusses ganz einfach auf einen ganz bestimmten Wert fixierte.

VII

Abschließende Bemerkungen

Zum Abschluß noch ein paar Bemerkungen, welche möglicherweise ein wenig über den Rahmen dieses Artikels hinausreichen.

In den letzten Jahren ist der kosmologische Urknall bekanntlich ziemlich in Verruf geraten [35-39]. Zuerst wurde nämlich entdeckt, daß die Galaxien lokale Gruppen bilden, welche gemeinsam durch den Weltraum ziehen, was man durch besondere Dunkelmassen zu erklären versuchte, die so abenteuerliche Namen wie "The Great Attractor" erhielten [40]. Dann entdeckte man zwischen den Galaxien riesige galaxienfreie Hohlräume, welche den Namen "Hubble Bubbles" erhielten [41]. (Eine dieser Blasen im Sternbild des Bärenhüters hatte einen Durchmesser von etwa 250 Millionen Lichtjahren!) Schließlich wurde dann noch bei der Vermessung eines Raumausschnitts des Himmels eine über den ganzen Himmel reichende Galaxienkette gefunden, welche die Bezeichnung "The Great Wall" erhielt [42]. Die Astronomen waren verzweifelt [43]! Plötzlich war dann auch noch die 3°K-Hintergrundstrahlung gar nicht mehr das, was sie einmal war. Zum einen wurde diese Strahlung nicht 1950 von George Gamow, sondern bereits sehr viel früher, nämlich 1926 von Arthur Eddington vorausgesagt, als es noch gar keinen Urknall gab. (Eddington hatte seinerzeit eine Mittelwertsbildung der Gesamtstrahlung des Kosmos durchgeführt und dabei einen nicht uninteressanten Wert von 3,2°K erhalten!) Zum anderen wurde mit dem IRAS-Satelitten in der Folge eine richtungsmäßige Anisotropie der 3°K-Hintergrundstrahlung festgestellt [44], was eigentlich auch nicht hätte sein dürfen. Dies führte dann auch dazu, daß von manchen Forschern die Beweisfähigkeit dieser Hintergrundstrahlung überhaupt in Abrede gestellt wird [45]. In der Zwischenzeit war dann auch noch die ursprünglich von Edwin Hubble festgelegte Hubblekonstante, welche die Größe und das Alter des Universums seit dem Urknall festlegt, von ursprünglich 530 km/s pro Megaparsek in mehreren Schritten bis auf 42 km/s pro Megaparsek heruntergehoppelt, wobei jeder dieser Hubbel-Hopser sowohl unter den Friedmanjüngern als auch unter deren Gegnern zur entsprechend violenten Reaktionen geführt hatte [46]. Während das Alter des Universums dabei immer mehr anstieg, wuchs die Anzahl von Publikationen, welche von Abweichungen gegenüber der gerade gängigen Hubblekonstanten berichteten, ins Uferlose. Am störendsten waren dann allerdings die von Halton Arp gemessenen abnormalen Rotverschiebungswerte [47], welche am alleroffensichtlichsten dann in Erscheinung treten, wenn wie in 30 oder 40 ähnlich gelagerten Fällen Galaxien kleine Begleitgalaxien aufweisen, welche abweichende spektrale Rotverschiebungen zeigen. Ein besonders eklatantes Beispiel ist dabei die Galaxie NGC 7603 mit ihrem Begleiter [48]:

 

 

Figur 15

Das Besondere an dieser Konstellation ist der Umstand, daß entsprechend ihrer spektralen Rotverschiebung und auf Dopplerbasis die größere Galaxie NGC 7603 gegenüber unserer Galaxie eine Geschwindigkeit von etwa 8880 km/s aufweist, während der kleinere Begleiter, welcher über eine Art Spiralarm oder "Nabelschnur" mit der größeren Galaxie verbunden ist, einen doppelt so hohen Geschwindigkeitswert von etwa 16 900 km/s ergibt. Ganz klar - zumindest eine dieser beiden berechneten Geschwindigkeiten muß dabei zwansläufig falsch sein!

Ein ähnliches Beispiel ist die Spiralarmgalaxie NGC 4319 mit ihrem quasarähnlichen Begleiter Markarian, welche über einen leuchtenden Steg untereinander verbunden sind, wobei die gemessenen Rotverschiebungen derart unterschiedlich sind, daß die Hauptgalaxie eine Geschwindigkeit von 1700 km/s erhält, während die berechnete Geschwindigkeit des Begleiters 21 000 km/s beträgt.

 

Figur 16

Da es sich im Rahmen von sehr vielen Messungen gezeigt hatte, daß vor allem die sogenannten Quasare abnormale Rotverschiebungen zeigen [47] und zudem derartige Quasare gehäuft in unmittelbarer Nachbarschaft von besonders aktiven Galaxien auftreten, ergibt sich der Eindruck, daß diese Quasare "Babygalaxien" darstellen, welche zu einem bestimmtem Zeitpunkt aus der aktiven Galaxie ausgestoßen worden waren, worauf sie sich im Laufe der Zeit über die in den Figuren 16, 15 und 6 dargestellten Entwicklungsstufen zu einer voll ausgewachsenen Galaxie entwickeln [49]. In diesem Sinn brachte Halton Arp dann auch folgendes zum Ausdruck [50]: "Wie sehen Galaxien aus, die heute geboren werden? Aufgrund der Beobachtungsergebnisse und der hier diskutierten Theorie handelt es sich dabei um Quasare, die erst in jüngster Zeit aus den Zentren aktiver Galaxien herausgeschleudert worden sind. Dabei sind jene mit der höchsten Rotverschiebung die jüngsten."

Wenn man nunmehr im Sinn von Heinrich Hertz und seiner Aussage aus dem Jahre 1889 [1] den Äther als das Grundsubstrat des materiellen Kosmos ansieht, dann ergibt sich der Eindruck, daß im Bereich dieser sich ausbildenden Junggalaxien der Äther andere Werte aufweist, was beispielsweise durch einen gewissen Ätherverbrauch bzw. durch eine etwas anders geartete "Babynahrung" bedingt sein mag. Diese im Vergleich zu unserer Welt anderen Ätherwerte führen dann anscheinend lokal zu einer anderen Festlegung der Naturkonstanten, was dann wiederum andere atomare Schwingungsfrequenzen zur Folge hat. Aus diesem Grunde ergeben sich somit wohl spektrale Rotverschiebungen, welche mit Dopplergeschwindigkeiten von derartigen Objekten überhaupt nichts zu tun haben.

In diesem Zusammenhang mag es bemerkenswert erscheinen, daß entsprechend Halton Arp im Zentrum des Virgohaufens von Galaxien sechs relativ alte Galaxien zu finden sind, welche gegenüber der Milchstraßengalaxie eine Blauverschiebung zeigen [51]. Dies mag als ein zusätzlicher Befund gewertet werden, daß gemessene Rotverschiebungswerte nicht allein im Sinn einer geschwindigkeitsbedingten Dopplerverschiebung gewertet werden dürfen.

Eine besondere Schwierigkeit, sich ein einigermaßen korrektes Bild über unsere kosmische Situation machen zu können, ist neben der fast unglaublichen Größe des Kosmos darin zu suchen, daß anscheinend zwei sich überlagernde Effekte vorliegen, welche zu den beobachteten Rotverschiebungen von Spektrallinien beitragen:

- Zum einen scheint es großräumige Driftbewegungen von Galaxien zu geben, welche ein wenig an eine Situation denken läßt, wenn Kühe auf der Weide beim Grasen sich über eine ganze Wiese hinweg verteilen, wobei es dann allerdings auch zu unregelmäßigen Galaxienverteilungen kommt, welche unter Begriffen wie "The Great Wall" und dgl. bekannt wurden.

- Unabhängig davon ergibt sich dann noch eine Rotverschiebung durch den Umstand, daß mit zunehmenden Alter bzw. Entwicklungsstufe einer Galaxie eine Blauverschiebung von Spektrallinien einzutreten pflegt. Wenn also die Spektrallinien von den meisten Galaxien gegenüber unserer Milchstraßengalaxie eine Rotverschiebung zeigen, dann scheint dies vor allem darauf rückführbar zu sein, daß das Licht dieser Galaxien bis zu uns derart lange unterwegs war, so daß das bei uns empfangene Licht einem sehr viel jüngeren kosmologischen Zustand der jeweils lichtemittierenden Galaxie entspricht.

Beide Effekte überlagern sich dabei, was für uns Menschen eine ziemlich unübersichtliche Gesamtsituation zur Folge hat. Dies muß dann aber auch als der Grund angesehen werden, warum unter den Astronomen und Kosmologen auf der Erde ein derartiges Ausmaß an innerem Zwist und Streit zu finden ist.

Um jedoch auf unsere Milchstraßenglaxie zurückzukommen, dieselbe scheint nicht eine Schwester, sondern allenfalls eine mittlerweile erwachsene Tochter der sehr viel mächtigeren Andromeda-Galaxie zu sein [52]. Fragt sich dabei nur, ob Zeus sie am Ende schon geschwängert hat?

München, 10. Dezember 1998

PS: Der Titel dieses Artikels hätte eigentlich auch lauten können:

"Wie man beim Bau eines Kosmos mehr als 90% des erforderlichen Materials einsparen kann."

Dies herausgefunden zu haben, da bin ich ziemlich stolz auf mich! Bei einem Kosmos mit etwa 100 Milliarden Galaxien und einigen Milliarden Sternen pro Galaxie schlägt sich so etwas schon auf die Gesamtkosten durch.

In diesem Zusammenhang stelle ich mir vor: Wenn ich damals beim Herrn Cheops angetanzt wäre und hätte dem gesagt, Du, lieber Cheops, ich weiß einen Weg, wie Du Dir beim Bau Deiner Pyramide 90 % dieser blöden Kieselsteine aus dem Nil ersparen kannst, Du, da bin ich mir ganz sicher, bei den Transportschwierigkeiten, die der damals mit dem Zeug hatte - der hätte seinen besten roten Teppich ausgerollt und wäre mir um den Hals gefallen! Aber jetzt, mit diesen terrestrischen Physikern - da weiß man nie so genau, wie man dran ist.

 

Literaturverzeichnung

[1] Heinrich Hertz "Schriften vermischten Inhalts. Gesammelte Werke" Bd. I, Leipzig 1895, S. 354.

[2] Albert Einstein "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" in der Zeitschrift Annalen der Physik, Bd. 17, 1905, S. 891-921.

[3] Paul Drude "Die Physik des Äthers auf elektromagnetischer Grundlage", Leipzig 1894.

[4] "Berliner Tageblatt" vom 6., 9., 11 und 14. Juli 1906.

[5] Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Sitzungsbericht vom 19. Oktober 1906, 8. Jg. Nr. 21, S. 599-630.

[6] Albert A. Michelson "The relative motion of the Earth and the Luminiferous ether" in der Zeitschrift American Journal of Science, Art. XXI, 1881, S. 120-129.

[7] Albert A. Michelson and Edward W. Morley "On the Relative Motion of the Earth and the Luminiferous Ether" in der Zeitschrift American Journal of Science, dritte Serie, Vol XXXIV, 1887, S. 333-345.

[8] Edward W. Morley and Dayton C. Miller "On the Theory of Experiments to detect Aberrations of the Second Degree" sowie "Report of an Experiment to Detect the Fitz-Gerald-Lorentz Effect" in der Zeitschrift Philosophical Magazine, Vol. 9, 1905, S. 669-685.

[9] Dayton C. Miller "The Ether Drift Experiment and Determination of the Absolute Motion of the Earth" in der Zeitschrift Review of Modern Physics, Vol. 5, 1933, S. 203-242.

[10] M. Poleany "Personal Knowledge. Toward a post-critical Philosophy", London 1958.

[11] Paul Dirac "Is there an Aether?" in der Zeitschrift Nature, Nr. 168, 1951, S. 906-907.

[12] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 23.

[13] Erwin Freundlich, Harald v. Klüber und Adalbert v. Brunn "Weitere Untersuchungen über die Bestimmung der Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne" in den Annalen der Bosschia-Sterenwacht von Lenbang, Java, Vol. V, 1933.

[14] Georges Bourbaki "Der Sündenfall der Physik", München 1990, S. 79-101.

[15] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 77.

[16] Karl Schaifers "Geschwister der Sonne", Hamburg 1976, S. 64-99.

[17] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 97.

[18] Hans J. Lugt "Wirbelströmung in Natur und Technik", Karlsruhe 1979, S. 350.

[19] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 131.

[20] Hans J. Lugt "Wirbelströmung in Natur und Technik", Karlsruhe 1979, S. 390.

[21] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 76.

[22] M.S. Roberts "The rotation curves of galaxies" in Int. Astroph. Union Symp. Nr. 69, Sept. 1974, S. 331.

[23] D.J. Shea "The Structure and Dynamics of the Hurricane's Inner Core Region", Nr. AA N22-65-72 (G), Atm. Sci. Paper Nr. 182, April 1972.

[24] Ernst Mach "Die Mechanik in ihrer Entwicklung", 2. Auflage, Leipzig 1989, Zusatz 4, S. 481-82

[25] Timothy Ferries "Galaxien", Stuttgart 1987, S. 42.

[26] Hoimar v. Ditfurth "Kinder des Weltalls", Hamburg 1970, S. 17.

[27] J. Gribbon and S. Plagemann "Discontinous change in Earth's spin rate following great solar storm of August 1972" in der Zeitschrift Nature 243, 1973, S. 26-27.

[28] Reiner Klingholz "Marathon im All", Frankfurt 1992, S. 132.

[29] Reiner Klingholz "Marathon im All", Frankfurt 1992, S. 48 u. 120.

[30] Hans Israel "Atmosphärische Elektrizität", Leipzig 1961.

[31] G.W. Morgan "The Geo-Dynamo and the Earth's Polarity Reversals", San José 1983.

[32] L. Lanzeratti and Ch. Uberon "The Planets Magnetic Enviroments" in der Zeitschrift Sky and Teleskope, Febr. 1989, S. 149-152.

[33] Deutsches Patent DE 42 42 792 mit der Bezeichnung "Interferometeranordnung zur Bestimmung von möglicherweise richtungsabhängigen Differenzen der Größe der Lichtgeschwindigkeit zum Nachweis eines die Erde möglicherweise beaufschlagenden Ätherwindes", Erteilungsdatum 7.12.1995.

[34] Rupert Sheldrake "Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten", München 1997, S. 202.

[35] Jayant Narlikar "Und wenn es gar keinen Urknall gegeben hat?" in der Zeitschrift New Scientist vom 2. März 1991.

[36] Ken Croswell "Bor und Beryllium - Stolpersteine für den homogenen Urknall" in der Zeitschrift New Scientist vom 9. Nov. 1991.

[37] Geoffrey Burbidge "Warum nur ein Urknall?" in der Zeitschrift Scientific American vom Februar 1992.

[38] Reinhard Breuer "Der Urknall - ein Rätsel ohne Anfang", Reinbeck 1993.

[39] Reinhard Breuer (Hg) "Immer Ärger mit dem Urknall", Hamburg 1993.

[40] Reinhard Breuer "Klumpen in der Strahlensuppe" in der Zeitschrift GEO, Heft 7, 1992.

[41] John Gribbon "Bubbles in the river of time" in der Zeitschrift New Scientist vom 12. Mai 1988, S. 52-55.

[42] Margaret J. Geller and John P. Huchra "Mapping the Universe" in der Zeitschrift Science vom 17. November 1989, S. 897-903.

[43] "Ratlos vor der Großen Mauer" in dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel Nr. 48, 1989, S. 238.

[44] Charles Bennett "Eine Karte vom kalten Glühen des Urknalls" in der Zeitschrift New Scientist vom 10. August 1991.

[45] Jean Claude Pecker "Le rayonnement de fond de ciel est-il une preuve de quoi que ce soit?" in "Earth and the Universe", Hg. Wilfried Schröder, Bremen 1993, S. 306-317.

[46] Dennis Overbye "Das Echo des Urknalls", München 1991.

[47] Halton C. Arp "Quarsars, Redshifts and Controversies", Berkelay 1987.

[48] Halton C. Arp "Der kontinuierliche Kosmos" in Neue Horizonte 92/93, München 1993, S. 129.

[49] Halton C. Arp "How non-velocity redshifts in galaxies depend on epoch of creation", in der Zeitschrift Aperion, 1991, Heft 18.

[50] Halton C. Arp "Der kontinuierliche Kosmos" in Neue Horizonte 92/93, München 1993, S. 164.

[51] Halton C. Arp "Der kontinuierliche Kosmos" in Neue Horizonte 92/93, München 1993, S. 163.

[52] Halton C. Arp "Der kontinuierliche Kosmos" in Neue Horizonte 92/93, München 1993, S. 153.