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Der Gravitationsmechanismus |
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Wenn man sich mit dem Gravitationsproblem befaßt, dann stellt man fest, daß seit Newton nicht das Geringste neu hinzugekommen ist. Im Rahmen der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie wurde zwar ein Ochse und ein Pferd in Form der Massenträgheit und der Gravitation an einen gemeinsamen Wagen gespannt. Aber dies erklärt natürlich auch nichts. Über eine Krümmung des leeren Raumes im nichteukidschen Sinne wird dann zwar versucht, Gravitation irgendwie zu erklären, aber das ist natürlich ein reiner Trugschluß, denn was immer an Ablenkung der Lichtstrahlen an der Sonne vorbei zu beobachten ist, muß als ein Phänomen der Sonnenatmosphäre angesehen werden (siehe Kapitel 10 von "Der Sündenfall der Physik", München 1990).
Außerdem, selbst wenn eine derartige Raumkrümmung existieren sollte - was tatsächlich nicht der Fall ist -, dann würde eine derartige Raumkrümmung um ein stellares Objekt herum allenfalls in einer rotationssymmetrischen Art und Weise erfolgen, so daß auf diese Weise noch immer nicht geklärt wäre, wie zwei stellare Objekte sich gegenseitig anziehen könnten. Mit anderen Worten, um Gravitationskräfte zwischen zwei stellaren Körpern hervorrufen zu können, müßte man wohl eine von einer Rotationssymmetrie abweichende Raumkrümmungskonfiguration erzielen, was anscheinend jedoch nicht der Fall ist.
Auffallend ist auch, daß bis zum heutigen Tage sich noch niemand hingesetzt zu haben scheint, um alle Eigenschaften aufzulisten, welche der uns bekannte Gravitationsmechanismus besitzt. Das wäre jedoch so ziemlich das erste gewesen, was ein Theoretiker hätte tun müssen, falls er sich um eine Lösung des Problems des Gravitationsmechanismus bemüht.
Nun, hier ist der Bourbakische Vorschlag:
Über den Funktionsmechanismus der Gravitation
Georges Bourbaki
I
Auf Isaac Newton (1643-1727) geht bekanntlich das Gravitationsgesetz zurück, welches wie folgt lautet:
k = f ![]()
wobei k die zwischen zwei Körpern 1 und 2
auftretende Gravitationskraft, f die sogenannte
Gravitationskonstante mit ihrem Zahlenwert von etwa
6,670 . 10-8 cm3g-1sek-2, m1 und m2 die Massenwerte der
beiden Körper 1 und 2 und d der gegenseitige Abstand zwischen
diesen beiden Körpern ist.
Über die Ursachen der Gravitation bzw. ihren Funktionsmechanismus konnte selbst Isaac Newton seinerzeit keine konkreten Aussagen machen, was zu der mittlerweile sehr berühmt gewordenen Aussage Newtons geführt hatte: "Hypotheses non fingo" (ich mache keine Hypothesen), wodurch die vorhandene Problematik mit dem fehlenden Funktionsmechanismus natürlich auch nicht zu eliminieren war. In seinem späteren Leben vertrat Newton jedoch die Auffassung, daß die Gravitation auf ein Ätherphänomen zurückzuführen sein müsse.
Wenn man nun die Physikliteratur im Anschluß an Isaac Newton studiert, dann fällt auf, daß in Bezug auf den Funktionsmechanismus von Gravitation zwar gelegentlich einige ziemlich abenteuerliche Vorschläge, wie Krümmung des leeren Raumes, Austausch von sogenannten Gravitonen etc. gemacht wurden, daß man aber mit diesem Problem nie wirklich weiterkam, weil die vorhandene Problematik zu keinem Zeitpunkt ernsthaft und mit Systematik angegangen wurde.
II
In dem Folgenden soll die vorhandene Gravitationsthematik erneut angegangen werden, indem beispielsweise zuerst einmal eine Auflistung gemacht wird, welche prinzipiellen Anforderungen von einem vorhandenen Gravitationssystem zu erfüllen sind. Dies erscheint insoweit erforderlich, als es bei allen größeren industriellen Bauvorhaben, wie Brückenbauten, Staudämmen und dgl. üblich ist, daß zuerst einmal alle äußeren Rahmenbedingungen abgesteckt werden, welche bei der Durchführung des jeweiligen Projektes zu erfüllen sind, worauf dann erst in der Folge gewisse Einzelheiten des betreffenden Projektes einschließlich der sich dabei ergebenden Kosten näher untersucht werden.
Eine derartige Auflistung der bei dem Gravitationsphänomen sich ergebenden Rahmenbedingungen soll in dem folgenden nachgeholt werden.
Wenn man den Kosmos, in welchem das Gravitationsphänomen wirksam wird, unter Einsatz von großen Teleskopen eingehend studiert, dann stellt man fest, daß das sehr großräumig wirkende Gravitationsphänomen wenigstens die folgenden Eigenschaften aufweisen muß:
1. Erfüllung des Prinzips von Fernwirkungen
Der Gravitationsmechanismus muß primär in der Lage sein, "Fernwirkungen" zwischen entfernt voneinander befindlichen stellaren Objekten hervorrufen zu können.
2. Struktur des Gravitationsmechanismus
Das Gravitationsphänomen muß ferner derart ausgelegt sein, daß es "Gravitationsfelder" bildet, was immer darunter auch zu verstehen ist.
3. Reichweite der Gravitation
Anhand der Strukturierung von Galaxien ist erkennbar, daß dieselben gravitationsmäßig zusammengehalten werden. Das Phänomen der Gravitation muß demzufolge derart strukturiert sein, daß es entsprechend dem Durchmesser von Galaxien wenigstens über Entfernungen von etwa 100 000 Lichtjahren hinweg wirksam ist.
4. Festigkeit des Gravitationsmechanismus
Anhand des Umstandes, daß innerhalb unseres Sonnensystems relativ massenreiche stellare Objekte, wie die Sonne und der Jupiter gravitationsmäßig aneinander gebunden sind, ergibt sich ferner die Erkenntnis, daß das Gravitationsphänomen äußerst robust ausgelegt sein muß. Bei Kenntnis des Massenwertes des Planeten Jupiters und seiner Bahndaten läßt sich beispielsweise sehr leicht berechnen, daß ein Stahlseil eine Dicke von fast 14 000 km (!!!) aufweisen müßte, um den Planeten Jupiter gravitationsmäßig auf seiner Bahn um die Sonne zu halten. Anhand dieses Zahlenwertes ist sehr gut erkennbar, daß es sich dabei um "Schwerstmaschinenbau" handelt. (Bei einer Belastbarkeit von 300 kg/mm2 müßte die Dicke eines die Erde gegenüber der Sonne haltenden Stahlseils übrigens bei etwa 3900 km liegen!)
5. Systemgenauigkeit
Die Position des Planeten Neptun konnte bekanntlich von Leverrier im Jahre 1845 anhand geringfügiger Bahnstörungen des Planeten Uranus berechnet werden, bevor der betreffende Planet dann auch tatsächlich von dem Astronomen Galle entdeckt wurde. Ähnlich überraschend waren die Berechnungen von Shoemaker und Levy, welche bereits Monate im voraus den genauen Zeitpunkt und den Ort einer Kollision von Kometenfragmenten auf dem Planeten Jupiter festlegen konnten. Anhand derartiger Ereignisse ist sehr gut erkennbar, daß der Gravitationsmechanismus eine äußerst hohe Systemgenauigkeit aufweisen muß, denn nur auf diese Weise läßt sich eine derartige Berechenbarkeit erklären.
6. Angriffsstellen der Gravitation
Da stellare Objekte wie die Sonne und der Jupiter im wesentlichen reine Gaskörper sind, ist ferner erkennbar, daß das Phänomen der Gravitation allenfalls an den Gasatomen oder deren atomaren Teilchen angreifen kann, weil ansonsten aus Gasen bestehende stellare Objekte gravitationsmäßig nicht gebunden werden könnten.
7. Anzahl der gleichzeitig auftretenden Gravitationsbindungen
Da stellare Körper wie die Sonne und der Jupiter einerseits gravitationsmäßig aneinander gebunden sind, die sich ergebenden Gravitationsbindungen andererseits an den kleinsten Objekten wie Atomen oder deren atomaren Teilchen zum Angreifen gelangen, muß das Gravitationssystem ferner derart konzipiert sein, daß im Rahmen einer gegenseitigen Vernetzung eine sehr große Anzahl von Gravitationsbindungen gleichzeitig wirksam werden, indem jedes Atom oder Atomteilchen des einen stellaren Objekts mit jedem Atom oder atomaren Teilchen des anderen stellaren Objekts eine gravitationsmäßige Bindung eingeht. (Da die Sonne aus etwa 1057 Atomen und der Planet Jupiter aus etwa 1054 Atomen besteht, bedeutet dies, daß zwischen diesen beiden stellaren Körpern gleichzeitig in etwa 10111 kräftemäßige Bindungen (!!!) auftreten.)
8. Möglichkeit einer permanent stattfindenden Abstandsveränderung
Da innerhalb unseres Sonnensystems Kometen entlang extrem exzentrischer Bahnen um die Sonne kreisen, ist ferner erkennbar, daß das Gravitationssystem derart ausgelegt sein muß, daß sehr starke Abstandsveränderungen auftreten können, ohne daß dies zur besonderen Bewegungsschwierigkeiten führt.
9. Vermeidung von gegenseitigen Störungen im Fall gleichzeitiger Bewegung mehrerer gravitationsmäßig gebundener stellarer Objekte
Im Fall einer Sonnenfinsternis bewegt sich der Mond bekanntlich genau in der Sichtlinie zwischen der Erde und der Sonne hindurch. Da sowohl von der Sonne als auch vom Mond Gravitationskräfte gegenüber der Erde ausgehen, muß das System der Gravitation demzufolge derart ausgelegt sein, daß derartige Vorbeibewegungen möglich sind, ohne daß dies zu besonderen Bahnstörungen führt.
10. Statischer Wirkmechanismus
Da beispielsweise an einem Baum hängende Äpfel permanent von der Erde angezogen werden, muß die Gravitation derart ausgelegt sein, daß dieselbe einen statisch wirksamen Funktionsmechanismus aufweist, indem keine energetischen Umsetzungen stattfinden, solange keine Wege zurückgelegt werden. Diese Einschränkung schließt dynamisch wirksame Lösungen, wie durch den Raum schwirrende "Gravitonen" oder mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum eilende Wirbelstrukturen weitgehend aus, weil derartige dynamischen Lösungen im Ruhezustand wohl kaum energetisch völlig verlustfrei zu betreiben wären. (Ein dynamisches Fernwirkungssystem ist beispielsweise ein auf einem Springbrunnenstrahl schwebend gehaltener Tischtennisball, anhand welchem Beispiel erkennbar ist, daß derartige Systeme a) ziemlich ungenau und b) nur mit einem gewissen Energieverbrauch zu betreiben sind!)
11. Energetischer Wirkmechanismus
Da beim Fallen eines Körpers innerhalb eines Gravitationsfeldes Energie in Form von potentieller Energie zur Freisetzung gelangt, ist ferner erkennbar, daß der Wirkmechanismus der Gravitation auf einer Energiebasis arbeitet, bzw. daß dabei wenigstens energetische Konzepte eine sehr wichtige Rolle spielen.
12. Reibungs- bzw. Verlustfreiheit
Da Planeten bekanntlich seit mehreren Milliarden Jahren um die Sonne kreisen, muß der Gravitationsmechanismus schließlich noch derart ausgelegt sein, daß er im wesentlichen verlustfrei arbeitet. Dabei müssen selbst stark exzentrische Kometenbahnen zulässig sein, ohne daß dies im Lauf der Zeit zu exzessiven Bahnveränderungen führt.
Im Hinblick auf das Newtonsche Gravitationsgesetz ergeben sich speziell für den Fall der Anziehung kleiner materieller Körper gegenüber einem großen materiellen Körper zusätzlich noch die folgenden Rahmenbedingungen:
13. Proportionalität der von einem großen Massenkörper ausgehenden Wirkungen
Die von einem großen stellaren Körper ausgehenden Kräfte müssen proportional zur schweren Masse m1 des großen Massenkörpers sein.
14. Proportionalität der auf einen kleinerem Massekörper übertragenen Wirkungen
Die auf einen kleineren materiellen Körper einwirkenden Gravitationskräfte müssen proportional zur schweren Masse m2 des betreffenden kleinen Körpers sein. (Entsprechend den Fallgesetzen führt diese Bedingung in der Praxis dazu, daß innerhalb eines Gravitationsfeldes Körper unabhängig von ihrer schweren Masse jeweils mit der gleichen Geschwindigkeit nach unten fallen!)
15. Abstandsabhängigkeit
Der Funktionsmechanismus der Gravitation muß schließlich derart ausgelegt sein, daß die zwischen materiellen Körpern sich ergebenden Anziehungskräfte quadratisch mit der Entfernung abnehmen.
Anhand obiger Aufstellung ist somit erkennbar, daß der Gravitationsmechanismus eine ganze Reihe von äußeren Rahmenbedingungen erfüllen muß, was die sich ergebenden Lösungsmöglichkeiten natürlich in sehr starkem Maße einschränkt. Dabei erscheint es sehr verwunderlich, daß bis zum heutigen Tage eine derartige Aufstellung der an einen Gravitationsmechanismus gestellten Anforderungen noch niemals durchgeführt wurde, weil eine derartige Auflistung die Suche nach einem Funktionsmechanismus der Gravitation sicherlich sehr erleichtert hätte.
III
Wenn man sich nun über einen möglichen Funktionsmechanismus des Gravitationsphänomens eingehendere Gedanken macht, und dabei beispielsweise Punkt 3 der gemachten Auflistung untersucht, dann stellt man fest, daß zwei in einem Abstand von etwa 100 000 Lichtjahren befindliche Wasserstoffatome gravitationsmäßig eine zugegebenermaßen äußerst geringe, jedoch nicht ganz vernachlässigbare Wirkung aufeinander ausüben.
Wenn man diese Tatsache als gegeben ansieht, dann muß man sich natürlich die Frage stellen, wie es möglich sein kann, daß zwei im Abstand von 100 000 Lichtjahren befindliche Wasserstoffatome voneinander überhaupt Kenntnis erlangen können, was als eine erforderliche Voraussetzung anzusehen ist, damit diese beiden Atome eine Wirkung aufeinander ausüben können. Die Aussendung von "Gravitonen" kann dabei mit Sicherheit nicht die gewünschte Lösung sein, weil ein einzelnes Wasserstoffatom von sich aus gar nicht wüßte, in welche Richtung die Aussendung eines derartigen Gravitons zu erfolgen habe.
In Verfolgung derartiger Gedankengänge kommt man schlecht an der Erkenntnis vorbei, daß für die Erzeugung von Gravitationskräften ein dazwischen liegendes "Übertragungsmedium" zwangsläufig erforderlich ist, denn nur im Fall der Existenz eines derartigen Übertragungsmediums erscheint es möglich, daß diese beiden im Abstand von 100 000 Lichtjahren befindlichen Wasserstoffatome in irgendeiner Weise voneinander Kenntnis erlangen, um dann entsprechend dem Newtonschen Gravitationsgesetz Wirkungen aufeinander ausüben zu können.
Wenn man nun die Existenz eines derartigen
Trägermediums der Gravitation als real akzeptiert - aus
Einfachheitsgründen soll dieses Medium in dem folgenden als die
"g-Komponente des Äthers" bezeichnet werden -, dann
läßt sich mit terrestrischen Mitteln ein kleines Versuchsmodell
aufbauen, welches die zuvor aufgelisteten Anforderungen des
Gravitationsmechanismus weitgehend erfüllt.
Man nehme ein
größeres Glasgefäß mit einem oberen Rand, fülle dasselbe mit
Wasser, setze in dasselbe ein modellmäßiges Apfelbäumchen
hinein, in dessen Bereich kleine Modelläpfel sich dadurch in
Schwebe halten, daß innerhalb derselben kleine Luftblasen
vorhanden sind, welche den Modelläpfeln ausreichenden Auftrieb
verleihen, und verschließe das Glasgefäß mit einer elastischen
Membran:
Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß beim Herunterdrücken der elastischen Membran die im Bereich des Apfelbäumchens schwebend gehaltenen Äpfelchen in Richtung des Gefäßbodens heruntersinken bzw. "fallen", weil durch die Druckbeaufschlagung des Wassers die in den Äpfelchen eingeschlossenen Luftblasen geringfügig zusammengedrückt werden, wodurch der an den Äpfelchen auftretende Auftrieb entsprechend verringert wird.
Wenn man nun untersucht, welche der zuvor gemachten Anforderungen an einen möglichen Gravitationsmechanismus durch dieses Gravitationsmodell erfüllt werden, dann ergibt sich die folgende Situation:
- Anforderung 1
Es ist ein Trägermedium in Form von "Wasser" vorhanden, mit welchem sich Fernwirkungen erzielen lassen, indem der Ort der Druckbeaufschlagung der Membran und der Ort des Absinkens der kleinen Äpfelchen örtlich voneinander getrennte Orte darstellen.
- Anforderung 2
Durch die Druckbeaufschlagung der Membran wird innerhalb des Gefäßes ein Druck bzw. ein entsprechender Störbereich des Trägermediums "Wasser" hervorgerufen, welcher weitgehend einem Feld gleichgesetzt werden kann.
- Anforderung 3
Auch wenn die erzielbaren Wirkungen bei dem Gravitationsmodell auf die Abmessungen des Glasbehälters beschränkt sind, so ist trotzdem erkennbar, daß sich damit auch beliebig große Entfernungen überbrücken lassen.
- Anforderung 4
Das Modell läßt erkennen, daß sich mit einem derartigen System auch beliebig große Kraftwirkungen erzielen lassen.
- Anforderung 5
Die beim Modell sich ergebenden Bewegungsabläufe lassen vermuten, daß - abgesehen von störenden Bewegungseinflüssen durch das Medium "Wasser" - eine entsprechende Bewegungsgenauigkeit auch beim Modell zumindest vom Prinzip her erfüllbar erscheint.
- Anforderung 6
Die Bedingung, daß die Kraftwirkungen an den Atomen bzw. atomaren Teilchen zum Angreifen gelangen, wird bei dem Gravitationsmodell allerdings nicht erfüllt. Die sich ergebenden Kraftwirkungen greifen nämlich bei dem Modell an den Äpfelchen an, welche in diesem Fall die kleinsten Einheiten bilden.
- Anforderung 7
Diese Bedingung wird auch beim Modell erfüllt, weil bei Druckbeaufschlagung der elastischen Membran gleichzeitig auf alle vorhandenen Äpfelchen Kraftwirkungen ausgeübt werden.
- Anforderung 8
Beim Modell wird diese Bedingung zwar nicht genau erfüllt. Es ist jedoch sehr gut erkennbar, daß zwischen der Druckbeaufschlagungsstelle der Membran und der jeweiligen Position der Äpfelchen beliebige Abstandsänderungen zugelassen werden können.
- Anforderung 9
Auch beim Wirkmechanismus des Modells ist eine gleichzeitige Beweglichkeit der schwebenden Objekte ohne gegenseitige Störungen möglich.
- Anforderung 10
Das Modell besitzt ebenfalls einen statischen Wirkmechanismus.
- Anforderung 11
In Übereinstimmung mit dem Gravitationsmechanismus besitzt das Modell ebenfalls einen energetischen Wirkmechanismus, indem durch Druckbeaufschlagung der elastischen Membran eine Volumensänderung des innerhalb der Äpfelchen befindlichen Luftblasen erfolgt, was bei der Komprimierung der Gasblasen einer geleisteten Arbeit entspricht.
- Anforderung 12
Beim Modell wird diese Bedingung nicht erfüllt, weil bei der Bewegung der Äpfelchen innerhalb des Wassers Strömungsverluste auftreten, welche in die Energiebilanz des Systems eingehen.
- Anforderung 13
Diese Bedingung wird hingegen auch beim Modell erfüllt. Bei gleichzeitiger Druckbeaufschlagung der elastischen Membran mit mehreren Fingern sinken nämlich die im Bereich des Apfelbaumes befindlichen Äpfelchen entsprechend rascher nach unten, so daß eine entsprechende Proportionalität des Gravitationseffektes gewährleistet ist.
- Anforderung 14
Auch diese Bedingung wird erfüllt, indem unterschiedlich dimensionierte Äpfelchen vorgesehen sein können, bei welchen die darin befindlichen Luftblasen an die Größe der betreffenden Äpfelchen angepaßt sind. Die sich ergebenden Sinkgeschwindigkeiten sind dabei im wesentlichen unabhängig von der Größe der jeweiligen Äpfel.
- Anforderung 15
Diese letzte Anforderung wird bei dem Modell nicht erfüllt. Die durch Druckbeaufschlagung der elastischen Membran hervorgerufene "Störung" breitet sich nämlich innerhalb des Glasgefäßes gleichmäßig aus, was im Gegensatz zu dem Gravitationsphänomen steht, bei welchem eine hervorgerufene Störung quadratisch mit der Entfernung abnimmt.
Tabellarisch ergibt sich somit die folgende Situation:
| Anforderung | Kurzbezeichnung | Erfüllbarkeit beim Modell |
| 1. | Fernwirkung | erfüllt |
| 2. | Feldbildung | erfüllt |
| 3. | Reichweite | erfüllbar |
| 4. | Robustheit | erfüllbar |
| 5. | Systemgenauigkeit | erfüllbar |
| 6. | Angriffsstellen | nicht erfüllt |
| 7. | Vernetzungsmöglichkeit | erfüllt |
| 8. | Abstandsveränderung | erfüllt |
| 9. | Gegenseitige Störungsfreiheit | erfüllt |
| 10. | Statischer Wirkmechanismus | erfüllt |
| 11. | Energetischer Wirkmechanismus | erfüllt |
| 12. | Verlustfreiheit | nicht erfüllt |
| 13. | Proportionalität der Aktivierung | erfüllt |
| 14. | Proportionalität der Wirkung | erfüllt |
| 15. | Quadratische Abstandsabhängigkeit | nicht erfüllt |
IV
Anhand der obigen Ausführungen ist erkennbar, daß bei dem Versuchsmodell mit dem Wassergefäß im Vergleich zum tatsächlichen Gravitationsmechanismus allein die Anforderungen 6, 12 und 15 nicht erfüllt werden.
Was die Anforderung Nr. 15, d.h. die quadratische Entfernungsabhängigkeit betrifft, so wird zugestanden, daß mit dem Medium "Wasser" diese Eigenschaft nicht zu erreichen ist. In diesem Zusammenhang muß jedoch vermerkt werden, daß mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen ist, daß in einem "göttlichen Materiallager" eine sehr viel größere Auswahl an verfügbaren Materialien herrscht, als dies bei einem terrestrischen Materiallager der Fall ist. Darüber hinaus erscheint es durchaus erwähnenswert, daß es auch im irdischen Bereich Materialien, wie Gummimassen, Gelatinestrukturen und dgl. gibt, welche annähernd ein derartiges Verhaltensmusters einer quadratischen Abstandsabhängigkeit auftretender Störbereiche zeigen.
Das quadratische Entfernungsglied innerhalb des Newtonschen Gravitationsgesetzes erscheint dabei auch noch aus einem anderen Grund sehr bemerkenswert. Da die Oberfläche einer Kugel quadratisch mit ihrem Radius zunimmt, kann anhand dieser quadratischen Entfernungsabhängigkeit in Verbindung der bereits ausgesprochenen äußerst hohen Systemgenauigkeit dreierlei geschlossen werden:
1. Das quadratische Entfernungsglied des Newtonschens Gravitationsgesetzes scheint allein durch geometrische Faktoren bedingt zu sein.
2. Bei dem Gravitationsmechanismus muß es sich in der Tat um ein Phänomen handeln, bei welchem Störungen eines Mediums eine ausschlaggebende Rolle spielen. (Vgl. dazu die Art und Weise, wie die Last eines Brückenpfeilers sich innerhalb des Erdbodens verteilt oder wie eine kugelförmige Wellenfront sich im Raume ausbreitet!)
3. Falls es dazu noch eines besonderen Beweises bedurft hätte, der Kosmos muß eine dreidimensionale Konfiguration besitzen, denn nur im Fall einer Dreidimentionalität des Raumes ist eine derartige quadratische Entfernungsabhängigkeit von Störungen gewährleistet.
Was die Anforderung 12, d.h. die Verlustfreiheit des Systems betrifft, so sei hier auf den Umstand verwiesen, daß innerhalb eines Äthers materielle Körper als eine Art von "Störstellen" angesehen werden können, wobei es dann wiederum naheliegend erscheint, daß derartige Störstellen in beliebiger Weise d.h. verlustfrei innerhalb dieses Äthers beweglich sind. Dies entspricht weitgehend der Situation wie bei einer Falte innerhalb eines Teppichläufers, welche in ihrer Eigenschaft als Störbereich im wesentlichen verlustfrei entlang des jeweiligen Teppichläufers hin- und herbeweglich ist. Eine ähnliche Situation ergibt sich beispielsweise auch bei dem Ausleger eines Krans, dessen Laufkatze - unabhängig einer an dem Kranhaken hängenden Last - entlang des jeweiligen Kranauslegers in ziemlich beliebiger Weise, d.h. im wesentlichen verlustfrei hin- und herbewegbar ist. Schließlich sei noch auf den Zustand der Superleitfähigkeit von Materie hingewiesen, bei welcher freie Elektronen sich in einer bisher noch nicht so ganz verstandenen Weise im wesentlichen verlustfrei durch das Raumgitter von Materie hindurchbewegen können. Die Erzielung einer beliebigen und verlustfreien Bewegbarkeit von Materie innerhalb eines Äthers dürfte somit vom Prinzip her keine besonderen Schwierigkeiten bereiten.
Wirklich interessant wird die vorhandene Thematik jedoch erst bei den Angriffsstellen der Gravitation gemäß der Anforderung Nr. 6. Entsprechend der Tatsache, daß gasförmige stellare Körper gravitationsmäßig aneinander gebunden sind, ist erkennbar, daß das Phänomen der Gravitation wenigstens an den Atomen, wenn nicht sogar darunter an den atomaren Teilchen zum Angreifen gelangt. Anhand der weitgehenden Gleichheit von träger und schwerer Masse bei den unterschiedlichsten Atomen des periodischen Systems ergibt sich dabei der Eindruck, daß das letztere der Fall sein muß, d.h. daß das Phänomen der Gravitation unmittelbar an den atomaren Teilchen zum Angreifen gelangt. Daß dies tatsächlich der Fall ist, ergibt sich zum einen anhand des Sonnenwindes, welcher teilweise auch atomare Teilchen enthält, die zuvor anscheinend gravitationsmäßig von der Sonne gebunden waren. Zum anderen ergibt sich dies auch anhand von Großbeschleunigeranlagen, bei welchen Gravitationseffekte von atomaren Teilchen gelegentlich auch eine Rolle spielen.
Unter der Annahme, daß dieser Umstand wissenschaftlich einwandfrei belegt ist, ergibt sich daraus die folgende Situation: Atomare Teilchen, wie Protonen, Neutronen und Elektronen haben bekanntlich genau vorgegebene Massenwerte, welche hinreichend genau bekannt sind. Beim Proton beträgt derselbe 1,672 x 10-24 g, beim Neutron 1,675 x 10-24 g und beim Elektron 0,9107 x 10-27 g. Entsprechend der Gleichung E = mc2 können diese Massenwerte natürlich auch in entsprechende Energiewerte umgerechnet werden, so daß atomare Teilchen in gewisser Weise auch als "Energiepakete" anzusehen sind.
Da zumindest hier auf der Erde die Massen- oder Energiewerte dieser atomaren Teilchen der gleichen Gattung untereinander jeweils gleich sind, erhebt sich ganz zwangsläufig die Frage, wie die Größen dieser Energie- oder Massenwerte von atomaren Teilchen zur Festlegung gelangen, zumal nicht einzusehen ist, daß physikalische Größen, wie die Energie oder die Masse nur in vorgegebenen Packetierungsgrößen auftreten. (Anhand der geschwindigkeitsbedingten Zunahme der Trägheitsmasse ist im übrigen sehr leicht erkennbar, daß sowohl die Energie als auch die Masse kontinuierlich variable Größen darstellen!)
Aufgrund des Umstandes, daß physikalische Parameter wie Energie und Masse kontinuierlich variable Größen darstellen, ergeben sich nun zwei Möglichkeiten, wie eine Einstellung der Massen- und Energiewerte von atomaren Teilchen erfolgen kann:
- Die atomaren Teilchen legen ihre Energie- oder Massenwerte von innen her, d.h. von sich aus fest, oder
- die Energie- oder Massenwerte von atomaren Teilchen werden denselben von außen her vorgegeben.
In der Natur wird von beiden Möglichkeiten Gebrauch gemacht. So erfolgt beispielsweise das Wachstum von Pflanzen und von Tieren in der Regel entsprechend einer inneren Programmierung, indem ein weiteres Größenwachstum eingestellt wird, sobald ein bestimmtes Tier oder ein Teil einer Pflanze eine vorgegebene Größe erreicht haben. Bei einem Einsiedlerkrebs mag das Größenwachstum jedoch von äußeren Faktoren abhängig sein, indem ein derartiger Kleinkrebs nur so lange zu wachsen vermag, bis sein derzeitiges Schneckenhaus vollständig ausgefüllt ist.
Wenn man nun zur Einstellung der Energie- oder Massenwerte von atomaren Teilchen die zweite Alternative in Erwägung zieht, dann ergibt sich auf diese Weise ein sehr einfacher Funktionsmechanismus, mit dessen Hilfe das Phänomen der Gravitation zum Arbeiten gebracht werden kann.
Die folgenden drei Annahmen müssen dabei gemacht werden:
1. Es ist eine besondere Ätherschicht für Gravitation vorhanden, welche als "g-Schicht des Äthers" bezeichnet werden soll.
2. Mit Hilfe dieser Ätherschicht erfolgt von außen her eine Einstellung gewisser charakteristischer Eigenschaften von atomaren Teilchen, wie Energieinhalt, Trägheitsmasse oder dgl., und
3. innerhalb dieser Ätherschicht treten großräumige Störbereiche in Form von Gravitationsfeldern auf, in welchen entsprechend einem vorhandenen Gravitationsgradienten die Einstellung dieser charakteristischen Größen von atomaren Teilchen mit geringfügig veränderlichen Werten erfolgt.
Das Erstaunliche an diesen drei Annahmen ist, daß dieselben im wesentlichen bereits ausreichen, damit ein Apfel vom Baume herunterfällt: Ein Äpfel fällt dabei nicht vom Baum, weil er von Anziehungskräften der Erde angezogen wird. Derartige Kräfte sind dabei allenfalls praktische Vorstellungen innerhalb unseres menschlichen Gehirns. Was tatsächlich der Fall zu sein scheint, ist der Umstand, daß großräumig eine bestimmte Komponente des Äthers vorhanden ist, mit welcher gewisse Eigenschaften von atomaren Teilchen, beispielsweise ihr Energieinhalt, ihre Trägheitsmasse oder ihr Volumen zur Einstellung gelangen, und daß zusätzlich innerhalb dieser Äther-Komponente durch größere materielle Körper bedingte Störbereiche gebildet werden, entlang welcher eine geringfügige Verstellung der jeweiligen charakteristischen Größen der atomaren Teilchen erfolgt. In diesem Sinn "fällt" der Apfel eigentlich nicht vom Baum, sondern er zieht sich selbst entlang eines vorhandenen Gradienten der betreffenden Ätherschicht, wobei es diese Bewegung dem Apfel gestattet, daß er gewisse Normgrößen seiner atomaren Teilchen, wie Energieinhalt, Trägheitsmasse oder Volumen geringfügig verändert, während gleichzeitig ein gewisse Energiemenge in Form von potentieller Energie zur Freisetzung gelangt. Ein auf dem Erdboden liegender Apfel unterscheidet sich somit in Bezug auf die Massenwerte seiner atomaren Teilchen geringfügug von einem auf dem Baume hängenden Apfel.
Aus welchem Energiereservoir die beim Fallen eines Apfels zur Verfügung gestellte potentielle Energie entnommen wird, ist wegen des Fehlens von hinreichend genauen Meßdaten derzeitig noch nicht so ganz erkennbar. Möglicherweise spielt dabei die betreffende Ätherschicht als zusätzliches Energiereservoir eine mitbestimmende Rolle.
V
Daß der beschriebene Funktionsmechanismus, bei welchem eine geringfügige Verstellung gewisser Energie- oder Massenwerte von atomaren Teilchen erfolgt, auch bei dem in der Natur auftretenden Gravitationsmechanismus tatsächlich zur Anwendung gelangt, ergibt sich anhand der folgenden zwei Befunde:
1. In den Jahren 1960 bis 1965 wurden von den Amerikanern Pound, Rebka und Snider unter Verwendung des sehr empfindlichen Mössbauer-Effekts Versuche an dem 25 m hohen Turm der Harvard-Universität durchgeführt, bei welchen aufgezeigt werden konnte, daß ansonsten identische g-Strahler in unterschiedlichen Höhen des terrestrischen Gravitationsfeldes auf unterschiedlichen Frequenzen emittieren und absorbieren, was auf gewisse inneratomare Veränderungen der verwendeten g-Strahler schließen läßt. (Siehe "Physics Review", B 140, Seite 788, 1965.)
2. In den 70iger Jahren konnte ferner im Rahmen von Experimenten, welche zuerst von J. Hafele und R. Keating und später von einer Forschergruppe der Universität von Maryland durchgeführt wurden, aufgezeigt werden, daß atomare Cäsiumuhren höhenbedingt einen unterschiedlichen Gang aufweisen, was ebenfalls im Sinne gewisser inneratomarer Veränderungen gedeutet werden muß. (Siehe beispielsweise "Science" Nr. 177, Seite 166, 1992).
Zur Abrundung des Bildes sei noch auf folgendes hingewiesen: Bereits in den 50iger Jahren wurden von Maurice F. C. Allais, Prof. der École Nationale des Mines in Paris sehr sorgfältige Versuche mit besonders gelagerten Drehpendeln durchgeführt, bei welchem es sich ganz unvermutet zeigte, daß bei einer am 30. Juni 1954 stattgefundenen Sonnenfinsternis Abnormalitäten des Schwingungsverhaltens dieser Pendel auftraten. In der Folge führte dies u.a. zu zwei Artikeln, welche in dem September- und Oktoberheften der Zeitschrift "Aero/Space Engineering" 1959 veröffentlicht wurden, und welche die etwas vorsichtige Überschrift trugen: "Should the Laws of Gravitation Be Reconsidered?" Da derartige Befunde in das bestehende physikalische Weltbild nicht einzupassen waren, wurden bei einer späteren Sonnenfinsternis im Jahre 1970 entsprechende Kontrollmessungen von Erwin J. Saxl und Mildred Allen in den USA durchgeführt, bei welchen sich erneut die bereit von Allais festgestellten Abnormalitäten des Schwingungsverhaltens von Pendeln ergaben. In der entsprechenden Veröffentlichung in "Physical Review D", Vol 3, Nr. 4 vom 15. September 1971 heißt es demzufolge gegen Ende dieses Artikels: "This leads to the same conclusion arrived at by Allais - that classical gravitational theory needs to be modified to interpret his (and our) experimental results."
Letztlich kann anhand derartiger Befunde nur geschlossen werden, daß der Gravitationsmechanismus in der Tat auf ein Ätherphänomen zurückgeht, bei welchem gelegentlich etwas überraschende Gradienten der vorhandenen Störbereiche im Sinn von "Gravitationsfeldern" auftauchen. Dies läßt wiederum erkennen, daß das Newtonsche Gravitationsgesetz nur in grober Annäherung die tatsächlichen Gegebenheiten korrekt wiedergibt.
VI
Wenn man sich nunmehr die Frage stellt, ob das von Newton entdeckte Gravitationsphänomen tatsächlich in der oben beschriebenen Art und Weise wirksam wird, dann lassen sich diesbezüglich vor allem drei Argumente anführen:
1. Der aufgezeigte Weg einer Erzeugung von Gravitationskräften ist vom Prinzip her durchführbar.
Das Gravitationsmodell mit dem wassergefüllten Glassturz und den darin befindlichen Apfelbäumchen läßt ganz eindeutig erkennen, daß Gravitation sich auf die beschriebene Weise erzeugen läßt. Die in Verbindung mit den Erfordernissen Nr. 6, 12 und 15 sich ergebenden Schwierigkeiten erscheinen dabei durchaus überwindbar zu sein.
2. Die bisher zur Verfügung stehenden Meßdaten legen nahe, daß der beschriebene Weg tatsächlich zum Einsatz gelangt.
Auch wenn derzeit noch keine direkten Meßdaten zur Verfügung stehen, gemäß welchen die Meßwerte von atomaren Teilchen innerhalb von Gravitationsfeldern unterschiedliche Zahlenwerte einnehmen - Abschätzungen in Verbindung mit der Gleichung E = mc2 und der beim Fallen eines Körpers freigesetzten potentiellen Energie lassen vermuten, daß derartige Veränderungen sich allenfalls nach der achten Dezimalstelle bemerkbar machen könnten, was jenseits der derzeit verfügbaren Meßmöglichkeiten liegt -, so kann eine derartige Veränderlichkeit der Massenwerte atomarer Teilchen zumindest in indirekter Weise nachgewiesen werden, indem es wissenschaftlich belegt ist, daß atomare Cäsiumuhren sowie g-Strahler in Verbindung mit dem Mößbauereffekt höhenbedingt unterschiedliche Schwingungsfrequenzen abgeben, was auf eine Veränderlichkeit gewisser atomarer Konstanten schließen läßt. Ähnliche Erkenntnisse ergeben sich bei sehr massenreichen stellaren Objekten, deren Spektren gravitationsbedingte Rotverschiebungen zeigen. (Die in der relativistischen Literatur vielfach angegebene Erklärung einer durch das Fallen von "Photonen" hervorgerufenen Rotverschiebung erscheint dabei wissenschaftlich nicht vertretbar, weil entsprechend der Wellennatur des Lichts die Anzahl von Wellenbergen und Wellentälern pro Zeiteinheit am Punkt der Lichtemission und der Lichtabsorption zwangsläufig identisch sein muß!)
3. Aus der Sicht von "cosmic engineering" erscheint der vorgeschlagene Funktionsmechanismus schließlich auch der einzig logisch vertretbare Weg zu sein.
Auch wenn der Mensch in seiner Eigenschaft als "Vetter des Neandertalers" sich wohl kaum anmaßen kann, die Krone der Schöpfung zu sein, so lassen Überlegungen in Verbindung mit dem "anthropischen Prinzip" doch erkennen, daß eine Art von göttlichem Schöpfungsakt erforderlich war, damit sich daraus ein Kosmos entwickeln konnte, bei welchem u.a. ein sehr sinnvoll arbeitender Gravitationsmechanismus wirksam wird, der das Auftreten großräumiger Ordnungsstrukturen gestattet.
Wenn man nun im Sinn von "cosmic engineering" im Hinblick auf die Schaffung eines derartigen Gravitationsmechanismus zwei mögliche Optionen in Erwägung zieht, daß nämlich die Massenwerte von atomaren Teilchen entweder als variable oder als konstante Größen festgelegt werden, dann muß zwangsläufig für die erste Alternative optiert werden, weil dies die einfachste, wenn nicht sogar einzige Möglichkeit darstellt, wie Fernwirkungen im Sinn von Gravitation hervorgerufen werden können. Hingegen hätte eine Festlegung auf kosmisch konstante Massenwerte von atomaren Teilchen nicht nur keine Vorteile erbracht, sondern auch die Schaffung von Fernwirkungskräfte der Gravitation äußerst erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Da aber der Kosmos in seiner Gesamtheit eine sehr sinnvolle Konzeption erkennen läßt, kann demzufolge die zweite Alternative mit kosmisch konstanten Massenwerten atomarer Teilchen als sinn- und wertlos verworfen werden.
Auf den Umstand, daß ein großräumiger Gradient der postulierten g-Komponente des Äthers auch als der Verursacher einer astronomisch beobachteten Galaxienflucht angesehen werden kann, so daß unter Umständen auf das vielfach nicht sehr zufriedenstellende Postulat eines stattgefundenen Urknallvorgangs verzichtet werden kann, sei hier nur am Rande hingewiesen.
Abschließend noch eine Bemerkung: Es dürfte einleuchtend sein, daß Gravitationstriebwerke, welche für weite Weltraumreisen außerhalb unseres Sonnensystems absolut erforderlich erscheinen, erst dann gebaut werden können, wenn der Funktionsmechanismus der Gravitation mit all seinen Einzelheiten vollkommen verstanden wird.
München den, 19. Juni 1995
Abschließend sollte vielleicht noch bemerkt werden, daß der obenstehende Artikel zuvor bereits den verschiedensten deutschsprachigen Wissenschaftszeitschriften für einen eventuellen Abdruck zugeleitet worden war, welche denselben jedoch alle mit den fadenscheinigsten Argumenten ablehnten. Der wahre Grund ist wohl der, daß dieses Konzept eines Äthers im Laufe der Jahre derart negativ belegt worden ist, daß allein die Verwendung eines derartigen Wortes die Veröffentlichung in den sogenannten wissenschaftlichen Zeitschriften ausschließt.
PS: Ceterum censeo speculum esse delendum.