Der Kasten geht viel zu schnell kaputt, was bei einem Preis von 40.000 EUR vollkommen unakzeptabel erscheint. So etwas mag in der Umgebung von Athen angehen, weil man so ein Gerät dann schnell zum Hersteller fahren kann. Aber hier in Deutschland mit Entfernungen von jeweils hunderten von Kilometern und weit weg von Athen ist so etwas einfach nicht tragbar. Dies gilt insbesondere auch für Länder der Dritten Welt mit marginaler Infrastruktur und extremen klimatischen Bedingungen, weil diese Geräte dort umso schneller ausfallen und überhaupt nicht zu reparieren sind.
Trotzdem, das PAP-IMI-Gerät, welches ich ursprünglich zum halben Preis von Dr. Pappas erstanden hatte, konnte in der Zwischenzeit recht erfolgreich eingesetzt werden:
- Da bereits aus Griechenland bekannt war, daß man mit diesen Geräten Brustkrebs von Frauen sehr erfolgreich therapieren kann (siehe B2 meiner Homepage), konnte ich mein Gerät für einen gewissen Zeitraum einem im Nürnberger
Raum tätigen Gynokologen zur Verfügung stellen, um auf diese Weise eine
möglichst gut dokumentierte Überprüfung der von griechischen Ärzten gemachten Erfahrungen zu erreichen. Abgesehen von einigen Behandlungen von bereits
brustoperierten Frauen, bei welchen mit dem Gerät postoperative Symptome
eliminiert oder zumindest abgemildert werden konnten, wurde das Gerät bei
drei Frauen zum Einsatz gebracht,welche mit Ultraschallgeräten und durch
Tastbefund stark karzinomverdächtige Knoten von etwa 3 cm Durchmesser in
ihrer Brust hatten. Im Rahmen von 3 bis 4 nichtinvasiven Behandlungen pro
Woche ergaben sich dabei innerhalb von drei Wochen vollkommene Tumorregressionen, was einer gemittelten Regressionsrate von etwa 1 cm pro Woche
entspricht. Dies entspricht auch jenen Werten, so wie sie zuvor in Griechenland
zu erzielt worden waren. Da die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Remission
bei Brustkrebstumoren bei etwa 1:100.000 liegt, muß die Wahrscheinlichkeit
eines dreimaligen derartigen Ereignisses als 1 zu 1.000.000.000.000.000
angesehen werden, was die Zuverlässigkeit einer derartigen nichtinvasiven
Behandlung unterstreicht
- Der zweite sehr erfolgreiche Einsatz des mir zur Verfügung stehenden PAP-IMI-Gerätes hat mit dem Sensationscomeback des Unfallverletzten österreichischen Skirennfahrers Hermann Maier zu tun. Nachdem der genannte Skirennfahrer sich aufgrund eines aus meiner Sicht größtenteils selbst verschuldeten
Motorradunfalls am 24. August 2001 in Radstadt einen offenen Unterschenkelbruch zugezogen hatten, an welchem er beinahe verstorben wäre, bemühte er
sich während eineinhalb Jahren um sein Comeback. Dieses Comeback wollte
jedoch nicht gelingen, weil im Bereich des Unterschenkels eine größere Muskelgewebetransplantation vorgenommen werden mußte, aufgrund welcher gewisse
Unterschenkelbereiche taub und somit nicht oder nur sehr marginal motorisch
zu aktivieren waren. Aus diesem Grunde hatte Maier dann auch in der sehr
bekannten österreichischen Fernsehshow "Mit Vera" vom 17. Oktober 2002
von sich gegeben, daß sein Bein sich in einem desolaten Zustand befände und daß - wenn dies nicht in den Griff zu bekommen sei - es mit dem Skifahren wohl nichts mehr werde.
In der Zwischenzeit hatte der für das Wohlbefinden von Hermann Maier zuständige Trainer Heinrich Bergmüller vom österreichischen Olympiazentrum in Obertauern seinen 50. Geburtstag gefeiert, zu welchem Anlaß er alle seine alten Spezeln eingeladen hatte, so u.a. auch einen gewissen Wolfgang Spann, welcher den Sportbereich in dem Point-Hotel bei Salzburg betreute. Und ebensolchem Wolfgang Spann lief ich dann kürzere Zeit später über den Weg mit der Folge, daß nach einer ganzen Reihe von Telefonaten ich mein PAP-IMI-Gerät in meinen Pkw packte und bei Schneegestöber und mit Sommerreifen nach Obertauern hochfuhr, um Heinrich Bergmüller diesen Kasten zu bringen, auf welchen er bezüglich der Therapie von Hermann Maier seine letzte Hoffnung gesetzt hatte.
Hermann Maier - anfänglich recht skeptisch - ließ sein lädiertes Bein damit behandeln. Nach ein paar Behandlungen verspürte er jeweils ein Kribbeln im Bein und es stellten sich wieder "Gefühle" ein. Und dann geschah dieses Wunder, welches durch die ganze Weltpresse ging: In Adelholzen am 12. Januar 2003 war Hermann Maier wieder dabei!
Gerade jetzt dieser Tage erschien auf dem deutschen Buchmarkt das Buch von Knut Okresek "Hermann Maier - Das Rennen meines Lebens", Wien 2004. Darin heißt es in der oberen Hälfte von Seite 197: "Von nun an sollte mich der Zauberkasten auf meinen Weg zurück ständig begleiten." Daß dies ursprünglich mein Kasten war, den ich mit viel Idealismus nach Obertauern geschleppt hatte und daß ich dabei auch noch das verfahrene Benzin selbst bezahlen mußte, steht natürlich in diesem Buch nicht drin. Aber das ist halt der Lauf dieser Welt!
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