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Gerätebeschreibung
A Äußere Parameter des Gerätes PAP-IMI
Die nebenstehende Figur 1 zeigt eine photographische Darstellung eines PAP-IMI-Geräts. Dasselbe ist wie folgt dimensioniert:
Äußere Abmessungen des Gehäuses: 50 x 47 x 90 cm
Geräteabmessungen einschließlich Traggriffen und Laufrollen: 58 x 55 x 100 cm
Gerätegewicht: etwa 70 kg
Gehäuseaufbau: mehrfache Gehäusewandungen unter Ausbildung einer doppelten Abschirmung und gleichzeitigem Feuer- und Explosionsschutz
Speisespannung: 220 V/50Hz
Leistungsaufnahme: etwa 1500 W, abgesichert mit einer träg ausgelegten Sicherung von 10 Ampère.
Figur 1
Figur 1
Gerätsintern ist ein Ozonfilter vorgesehen, welcher etwa ein Kilo von grobkörniger Aktivkohle enthält. Die Abgabe der von einem Gebläse geförderten Luft erfolgt dabei wahlweise über den vorgesehenen Ozonfilter oder über einen biegsamen Kunststoffschlauch, der ins Freie führt. Ein Austausch der Aktivkohle innerhalb des Ozonfilters sollte alle 1000-2000 Betriebsstunden des Geräts vorgenommen werden.

Aufgrund von vier Laufrollen mit 5 cm Durchmesser an der Unterseite des Gerätes sowie sechs vorhandenen Trag- und Haltegriffen - je einer an den vier Außenseiten und zwei an der oberen Fläche - kann das Gerät PAP-IMI trotz seines relativ hohen Gewichtes von etwa 70 kg verhältnismäßig leicht auf einer ebenen Fläche hin- und herbewegt werden.

Zu Transportzwecken - beispielsweise zum Transport in einem PKW-Kombi - kann das Gerät PAP-IMI um 90° gekippt werden. Dies sollte jedoch nur in abgekühltem Zustand des Gerätes erfolgen. Der Hochspannungstransformator des Gerätes befindet sich nämlich innerhalb einer Wanne, welche zu Isolations- und Kühlzwecken mit Parafin gefüllt ist. Falls das Gerät PAP-IMI über mehrere Stunden hinweg kontinuierlich betrieben wird, dann besteht insbesondere in sehr heißen Klimatas die Möglichkeit, daß sich das vorhandene Parafin verflüssigen kann, was dann wiederum bedeutet, daß beim Kippen des Geräts das verflüssigte Parafin auslaufen könnte.


B Elektrische Funktionsbeschreibung des Gerätes PAP-IMI


Die folgende Figur 2 zeigt ein elektrisches Blockschaltbild des Gerätes PAP-IMI:
Figur 2
Wie in der Figur dargestellt, wird die zugeführte Netzspannung über einen Hauptschalter 1 einem Schaltwerk 2 zugeführt, welches nach einem vorgegebenen Zeitintervall (etwa 9,5 Minuten) und/oder einer einstellbaren Anzahl von Entladungsimpulsen (zwischen 1 und 2.000) eine selbsttägige Abschaltung des Gerätes vornimmt. Von diesem Schaltwerk 2 aus wird die Netzspannung einem Hochspannungstransformator 3 zugeführt, welcher eine Ausgangsspannung von etwa 30 kV liefert. Diese Wechselspannung wird innerhalb eines Vollweggleichrichters 4 gleichgerichtet und in Form einer Gleichspannung einer Kondensatoreinheit 5 zugeleitet, welche zwei sehr großvolumige, vollkommen induktionsfreie Kondensatoren vom Typ "Elektrolytkondensator" enthält. Sobald die Ladespannung der Kondensatoren dieser Kondensatoreinheit 5 einen vorgegebenen Spannungswert überschreitet, erfolgt zwischen den beiden Elektroden einer Überschlagskammer 6 ein Funkenüberschlag, was zu einer sehr raschen Entladung der Kondensatoren der Kondensatoreinheit 5 führt. Dabei werden im Mikrosekundenbereich Entladungsströme von mehr als 1000 Ampère erreicht, welche über eine aus zwei Windungen bestehende externe Magnetfeldschleife 7 abgeleitet werden.

Über den Hauptschalter 1 wird ferner ein Niederspannungstransformator 8 gespeist, welcher sekundärseitig eine Niederspannung von 12 Volt abgibt. Diese Niederspannung wird u.a. zur Speisung des Schaltwerkes 2 herangezogen. Diese Niederspannung wird ebenfalls einem Regelkreis 9 zugeleitet, welcher wiederum eine Antriebseinheit 10 mit einem Elektromotor und einem Untersetzungsgetriebe speist. Mit Hilfe dieses Regelkreises 9 und der Antriebseinheit 10 wird der Elektrodenabstand der beiden Elektroden innerhalb der Überschlagskammer 6 auf einen gewünschten Wert eingestellt und in der Folge derart geregelt, daß - unabhängig von den jeweiligen Bedingungen innerhalb der Überschlagskammer 6 wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und dgl. - das Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgende Entladungen der Kondensatoren der Kondensatoreinheit 5 in etwa konstant ist.

Die Netzspannung von 220 V dient schließlich noch zur Speisung eines Gebläses 11, welches durch die Überschlagskammer 6 hindurch Außenluft ansaugt und wahlweise über den Ozonfilter 12 oder einen biegsamen Kunststoffschlauch 13 nach außen hin wieder abgibt. Das Ende des Kunststoffschlauches 13 sollte dabei vorzugsweise durch eine entsprechnede Gebäudeöffnung hindurch im Freien münden.

Die Figuren 3 und 4 zeigen die innerhalb der Magnetfeldschleife 7 in Zeitabhängigkeit fließenden Ströme (die beiden Figuren sind dabei der US PS 5 556 418 entnommen):
Figur 3
Figur 4
So wie sich dies anhand dieser beiden Figuren ergibt, wird bei der stoßweisen Entladung der Kondensatoren der Kondensatoreinheit 5, eine niederfrequente stark gedämpfte Sinusschwingung 14 von etwa 700 kHz abgegeben. Die genaue Frequenz dieses Signals 14 wird dabei durch die induktiven und kapazitiven Systemparameter des Gerätes und der Magnetfeldschleife 7 festgelegt, wobei die Leiterlängen dabei auch eine Rolle spielen. Jeweils an den Maximas und Minimas dieser gedämpften Sinusschwingung 14 - d.h. in zeitlichen Abständen von etwa 0,8 Mikrosekunden - überlagern sich derselben kurzzeitige Impulsstöße 15 hoher Amplitude, welche eine zeitliche Dauer von etwas mehr 0,1 Mikrosekunden aufweisen. Entsprechend einer Fourieranalyse bestehen diese kurzzeitigen Impulsstöße 15 wiederum aus hochfrequenten, stark gedämpften Signalkomponenten, deren Frequenzen zwischen 1,3 und 240 MHz liegen. Wie in Figur 3 dargestellt folgen etwa 12 derartige kurzzeitige Impulsstöße 15 aufeinander, worauf der gesamte Schwingungsvorgang bis zur nächsten Funkenentladung innerhalb der Überschlagskammer 6 abbricht.

Es ist davon auszugehen, daß durch PAP-IMI-Geräte erzielbaren therapeutischen Wirkungen durch eine Kombination der folgenden Faktoren hervorgerufen werden:
Äußerst kurzzeitig freigesetzte sehr hohe Energien elektromagnetischer Natur (bei den Entladungen der auf etwa 30 kV aufgeladenen Kondensatoren ergeben sich in Bruchteilen von Mikrosekunden elektrische Ströme von einigen tausend Ampère!)
Einsatz eines sehr breitbandigen Frequenzmixes im Bereich zwischen 1,3 und 240 MHz.
Ausschließlicher Einsatz von stark bedämpften Signalen, bei welchen die Signalamplituden mit der Zeit kontinuierlich abnehmen, und
magnetische Ankopplung der Signale an den leeren Raum unter Einsatz einer Ringantenne, wodurch die abgestrahlte Leistung vor allem auf den unmittelbaren Nahfeldbereich beschränkt wird (induktive Ankopplung).

In diesem Zusammenhang sei noch folgende Bemerkung am Rande gestattet: Die von PAP-IMI-Geräten abgestrahlten HF-Signale unterscheiden sich in wesentlichen Punkten von Mobilfunkanlagen, deren Sendemasten und/oder Handys vielfach gesundheitsschädigende Wirkungen zugeschrieben werden (siehe beispielsweise Infopaket "Risiko Mobilfunk - Vorbeugen statt Leiden" der Bürgerwelle e.V., Internet "buergerwelle.de"). Im Gegensatz zu PAP-IMI-Geräten arbeiten die bei uns gebräuchlichen D- und E-Telefonfunknetze nämlich
mit sehr viel höheren Frequenzen im Bereich zwischen 1 und 2 Gigahertz,
sind die verwendeten Signale ferner mehr oder weniger "monochrom", indem sie nur einen Datenträger mit einer im wesentlichen konstanten Frequenz aufweisen,
• sind die Signale auch im Fall übertragener Impulse im wesentlichen amplitudenkonstant (es treten somit keine zeitlich stark bedämpften Signale auf) und
erfolgt die Ankopplung an den leeren Raum spannungsrelevant unter Einsatz von Dipolantennen und nicht wie bei PAP-IMI-Geräten stromrelevant unter Verwendung einer Ringantenne.

Daß gerade bezüglich gedämpfter und ungedämpfter Schwingungen ein riesiger Unterschied besteht, ergibt sich im übrigen aufgrund des Umstandes, daß ferromagnetische Materialien nur mit Hilfe gedämpfter Schwingungen entmagnetisiert werden können.
Es heißt immer, daß die ersten Lebensformen auf der Erde in einer Uratmosphäre entstanden seien, welche einer sehr hohen Anzahl von Blitzen ausgesetzt war. Die von derartigen Blitzen erzeugten elektromagnetischen Wellen treten bekanntlich immer in Form von kurzen Impulsstößen auf, bestehen aus einem sehr breiten Frequenzmix und sind zudem zeitlich stark gedämpft. Mag sein, daß die sehr guten therapeutischen Wirkungen des Geräts PAP-IMI auf eine Reminiszenz zurückzuführen ist, als in einer Uratmosphäre mit sehr viel Blitzen das Leben auf der Erde entstanden war.
C Beschreibung des Bedienungsfeldes des PAP-IMI-Gerätes

Die Figur 5 zeigt das Bedienungsfeld des PAP-IMI-Gerätes
Figur 5
1 ist dabei ein mit einem Spezialschlüssel zu betätigender Umschalter, mit welchem von einem Betriebszustand "automatische Elektrodenabstandsregelung" auf den Betriebszustand "manuelle Elektrodenabstandseinstellungen" umgeschaltet werden kann. Der Betriebszustand "manuelle Elektrodenabstandseinstellung" sollte dabei nur in jenen Fällen vorgenommen werden, falls im Bereich der automatischen Elektrodenabstandsregelung ein Systemfehler aufgetreten ist und die automatische Abstandsregelung somit nicht funktioniert. Im Normalfall soll das Gerät jedoch im Betriebszustand einer "automatischen Elektrodenabstandsregelung" betrieben werden.
2 ist eine grüne LED-Anzeige, welche bei Inbetriebnahme des Geräts im Fall des Betriebszustandes einer "automatischen Elektrodenabstandsregelung" aufleuchtet.

3 ist ein mehrstufiger Drehschalter, mit welchem die Häufigkeit von Kondensatorentladungen zwischen den Grenzwerten von 1,5 und 5 Entladungen pro Sekunde eingestellt werden kann. Vorzugsweise sollte dabei eine Standardeinstellung von zwei Entladungen pro Sekunde verwendet werden.

4 ist ein weiterer mehrstufiger Drehschalter, mit welchem wahlweise
ein Gerätebetrieb während etwa 9,5 Minuten Dauer oder
eine vorgegebene Anzahl von Impulsen im Bereich zwischen 1 und 2000 Impulsen eingestellt werden können.
Auch hier erscheint eine zeitlich vorgegebene Betriebsdauer von etwa 9,5 Minuten am geeignetsten.

Nach Vornahme dieser Geräteeinstellungen mit Hilfe der mehrstufigen Drehschalter 3 und 4 kann der Betrieb des PAP-IMI-Gerätes nunmehr wie folgt vorgenommen werden:

Der Hauptschalter 5 ist als Kippschalter ausgebildet. Bei seiner Aktivierung leuchtet derselbe in der Farbe "rot" auf.

Bei der Aktivierung des Hauptschalters 5 leuchten gleichzeitig die beiden Tastenfelder 6 und 7 in der Farbe "grün" auf. Durch wahlweises Drücken von einem der beiden Tastenfelder 6 oder 7 kann nunmehr ein Betrieb entweder mit starken elektrischen Impulsen (Tastenfeld 7) oder etwas schwächeren Impulsen (Tastenfeld 6) eingeleitet werden. (Mit Hilfe der Tastenfelder 6 und 7 werden geringfügige Veränderungen auf der Primärseite des Hochspannungstransformators vorgenommen!) Sobald dies erfolgt, leuchtet ein darunter angeordnetes Stop-Tastenfeld 8 in der Farbe "rot" auf.

Eine Entaktivierung bzw. Unterbrechung des Betriebes kann nunmehr auf zweierlei Weise erreicht werden:
Vollautomatisch, sobald das durch den mehrstufigen Drehschalter 4 festgelegte Zeitintervall abgelaufen bzw. eine zuvor festgelegte Anzahl von Impulsen abgegeben worden ist, oder
in willkürlicher Weise durch Niederdrücken des roten Stop-Tastenfeldes 8.

Weiterhin sind auf dem Bedienungsfeld des PAP-IMI-Gerätes noch folgende Elemente vorgesehen:
Ein roter Leckstromkontrollknopf 9. Dazu ist folgendes zu sagen: Das Gerät PAP-IMI besitzt einen Leckstromüberwachungskreis, mit welchem die zwischen den beiden Abschirmungen des Gehäuses auftretenden Leckströme kontinuierlich überwacht werden. Sollten diese Leckströme einen vorgegebenen Schwellwert überschreiten, so wird von dem Gerät ein akustisches Warnsignal abgegeben. Durch Drücken dieses Leckstromkontrollknopfes 9 kann die richtige Funktionsweise dieses Leckstromüberwachungskreises überprüft werden. Eine Entaktivierung dieser Funktion wird durch Betätigung des Hauptschalters 5 erreicht.
Ein rotes Signallämpchen 10, welches bei einer eventuellen Geräteüberhitzung zum Aufleuchten gelangt.
Eine Halterung 11 für die Aufnahme einer Gerätesicherung von 10 Ampère (träge Auslegung).
Ein Zählwerk 12 zur Anzeige der gesamten Betriebsstunden des Gerätes PAP-IMI.
Ein grünes Kontrollämpchen 13 zur Anzeige der korrekten Funktionsweise des Gebläses.
Ein kurzzeitig "rot" oder "grün" aufleuchtendes Kontrollämpchen 14, welches jedes Mal zum Aufleuchten gelangt, wenn der vorhandene Elektrodenabstand innerhalb der Überschlagskammer gerade ein wenig hoch- oder heruntergeregelt wird. Die korrekte Funktionsweise der Elektrodenabstandsregelung innerhalb der Überschlagskammer im Betriebszustand "automatische Elektrodenabstandsregelung" kann dabei anhand dieses sporadisch aufleuchtenden Kontrollämpchens 14 am besten überwacht werden.
Zwei Kontrollämpchen 15 und 16, mit welchen das Erreichen der maximalen und minimalen Elektrodenabstände angezeigt wird. Diese Kontrollämpchen 15 und 16 sind dabei nur im Betriebszustand einer "manuellen Elektrodenabstandseinstellung" von Bedeutung. Und
zwei Druckknöpfe 17 und 18, mit welchen im Betriebszustand einer "manuellen Elektrodenabstandseinstellung" die Impulshäufigkeit je nach Wunsch entweder vergrößert (Druckknopf 17) oder verlangsamt (Druckknopf 18) werden kann.

Nach längerem Betrieb des Gerätes sollte dasselbe zweckmäßigerweise bei eingeschaltetem Hauptschalter 5 im Standbybetrieb noch einige Zeit belassen werden, damit sich das Gerät besser abkühlen kann. Das vorhandene Gebläse schaltet sich dabei nach einer gewissen Zeit von selbst ab.

Abschließend sollte hier noch auf den Umstand hingewiesen werden, daß bei vorgegebenen Einstellungen der Elemente 1, 3, und 4 zur Inbetriebnahme des Gerätes PAP-IMI allein die Elemente 5 und 6 bzw. 5 und 7 betätigt werden müssen. Das in der Farbe "rot" aufleuchtende große Tastenfeld 8 dient dabei nur in Notällen zur Schnellabschaltung des PAP-IMI-Gerätes.

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