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Ein kleiner Nachtrag zur ART

 

In den Kapiteln 8 bis 11 des Bourbakischen Buches "Der Sündenfall der Physik" sind bereits hinreichende Ausführungen zum Thema der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie gemacht worden. Bei einem Vortrag, welchen er anläßlich eines kleines Antiestablishment-Kongresses in Perugia, Italien, gehalten hatte, konnte er einen weiteren Beleg bezüglich der Ungültigkeit der ART vortragen, welcher nach allgemeiner Einschätzung auch Nichtspezialisten sehr einleuchtend erschien. Mit geringfügigen Verbesserungen soll derselbe nunmehr einem größeren Publikum vorgetragen werden.

Die Grundaussagen der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie besteht bekanntlich darin, daß die Wirkungen von unbeschleunigten Bezugssystemen mit Gravitation und beschleunigten Bezugssystemen ohne Gravitation ununterscheidbar seien, so daß die Phänomene der Gravitation und der Massenträgheit auf ein und dasselbe Usprungsphänomen zurückgeführt werden können.

Um die Gültigkeit und Ungültigkeit einer derartigen Aussage überprüfen zu können, soll zuerst eine Auflistung aller Eigenschaften der Gravitation gemacht werden, wobei diese Auflistung jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

 

Tabelle 1

 

  Wirkungen der Gravitation
1. mindestens zwei materielle Körper zur Erzielung von Kraftwirkungen erforderlich
2. gegenseitige Anziehung von Körpern
3. Kräfte entlang der Verbindungslinie der Schwerpunkte der beiden Körper
4. Kräfte im wesentlichen proportional zur Barionenzahl der gravitierenden Körper
5. Anziehungskräfte mit der Quadrat des Abstandes abnehmend
6. Gravitationskonstante f zumindest innerhalb unseres Sonnensystems und überschaubarer Zeiträume im wesentlichen konstant
7. Fernwirkung (keine unmittelbar erkennbare Verbindung zwischen den Massenkörpern!)
8. feldbildendes Phänomen
9. sehr große Reichweite (mehr als hundertausend Lichtjahre entsprechend dem Durchmesser einer Galaxy!)
10. sehr starke Belastbarkeit (um den Planeten Jupiter in seiner Bahn um die Sonne zu halten wäre ein Stahlseil von mindestens 15 000 km Dicke erforderlich!)
11. sehr hohe Systemgenauigkeit (innerhalb überschaubarer Zeitläufe keine Änderungen der Planetenbahnen!)
12. Angriffsstellen der Gravitation an Atomen oder darunter (die Sonne ist ein Gasball!)
13. sehr starke Vernetzung der auftretenden Gravitationswirkungen (die Sonne allein besteht aus etwa 1057 Atomen!)
14. sehr starke Abstandsveränderungen zulässig (siehe Kometenbahnen!)
15. geringe gegenseitige Störungen beim Mehrkörperbewegungen (keine Bahnstörungen beispielsweise bei Sonnenfinsternissen!)
16. statischer Funktionsmechanismus
17. energetischer Wirkmechanismus
18. Gravitationsmechanismus dynamisch weitgehend ausgeglichen
19. Energiereservoir unbekannter Natur (potentielle Energie!)
20. weitgehende Verlustfreiheit (innerhalb überschaubarer Zeitläufe keine Abbremsung der Planeten bei ihrem Umlauf um die Sonne!)
21. Rotverschiebung von Spektrallinien in starken Gravitationsfeldern

 

Für das Phänomen der Trägheit von Materie läßt sich ebenfalls eine entsprechende tabellarische Aufstellung der auftretenden Wirkungen erstellen, wobei wiederum kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird:

 

 

Tabelle 2

 

  Wirkungen der Massenträgheit
1. nur ein einziger Massenkörper erforderlich
2. Tendenz bei bewegten Massenkörpern Bewegung gradlinig und mit konstanter Geschwindigkeit fortzusetzen
3. im Fall von Beschleunigungen Kraftwirkungen in der Bewegungsrichtung
4. bei Kreisbewegungen zusätzlich senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtete Fliehkräfte
5. bei Verschwenkung der Rotationsachse eines rotierenden Massenkörpers zusätzliche senkrecht zur Richtung der Fliehkräfte und der Rotationsachse gerichtete Kreiselkräfte
6. Angriffsstellen an den Atomen oder darunter
7. Kraftwirkungen im wesentlichen proportional zur Barionenzahl des Massenkörpers
8. zumindest innerhalb unseres Sonnensystems und überschaubarer Zeiträume konstante Kraftwirkungen
9. keine Fernwirkungen
10. keine Feldbildung
11. hohe Systemgenauigkeit
12. dynamischer Funktionsmechanismus
13. energetischer Funktionsmechanismus (kinetische Energie!)
14. dynamisch nicht ausgeglichen
15. mit der Geschwindigkeit zunehmende Massenwerte
16. Energiereservoir erforderlich
17. weitgehende Verlustfreiheit
18. Vermutung einer Verschiebung von Spektrallinien aufgrund einer geschwindigkeitsbedingten Massenzunahme

 

 

 

Wenn man nun einen Systemvergleich dieser beiden Phänomene durchführt, dann ergeben sich für die Gravitation und der Massenträgheit die folgenden Übereinstimmungen:

 

Tabelle 3

 

  Übereinstimmungen der Eigenschaften beider Systeme
1. energetischer Wirkmechanismus
2. Energiereservoir erforderlich
3. Angriffsstellen an den Atomen oder darunter
4. Kräfte im wesentlichen proportional zur Baryonenzahl
5. geringe energetische Verluste
6. hohe Systemgenauigkeit
7. Massenwerte durch äußere Faktoren beeinflußbar
8. Verschiebungen von atomaren Spektrallinien

 

Dem steht jedoch eine weitere Tabelle 4 gegenüber, in welcher alle jene Eigenschaften aufgelistet sind, bei welchen sich die beiden Phänomene von Gravitation und Massenträgheit voneinander unterscheiden:

 

 

Tabelle 4

 

 

Voneinander abweichende Eigenschaften der beiden Phänomene

 

Gravitation

Massenträgheit

1.

Mehrköpersystem Einkörpersystem

2.

Fernwirkung keine Fernwirkung

3.

feldbildend keine Feldbildung

4.

statischer Wirkmechanismus dynamischer Wirkmechanismus

5.

dynamisch ausgeglichen dynamisch nicht ausgeglichen

6.

Kräfte umgekehrt proportional zum Abstand Abstand gegenüber anderen Massenkörpern unerheblich

7.

Kräfte allein entlang der Verbindungslinie der Massenkörper Kräfte je nach Bewegungsart in unterschiedlichen Richtungen auftretend

8.

Abstandsabhängigkeit bei freigesetzter potentieller Energie Geschwindigkeitabhängigkeit bei freigesetzter kinetischer Energie

9.

Energiereservoir 1 Energiereservoir 2

 

Anhand dieser Tabelle 4 ist ganz eindeutig erkennbar, daß die beiden Phänomene von Gravitation und Massenträgheit sich in einer derart gravierenden Art und Weise voneinander unterscheiden, daß bereits der Versuch, beide Phänomene auf ein einziges Ursprungsphänomen zurückführen zu wollen, als ein absolut hoffnungsloses Unterfangen angesehen werden muß. Warum diese Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie somit über fast ein ganzes Jahrhundert hinweg als allgemeine Lehrmeinung bezüglich des Zustandekommens von Gravitation und Massenträgheit angesehen wurde, bleibt unter diesen Umständen vollkommen unverständlich.

 

Zu Punkt 9 der Tabelle 4 wäre dabei noch folgendes nachzutragen: Sowohl das Phänomen der Gravitation als auch das Phänomen der Massenträgheit besitzen bekanntlich ein Energiereservoir, aus welchem die potentielle bzw. kinetische Energie zur Verfügung gestellt werden kann. Bei einem freischwingenden Pendel erfolgt dabei abwechlungsweise eine Umsetzung von potentieller Energie in kinetische Energie und vice versa. Dies bedeutet aber, daß die Energiereservoirs für die potentielle Energie und die kinetische Energie,- d.h. für Gravitation und Massenträgheit - unterschiedlicher Natur sein müssen, weil nur dann ein schwingfähiges System gebildet werden kann, wenn tatsächlich eine Energieumsetzung von einem Energiereservoir in ein anderes erfolgt. Letztlich führt dies zu der ziemlich überraschenden Erkenntnis, daß die Ungültigkeit der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie bereits mit Hilfe eines freischwingenden Pendels zu belegen ist.

 

PS: Ceterum censeo speculum esse delendum.