C 7 Begleitende Maßnahmen bei
einer Behandlung mit dem
PAP-IMI-Gerät
Georges Bourbaki
Wenn man sich mit griechischen Ärzten unterhält, welche bei ihren Behandlungen das PAP-IMI-Gerät zum Einsatz bringen, dann bekommt man immer wieder zu hören, daß neben einer positiven inneren Einstellung des Patienten auch begleitende Maßnahmen sinnvoll erscheinen. In diesem Zusammenhang werden u.a. die folgenden Punkte genannt:
Umstellung des Patienten auf rein pflanzliche Ernährung. (Der Proteinbedarf des Patienten kann dabei sehr gut auch durch im Handeö befindliche Sojabohnenprodukte gedeckt werden!)
Einnahme von größeren Mengen an Flüssigkeiten, was der inneren Reinigung des Körpers, insbesondere zur Entlastung der Nieren dienen soll, und
Einnahme von reichlich Vitaminen in Form von Fruchtsäften und dgl., was u.a. der Stärkung des Immunsystems dient.
In dem folgenden sollen noch drei weitere Maßnahmen erwähnt werden, wobei es dem jeweiligen Patienten überlassen bleibt, ob er sie in Abstimmung mit seinem Hausarzt in der Krankheitsprophylaxe und/oder Krankheitstherapie zum Einsatz bringen möchte.
1.KALIUMASKARBONAT
So wie dies häufig im Leben der Fall ist, spielte bei der Entdeckung des Kaliumaskorbats der Zufall eine Rolle. Es war in der italienischen Stadt Florenz und im Jahre 1948. Ein an einem Tumorzentrum arbeitender Chemiker namens Gianfranco Valsè Pantellini kannte eine florentinischen Juwelier namens Gambuggiani. Dem ging es schlecht, denn er hatte Magenschmerzen. Eines Tages kam die Frau des Juweliers zu Dr. Pantellini und brachte Röntgenaufnahmen vom Magen ihres Ehemanns. Die Sache sah nicht sehr gut aus. Pantellini schickte die gute Frau mit ihren Röntgenbildern zu Professor Valdoni. Derselbe schaute sich die Aufnahmen an und kam zu der Erkenntnis, daß der arme Mann Magenkrebs hatte, der allerdings so weit fortgeschritten war, daß er nicht mehr zu operieren war. Daraufhin tauchte die Ehefrau des Juweliers erneut bei Pantellini auf, damit er ihr wenigstens ein Mittel gegen die Schmerzen gebe, denn ihr Ehemann litte sehr darunter. Daraufhin konnte Pantellini derselben nur den guten Rat geben, daß ihr Ehemann süße Limonade trinken solle, in welche ein Löffel Bicarbonat aufgelöst sei, wobei er natürlich an das bekannte Natrium-Bicarbonat gedacht hatte.

Ein halbes Jahr ging durchs Land. An einem schönen Tag ging Dr. Pantellini in Florenz spazieren. An der Brücke Santa Trinità begegnete ihm ganz unvermittelt der magenkranke Juwelier, den er eigentlich schon unter der Erde glaubte. Dem ging es aber großartig und alle seine Magenbeschwerden waren verschwunden. Daraufhin wurden erneut Röntgenaufnahmen des Magens des Herrn Gambuggiani gemacht. Keine Spur eines inoperablen Krebsgeschwürs war vorhanden. Es wurden die alten Röntgenaufnahmen wieder herausgezogen. Kein Zweifel, die alten Aufnahmen zeigten einen Magenkrebs im terminalen Zustand. Der Juwelier Gambuggiani wurde nunmehr gefragt, was er denn über diese letzten Monate hinweg eingenommen habe. Ja, dieses Bicarbonat mit süßer Limonade, so wie es Dr. Pantellini der Ehefrau geraten habe. Gambuggiani wurde gebeten, die Dose mit dem Bicarbonat zu holen. Derselbe tat es. Pantellini untersuchte die Dose, kostete. Es war Kalium-Bicarbonat! Der Apotheker hatte irrtümlich das falsche Bicarbonat verkauft.

Dr. Pantellini ging daraufhin dieser Sache nach und stellte fest, daß das Kalium-Bicarbonat selbst keine antikarzinogene Wirkung besitzt. Eine derartige Wirkung konnte somit allenfalls in einer Kombination des Kalium-Bicarbonats in Verbindung mit der süßen Limonade liegen. Nachdem alle Bestandteile der süßen Limonade analysiert worden waren, stellte es sich heraus, daß die unerwartete tumorhemmende Wirkung auf das Kalium-Bicarbonat in Verbindung mit Vitamin C, d.h. Ascorbinsäure zurückzuführen ist, indem nämlich auf diese Weise eine chemische Verbindung namens Kaliumascorbat entsteht (siehe G.V.Pantellini "L'ascorbato di potassio nella cura e prevenzione delle malattie degenerative", Bologna 1993, insbesondere S. 5, 47 und 52).

Dr. Pantellini hat in der Folge sein ganzes weiteres Leben dafür eingesetzt, daß dieses von ihm entdeckte Kaliumascorbat von der etablierten Medizin zur Tumorbekämpfung eingesetzt wird. Die von ihm vorgeschlagene Dosierung liegt dabei in der Krebsprophylaxe bei täglich einmal 0,15 Gramm Ascorbinsäure und 0,3 Gramm Kalium-Bicarbonat, aufgelöst in einem Glas Wasser und einzunehmen etwa eine Stunde vor einer Mahlzeit. In der Krebstherapie sollte diese Einnahme dreimal täglich erfolgen.

Problematisch sind dabei eigentlich nur die erstaunlich niedrigen Kosten: In Deutschland kosten 100 Gramm Kalium-Bicarbonat in der Apotheke in etwa DM 10,-- und 100 Gramm Ascorbinsäure in etwa die Hälfte. Dies bedeutet, daß bei der Anwendung dieses Mittels in der Krebsprophylaxe Kosten von etwa 5 Pfennig pro Tag entstehen, während bei einer Krebstherapie die Kosten sich in etwa verdreifachen. Ganz klar - niemand von der etablierten Medizin war an einer derartigen Krebsbehandlung wirklich interessiert, weil da überhaupt nichts zu verdienen ist.

Was sich im Fall von Dr. Pantellini noch besonders problematisch erwies, war der Umstand, daß derselbe von Beruf aus Chemiker war und demzufolge auch die von ihm gefundene Krebstherapie Patienten gegenüber nicht verschreiben konnte. Pantellini mußte somit den recht mühsamen Weg gehen, indem er nur die Hausärzte beraten durfte, die dann wiederum unmittelbaren Zugang zu ihren Patienten hatten.

Bezüglich der mit der Kaliumascorbat-Therapie erzielbaren Resultate hatte sich Dr. Pantellini im Jahre 1990 wie folgt geäußert:
Seit etwa 1970 habe ich dieses Mittel in der Krebsprophylaxe einsetzen lassen. Keine der damit behandelten Personen hat daraufhin jemals einen Tumor entwickelt.
Bei Tumoren im Frühstadium, von welchen mir leider nur sehr wenige zur Verfügung standen, konnte mit diesem Mittel bei 100% der Patienten eine Heilung erzielt werden.
Bei Karzinomen, bei welchen bereits irreversible Schäden entstanden waren, ergab sich bei etwa 60% der Patienten eine Heilung. Bei den übrigen zumindest eine Verbesserung des Allgemeinzustandes sowie gelegentlich eine Lebensverlängerung von bis zu zehn Jahren.
Bei Turmorpatienten im terminalen Endzustand konnte bei 5% eine Heilung erzielt werden. Bei dem Rest ergab sich generell eine Verbesserung des Allgemeinzustandes sowie in manchen Fällen eine Lebensverlängerung von zwei bis drei Jahren.
(Siehe italienische Zeitschrift TING "La funzione dell'ascorbato di potassio nella cura e prevenzione dei tumori", Dezember 1990).

Pantellini erwähnt übrigens in seinem Buch auf Seite 7, daß der US-Präsident Ronald Reagen 1980 bei seiner Krebsbehandlung in der Mayoklinik von Rochester mit diesem Kaliumascorbat therapiert worden sei, nachdem seine Frau Nancy auf irgendwelchen Umwegen von der Wirksamkeit dieses Mittels erfahren hatte. Weitere Einzelheiten über Dr. Pantellini und seine chemische Wunderwaffe gegen Krebs finden sich im Internet unter "pantellini.org".
2. ÖLBAUMBLÄTTER
Im Jahre 1997 kam bei Kensington Books, N.Y. ein kleines Büchlein von einem Dr. Morton Walker auf den Markt, welches den etwas marktschreierischen Titel hatte: "OLIVE LEAF EXTRACT". The natural way to treat viral infections, the common cold, arthritis, skin diseases, heart trouble and more!". Auf so einen Titel müßte man eigentlich etwas skeptisch reagieren, wenn nicht in Griechenland, in welchem bekanntlich sehr viele Olivenbäume herumstehen, ganz unabhängig davon die äußerst günstigen therapeutischen Wirkungen von Olivenbaumblättern ebenfalls entdeckt worden wären.

Der Olivenbaum wurde bekanntlich bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. im südlichen Vorderasien zur Kulturpflanze entwickelt. Entsprechend der griechischen Mythologie wurde der erste Olivenbaum von der Göttin Athene gepflanzt. Dies war dann auch der Grund, warum oben auf der Akropolis westlich des Erechtheions ein der Athene geweihter Ölbaum stand. Homer zufolge salbten sich die Götter und auch die Irdischen mit parfürmiertem Olivenöl. Aufgrund medizinischer Studien scheint schließlich noch belegt zu sein, daß das verringerte Auftreten von Herzerkrankungen in Mittelmeerländern durch die erhöhte Einnahme von Olivenöl bedingt ist.

In seinem Buch bringt Dr. Walker zum Ausdruck, daß die Blätter des Olivenbaums eine therapeutische Substanz in Form von "OLEUROPEIN" enthalten. Dabei ist Walker der Auffassung, daß dieses Oleuropein für die Therapie von menschlichen Leiden derart wichtig ist, daß die Blätter des Olivenbaums wichtiger als seine Früchte seien.

Wie Walker nicht ganz zu Unrecht vermerkt, befinden sich die heutzutage eingesetzten Antibiotika vielfach bereits auf einem absteigendem Ast, weil durch den unkontrollierten Einsatz dieser Mittel antibiotikaresistente Bakterien gezüchtet werden, so daß längerfristig dieser Krieg gegen diese Bakterien mit Hilfe von Antibiotika nicht zu gewinnen ist. Dabei haben Bakterien zusätzlich noch die ziemlich unangenehme Eigenschaft, daß sie Teile ihrer DNS-Struktur mit anderen Bakterienarten austauschen können, so daß Antibiotikaresistenzen sich in Form eines sogenannten "Plasmidtransfers" auch auf andere Bakterien ausbreiten können.

In diesem Sinne hat dann auch ein gewisser Dr. Rene Dubos in seinem Buch "Bacterial and mykotic infections of men", Philadelphia 1958, folgendes zum Ausdruck gebracht:
"Aggressive warfare against microbes has been the orthodox approach of medical microbiology in the problems of diseases ... The very fact, that infections need not result in disesases, and indeed rarely does, suggests, that aggressive warfare against pathogens may not be the only profitably approach of medical microbiology to the maintanance of health."
Um jedoch auf die Blätter des Olivenbaums zurückzukommen, bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Entdeckung gemacht worden, daß Malaria mit Hilfe eines aus Olivenblätter gebrauten, etwas bitter schmeckenden Tees therapiert werden kann. Das betreffende Getränk hatte seinerseit den Namen "Tinktura Olea Foliorum".

Ein gewisser Dr. med. James R. Privina brachte dann auch in seinem Buch "Olive Leaf Extract: A New/Old Healing Bonanza for Mankind" von 1996 zum Ausdruck, daß mit diesem Mittel auf der einen Seite alle nur denkbaren Virusinfektionen unter Kontrolle gehalten werden können, während andererseits eine entsprechende Stärkung des Immunsystems erfolge. In dem Buch von Walker werden in diesem Zusammenhang dann auch alle nur möglichen pathogenen Mikroorganismen in Form von Viren, Retroviren, Bakterien, Sprirocheten, Rickettsien, Chamydien, Pilzen, Hefen, Schimmel, Protozoen und Helmnithen genannt.

Bei einer Behandlung mit diesem Olivenblattextrat sollte man nur auf folgendes achten: Wenn aufgrund der Einnahme dieses Extrakt größere Mengen von Mikroorganismen zum Absterben gebracht werden, dann ergibt sich eine sogenannte "Die-Off-Reaktion", bei welcher sich temporär der Zustand des Patienten verschlimmert, weil die Zellwandungsproteine der zerstörten Mikroorganismen zwangsläufig vom Körper resorbiert werden müssen, was zur allergischen Gegenreaktionen führt. Das Auftreten einer derartigen "Die-Off-Reaktion" - vielfach auch nach ihrem deutschen Entdecker "Herxheimerreaktion" genannt - wird jedoch von vielen Ärzten positiv bewertet, weil dadurch zu erkennen ist, daß der Patient auf die Behandlung in zufriedenstellender Weise anspricht. Walker führt in diesem Zusammenhang aus, daß durch einen "Die-Off-Effektes" bedingte Störungen in der Regel innerhalb von vier bis acht Tagen abgeklungen sind.

Was die Einnahme dieser Olivenblätter betrifft, so ergeben sich die folgenden Möglichkeiten:
Kapseln von Olivenblattextrakt. Dabei gibt es in Deutschland zwei Fimen, welche derartige Kapseln à je 60 Stück in kleinen Dosen verteilen:
Die Firma MeRoSan GmbH in Fränkisch-Crumbach zum Preis von DM 29,90 und
• die Firma Kremar in Neckarsteinach zum Preis von DM 69,90.
Warum der Preis der zweiten Firma mehr als doppelt so hoch ist, ist nicht so ganz nachzuvollziehen.

Im Handel erhältliche getrocknete Olivenblätter, aus welchen man einen Tee zubereiten kann, oder

frische Olivenblätter, welche in einem Mixer unter Zusatz von relativ geringen Wassermengen zu einer grünlichen Flüssigkeit verarbeitet werden. Diese grüne Flüssigkeit kann dann in Flaschen abgefüllt und unter Luftabschluß in einem Kühlschrank beliebig aufbewahrt werden.
Da in Ländern des Mittelmeeres überall Olivenbäume wachsen, ist bei den Griechen die dritte Möglichkeit am beliebtesten. Beim Pflücken der frischen Olivenblätter sollte man allerdings darauf achten, daß es sich um relativ junge Triebe im Außenbereich eines Olivenbaumes handelt, und daß der Olivenbaum selbst nicht unmittelbar neben einer Hauptstraße steht, weil man ja nicht Blei oder andere Schadstoffe zwischen seine Zähne bekommen will.

Der in relativ kleinen Gläsern von etwa einem Zehntel Liter jeweils dreimal täglich vor den Mahlzeiten einzunehmende Olivenblattrunk ist im übrigen ziemlich geschmacksneutral. Auf Wunsch kann jedoch ein wenig Honig oder Sirup zugefügt werden, um dieses Getränk etwas mundgerechter zu gestalten.

Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß der Autor kürzlich bei einer Stippvisite in Athen auch so einen Gläslein Olivenblattgetränk getrunken hatte, ohne daß ihm übel geworden wäre. Er saß dabei an dem Bett einer etwa 50jährigen Griechin, welche aufgrund ihrer Raucherei einen Lungenkrebs entwickelt hatte. Im Anschluß an einen entsprechenden Krankenhausaufenthalt war diese Griechin dann zum Sterben nach Hause geschickt worden. Der Schwager dieser Griechin, welcher irgendwie mit PAP-IMI-Geräten zu tun hatte, konnte in der Folge bei den olympischen Gewichtshebern ein derartiges PAP-IMI-Gerät leihweise entwenden. (Die griechischen Gewichtsheber waren irgendwie in Urlaub oder anderweitig beschäftigt!) In der Folge wurde dieses Gerät mit seinen 70 Kilogramm bis in den 4. Stock der Wohnung dieser Dame gewuchtet, wobei ein vorhandener Lift diese Arbeit natürlich sehr erleichterte. Nachdem diese totkranke Griechin sich dann täglich mit dem PAP-IMI-Gerät behandelt hatte, und dabei zusätzlich schön brav ihre Gläschen mit dem grünen Olivenblattgebräu trank, wurde sie wieder ganz munter und fidel, worauf sie in ihrem Bette thronte, den Kopf entblöst von einer Chemotherapie, jedoch guten Mutes und voller Dankbarkeit, weil ihr dieses den griechischen Gewichthebern stibitzte PAP-IMI-Gerät das Leben gerettet habe. Ihren ursprünglichen Zigarettenverbrauch von täglich 4 Päckchen Zigaretten hatte diese Dame mittlerweile auf 2 Schachteln täglich reduziert, wobei ich es meinen Lesern überlassen möchte zu beurteilen, inwieweit sie ein derartiges Tun bei einem Lungenkrebs für angebracht erachten.
3. NADELN DES EIBENBAUMES
Die in Europa, im Orient und in Nordafrika beheimatete Eibe - lateinisch "Taxus Baccata" genannt - ist eine Nadelholzart aus der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Es handelt sich dabei um einen immergrünen, buschig verzweigten Strauch, der sich bis zu einem 17 m hohen Baum mit rötlich-brauner Rinde auswachsen kann. Dieser Baum soll dabei bis zu 3.000 Jahre alt werden und dabei einen Stammumfang von maximal 10 m erreichen.

An ihren Ästen entwickelt die Eibe kleine Früchte, deren roter Samenmantel eßbar und sehr süß ist. Der Rest des Baumes einschließlich Jungtriebe, Nadeln und Samen enthält ein bitteres, narkotisch wirkendes Alkaloid namens TAXIN, welches giftig ist. Besonders Pferde sterben daran, weil ihr Verdauungssystem auf dieses Taxin nicht eingerichtet ist. Da das Holz des Eibenbaumes sehr hart und elastisch ist, wurde derselbe bereits sehr früh von den neolithischen Pfahlbauern zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, insbesondere Bogen verwendet. Diese Tradition wurde bis in das Mittelalter hinein fortgesetzt, was zur Folge hatte, daß die Eibe in Mitteleuropa beinahe ausgerottet wurde, während man eine große Armbrust seinerzeit als "Eibe" bezeichnete. Aus diesem Grunde steht die Eibe nunmehr in Deutschland unter Naturschutz.

Bei den alten Griechen hieß die Eibe "Smilax" und war den Göttern der Unterwelt geweiht, was möglicherweise mit den giftigen Nadeln zu tun hatte. Daraus entwickelte sich ihre Rolle als "Totenbaum", so daß sie nunmehr heute vielfach in Form von Hecken und Büschen auf Friedhöfen zu finden ist. In Salzburg dienen die Zweige der Eibe hingegen als Weihnachtsschmuck. Plinius der Ältere berichtet schließlich noch von todbringenden Weinbechern, welche aus Eibenholz geschnitzt waren.

Aus der Rinde der amerikanischen Unterart der Eibe namens "Taxus brevifolia" wurde um 1960 herum ein Extrakt gewonnen, welches in vorklinischen Versuchen eine krebshemmende Wirkung zeigte. Daraus wurde im Laufe der Zeit ein in der Chemotherapie eingesetztes Mittel entwickelt, welches von der englischen Firma Bristol unter der Bezeichnung "TAXOL" vertrieben wird. Nachteilig sind dabei nur folgende Faktoren:
Taxol ist nur bei Unterleibskrebs und Brustkrebs und nur in sehr beschränktem Maße wirksam.
Taxol ist gräßlich teuer. Eine 50ml-Einmalinjektion kostet bei uns in Deutschland etwa DM 4.400,-- und
Taxol ist ziemlich giftig, weil es eine ganze Reihe von sehr unangenehmen Nebenwirkungen hat, so daß dasselbe eigentlich nicht "TAXOL", sondern eher "TOXOL" heißen müßte.
In dem Nachschlagwert "Cancer Principles and Practice", Philadelphia 1993, ist der Toxizität dieses Taxols ein ganzes Unterkapitel gewidmet. Neben Übelkeit, Erbrechen, Mukositis, Haarausfall und dgl. ergibt sich eine etwa acht Tage nach dem Behandlungsbeginn einsetzende Gegenreaktion unter der Bezeichnung "Neutropenie". Dazu wird folgendes ausgeführt: "The principle dose-limiting toxicity of taxol ist neotropenia ... The major risk factor for neutropenia appears to be the extent of prior myclotoxic chemotherapie or irradiations." Mit anderen Worten, wenn man zuvor bereits eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung hatte, sollte man auf dieses giftige Zeug - einmal abgesehen von seinem Preis - ganz verzichten.

Bei der Behandlung von Krebspatienten hat es sich nunmehr gezeigt, daß eine Bestrahlung mit dem PAP-IMI-Gerät in Verbindung mit einer schwach dosierten Einnahme von Taxin, d.h. dem Extrakt der Eibenbaumnadeln ganz überraschende therapeutische Wirkungen hervorruft.
Für diese Einnahme von Taxin stehen dabei zur Verfügung:
Getrocknete Eibenbaumnadeln, aus welchen anscheinend ein Tee zubereitet werden kann. Der Autor ist dabei im Besitz einer mit "Taxus Brevifolia" beschrifteten Pakung aus Griechenland, welche jedoch aus den USA stammt. Taxux Brevifolia ist dabei der Name der in den USA vorkommenden Unterat von Eiben.
Ein flüssiges Eibennadelextrakt, welches in kleinen Fläschchen mit der Beschriftung "Taxux Brevifolia" anscheinend auch in den USA hergestellt und von dort aus vertrieben wird. (Der Autor ist selbst im Besitz eines derartigen Fläschchens, bei welchem leider beim Flug von Athen nach München druckluftschwankungbedingt in etwa die Hälfte auslief!)
Schließlich noch frisch vom Baum gepflückte Eibenbaumnadeln. So wie in Griechenland erzählt wird, wurde die heilende Wirkung von Eibenbaumnadeln von Schäfern in den Bergen von Nordgriechenland entdeckt. Da in höheren Hanglagen Griechenlands nur die europäische Eibenart in Form der "Taxus baccata" wächst, geht der Autor davon aus, daß die heilenden Wirkungen von Eibenbaumnadeln auch von dieser europäischen Spezies der Eibe ausgehen. Im modernen Griechenland werden diese Bäume übrigens "Itamos" genannt, was wohl mit dem Ort des Vorkommens dieser Bäume zu tun hat.
Bezüglich der Therapieerfolge einer Bestrahlung mit dem PAP-IMI-Gerät in Verbindung mit einer schwach dosierten Einnahme von Nadeln des Eibenbaums kann folgendes berichtet werden:

Es gibt in Athen einen Chemiker namens Dr. Thonopoulus, bei welchem in der Familie ein Krebsfall im terminalen Zustand aufgetreten war. Dr. Thonopoulus hatte zuvor sowohl von der Behandlung mit dem PAP-IMI-Gerät als auch der sehr wirksamen Einnahme von Eibenbaumnadeln gehört, so daß er den Beschluß faßte, daß er beide Verfahren gleichzeitig einsetzen wolle. Nachdem er mit dieser Methode bei dem terminalen Krebspatienten in der eigenen Familie ganz ausgezeichnete Resultate erzielt hatte, wandte er dieses Kombinationsverfahren auch bei fünf anderen terminalen Krebspatienten an, wobei sich ebenfalls ganz verblüffende Heilungen ergaben: Innerhalb kürzester Zeit war bei allen sechs terminalen Krebspatienten der Krebs ganz einfach verschwunden. Die Dosierung der täglich einzunehmenden frischen Eibenbaumnadeln legte Dr. Thonopoulus je nach Stärke der Krebserkrankung und dem jeweiligen Geschmack der Nadeln zwischen 2 und 28 pro Tag fest.

Aufgrund dieser Erfahrungen machte dieser Chemiker Dr. Thonopoulus am Ende dann auch die ziemlich beeindruckende Aussage:
was natürlich so klingt, als ob das Kino gerade aus sei, oder daß Polizeistunde angesagt wird und alle Gäste das Lokal verlassen müssen.

Nun, unsere deutschen Journalisten haben von diesem Herrn Dr. Thonopoulus sicherlich noch nie etwas gehört. Es ist ihnen wohl auch nicht zuzumuten, daß sie denselben in Athen aufsuchen. Dazu bräuchte man nämlich ein Telefonbuch von Athen und wer kann schon diese blöden griechischen Buchstaben lesen.

Halt, noch etwas: Einer der sechs terminalen Krebspatienten ist der Vater von dem Besitzer der größten Radiostation Griechenlands. Mag sein, daß in naher Zukunft irgendjemand aus dieser Richtung seinen Mund aufmachen wird.

München, den 1. Juni 2000
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