C3
Erläuterung der Funktionsweise des
HF-Impulsgerätes PAP-IMI
Teil 2
Georges Bourbaki
In dem Teil 1 erfolgte bereits eine kurze Erläuterung, wie man sich aus rein idealistischen Sicht heraus den Funktionsmechanismus des PAP-IMI-Gerätes vorstellen kann. Da das 21. Jahrhundert gerade erst begonnen hat, sind die derzeitigen Leser dieses Artikels zwangsläufig alle Kinder des vergangenen 20. Jahrhunderts. Dasselbe war aber im wesentlichen vom Materialismus her geprägt. Der Autor könnte sich somit vorstellen, daß ein Großteil seiner Leser mit einer Interpretationsweise aus rein idealistischer Basis heraus enorme Schwierigkeiten haben wird, so daß hier noch ein Teil 2 dieses Funktionsmechanismus nachgeschoben werden soll, welcher die anstehende Thematik aus einem geringfügig abgeänderten Blickwinkel heraus beleuchten soll. Dieser Teil 2 geht dabei auf ein Papier zurück, welches der Autor bereits vor dem Teil 1 geschrieben hatte. Der später entstandene Teil 1 entspricht somit einer kondensierten Version, nachdem der Autor sich bereits zuvor eingehend Gedanken in dieser Richtung gemacht hatte. Der nunmehr vorgelegte Teil 2 besitzt jedoch trotzdem eine gewisse geistige Eigenständigkeit, so daß es durchaus sinnvoll erscheint, wenn derselbe hier als Teil 2 zur Wiedergabe gelangt.

Der anstehenden Thematik kann man sich wie folgt annähern: In dem physikalischen Teil der Homepage des Autors befindet sich unter [C2] ein Artikel mit dem Titel "Das Türenlabyrinth". Darin wird auf sechs Türenpaare verwiesen, von welchen bei einer korrekten Interpretation unserer Umwelt jeweils eine Türe durchschritten werden muß. Es sind dies die folgenden Fragestellungen:
• Kosmos mit idealistischem oder materialistischem Grundprinzip?
• Strukturierung des Kosmos auf einer parallelen oder seriellen Basis?
• Kosmos mit einem Grundsubstrat in Form eines Äthers oder nicht?
• Absolutistisch oder relativistisch strukturierter Kosmos?
• Grundaufbau des Gesamtkosmos auf einer analogen oder digitalen Basis? und
• Konzeption des Kosmos auf der Basis mathematischer oder ingenieurmäßiger Denkweisen?
Obwohl diese sechs Fragestellungen ganz fundamentaler Natur sind - welche im Grunde bereits entschieden werden müßten, bevor man sich daran macht, Physik zu betreiben -, so haben die Theoretischen Physiker es trotzdem irgendwie geschafft, daß sie ihre Sicht des Kosmos auf der Basis einer materialistischen, seriellen, ätherlosen, relativistischen, digitalen - d.h. korpuskularen - und mathematischen Betrachtungsweise durchgeboxen konnten. Nunmehr, im Nachhinein hat es sich dann allerdings herausstellt, daß bei allen diesen sechs Fragestellungen die von der Theoretischen Physik getroffene Wahl jeweils die falsche war. Dabei muß man sich natürlich die Frage stellen, ob dahinter nicht eine ganz bewußte Irreführung der Allgemeinheit liegt, weil der Umstand, daß sechsmal hintereinander jeweils die falsche Türe erwischt wurde, nicht so ganz aus reinem Zufall geschehen konnte.

Über die Beantwortung der sechs Fragestellungen mag jeder einzelne denken, wie er will. Wirklich katastrophal hat sich dabei vor allem der zweite Punkt der obigen Aufstellung ausgewirkt, weil alle esoterischen bzw. idealistischen Konzepte von einer Anordnung seelischer bzw. geistiger Strukturen in mehreren Ebenen ausgehen, was eine parallele Grundstrukturierung des Kosmos zwar nicht zwangsläufig erzwingt, jedoch zumindest als äußerst wahrscheinlich erscheinen läßt. Erstaunlicherweise ist dem Autor jedoch kein einziger wissenschaftlicher Artikel bekannt, in welchem die Möglichkeit einer parallelen Strukturierung des Kosmos auch nur ein einziges Mal zur Erörterung gelangt (!!!). So etwas hält der Autor ganz einfach für wissenschaftliche Blödheit.

Der Autor möchte hier in diesem Zusammenhang festgestellt wissen, daß - ganz unabhängig von dem Totschweigens der anstehenden Thematik - der Kosmos eine parallele Strukturierung aufweisen muß. Er möchte somit seine Leser bitten, daß sie dies zumindest derzeit als eine gegebene Tatsache hinnehmen sollen. Dies nur zur Einleitung.


Bezüglich des Funktionsmechanismus seines Gerätes bringt Dr. Panos Pappas innerhalb eines Artikels "Our Theory of Cancer" in seiner Homepage "http://www.papimi.gr/" zum Ausdruck, daß innerhalb von lebenden Organismen eine sogenannte Natrium-Kalium-Pumpe wirksam sei, welche über die Zellwandungen einer gesunden Zelle hinweg elektrische Potentiale in der Größenordnung von etwa 60 mV erzeuge. (Im Hinblick auf die sehr geringe Dicke der Zellwandungen von etwa 100 Å müssen derartige Potentiale als überraschend hoch angesehen werden, weil sie die elektrische Durchschlagspannung in Luft überschreiten!) Im Fall von Krebszellen würden sich diese Zellwandungspotentiale jedoch auf etwa 15 mV verringern. Aufgrund dieses Umstandes ergäbe sich somit der Eindruck, daß das Wachstum von Krebszellen möglicherweise auf ein elektrisches Problem innerhalb der Zellwandungen zurückgeführt werden könne.

Aus Bourbakischer Sicht scheint ein derartiges Erklärungsmodell jedoch viel zu grobschlächtig zu sein, weil es mittlerweile bekannt ist, daß es zumindest Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende von verschiedenen Krebszellen gibt, deren Vielzahl allein durch ein fehlerhaftes Funktionieren einer vorhandenen Natrium-Kalium-Pumpe nicht zu erklären ist.

Bei der Suche nach einer besseren Erklärung für den Funktionsmechanismus des PAP-IMI-Gerätes möchte der Autor auf einen kürzlich publizierten Artikel in der Südeutschen Zeitung "Leben ist nicht Leben" [1] verweisen. Gemäß demselben fand vor nicht langer Zeit im Einsteinforum von Potsdam ein Symposium unter dem Motto "Konzept von Genologie und Genetik" statt. Bei dieser Gelegenheit hielt der in Paris und Jerusalem tätige Biophysiker Henry Altan einen vielbeachteten Vortrag, bei welchem er u.a. die Frage aufwarf, wie allein mit Hilfe einer digitalen Gensequenz - d.h. also durch ein und dasselbe Programm - so unterschiedliche Dinge, wie Leber- und Hautzellen gebildet werden können.

In der Folge machte der Vortragende dann den ganz unerhörten Vorschlag, daß die Gene ganz aus dem genetischen Prozeß herausgenommen werden müßten, und daß man für das genetische Programm an einer anderen Stelle suchen solle. Der DNA komme dabei allenfalls die Rolle zu, daß sie einen Datensatz bilde, welcher innerhalb einer Zelle von einem Netzwerk biochemischer Reaktionen benutzt werde.

In diesem Zusammenhang sei auf den Umstand hingewiesen, daß ähnliche Gedanken bereits zuvor beispielsweise von Richard Strohmann, einem sehr bekannten Biologie-Professor von der Universität in Kalifornien, geäußert worden waren [2].

Wenn man eine derartige Möglichkeit ernsthaft in Erwägung zieht, dann muß man zwangsläufig an die bereits im Teil 1 erwähnten Kirlian-Photographien denken, bei welchen Phantomblätter - d.h. Blätter mit abgeschnittenen Blattabschnitten - auf photographischen Platten sichtbar gemacht werden können [3]. Die auftretende Darstellung der abgeschnittenen Teile eines Blattes liefern dabei einen Hinweis in der Richtung, daß in einer uns Menschen nicht unmittelbar zugänglichen Seinsebene anscheinend morphogenetische Baupläne vorhanden sind, welche bei derartigen Kilian-Photographien zur Darstellung gelangen.

Zu ähnlichen Resultaten gelangt man auch, wenn man beispielsweise den Heilungsprozeß bei kleineren Handverletzungen in Betracht zieht. Da ein vorgegebener Satz von Heilungsprogrammen im Hinblick auf die unendliche Anzahl von möglichen Schnittverletzungen ausgeschlossen werden muß, erhebt sich ganz zwangsläufig die Frage, von welchem Programm aus die in einer Wunde neugeformten Zellen Kenntnis darüber erlangen, wie sie sich bei einem Heilungsprozeß in einer korrekten Weise anzuordnen haben. Die digitale DNA-Struktur als Steuerorgan für derartige Heilungsprozesse scheidet demzufolge mit ziemlicher Sicherheit aus.

Zusammenfassend ergibt sich somit die folgende Situation:
In der Genetikforschung gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Wissenschaftler, welche die Auffassung vertreten, daß der wahre Sitz der Gene nicht innerhalb der DNA-Struktur zu finden ist.
Mit Hilfe von Hochspannungsentladungen können in der Kirlian-Photographie physisch nicht existierende Teile von organischen Strukturen auf photographischen Platten sichtbar gemacht werden, und
wenigstens im Fall von normalen Heilungsprozessen ergibt sich der Eindruck, daß eine Art von Bauplan existieren muß, welcher als Vorlage für derartige Heilungsprozesse dient.

Wenn man alle diese Faktoren zusammenfaßt, dann kommt man schlecht an der Erkenntnis vorbei, daß es eine Art von "genetischem Masterplan" geben muß, welcher weitgehend mit den von Rupert Sheldrake postulierten "morphogenetischen Feldern" [4] gleichzusetzen ist. Dieser Masterplan, von welchem aus die bei lebenden Organismen zu beobachtende Morphogenese gesteuert wird, muß dabei weitgehend in einer transzendenten Seinsebene angeordnet werden, weil unsere unmittelbar mit den Sinnen erfaßbare Welt mit ihren materiellen Strukturen als Seinsebene für ein derartiges Phänomen ausscheidet. Dieser immaterielle Master- oder Sollwertplan besitzt dabei anscheinend die Funktion, daß er als Vorlage für die auf der materiellen Seinsebene liegenden Organismen dient, welchen eine Art von "Istwert-Funktion" zugeschrieben werden muß.

Die zuvor erwähnten Heilungsprozesse könnten somit derart zum Ablauf gelangen, daß der immaterielle Sollwertplan mit der materiellen Istwertstruktur verglichen wird, worauf aufgrund eines durchgeführten Vergleichs Steuersignale abgeleitet werden, wie und in welcher Weise die neugebildeten Zellen sich anzuordnen haben, damit die ursprüngliche Körperkonfiguration wieder hergestellt wird. Diese Fähigkeit der Wiederherstellung der ursprünglichen Körperkonfiguration erscheint dabei bei Salamandern am weitesten entwickelt zu sein, weil dieselben selbst im Fall des Verlustes ihres Schwanzes denselben in einer sehr erstaunlichen Art und Weise wieder nachwachsen lassen können.

Falls man das beschriebene Konzept für die Morphogenese von organischen Strukturen als realistisch einstuft - die in Verbindung mit der Kirlian-Photographie sich ergebenden Phantombilder bei abgeschnittenen Blatteilen zwingen beinahe zu dieser Annahme -, dann könnten die mit zunehmendem Alter auftretenden menschlichen Leiden weitgehend dadurch erklärt werden, indem man annimmt, daß zwischen der immateriellen Sollwertvorgabe und der jeweiligen Istwertstruktur im Laufe der Zeit immer größere Diskrepanzen auftreten, was dann dazu führt, daß der materielle Körper mit zunehmendem Alter eine zunehmend stärker werdende Fehlsteuerung erhält.

Eine Überprüfung dieses Sachverhalts auf seine Gültigkeit ist allerdings mit relativ großen Schwierigkeiten verbunden, weil der immaterielle Masterplan und die materielle Istwertstruktur rein physisch gesehen im wesentlichen dekungsgleich übereinanderliegen, so daß sie als Untersuchungsobjekt nur gemeinsam zur Verfügung stehen.

Nennenswerte Diskrepanzen zwischen den beiden Strukturen können dabei allenfalls in jenen Fällen erwartet werden, in welchen Personen aufgrund von Unfällen eines ihrer Gliedmaßen verloren haben. Dies führt vielfach zu recht merkwürdigen Phantomschmerzen, welche von einem medizinischen Standpunkt aus nur relativ schlecht zu therapieren sind. In manchen Fällen haben derartige Personen das Gefühl der Existenz von sogenannten "Phantomgliedern", welche ihnen in einer sehr unangenehmen Art und Weise beispielsweise nachts beim Schlaf durch die Matraze hindurch auf den Boden fallen können. Derartige Phantomglieder erweisen sich dabei als derart real, daß manche Personen - beispielsweise der berühmte Horatio Nelson (1758-1805), welcher 1797 bei einem tollkühnen Angriff auf die spanische Kolonie Teneriffa durch eine Kanonenkugel den rechten Arm verloren hatte - die in diesem Zusammenhang auftretenden Phänomene als einen unmittelbaren Beweis für die Existenz einer menschlichen Seele bzw. eines Lebens nach dem Tode warten [5].

Um jedoch auf das PAP-IMI-Gerät und seine überraschenden Wirkungen zurückzukommen, unter den gegebenen Umständen könnte es durchaus so sein, daß mit Hilfe starker hochfrequenter elektromagnetischer Impulse eine verbesserte Abstimmung zwischen dem immateriellen Sollwertplan und der materiellen Istwertstruktur zustandekommt. Auf diese Weise könnten im Laufe der Zeit auftretende Übertragungsfehler auf der Seite der materiellen Istwertstruktur festgestellt und in der Folge auch eliminiert werden, was eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes des jeweiligen Patienten ergibt.

Anhand eines derartigen Konzeptes läßt sich dann auch wiederum verstehen, warum mit Hilfe dieses HF-Impulsgerätes eine derartig hohe Anzahl von unterschiedlichsten menschlichen Leiden heilbar erscheint: Menschliche Leiden - ganz unabhängig davon, ob sie nun durch eine Fehler in der DNA-Sequenz, durch psychische Probleme, durch von außen herangetragene Fehlprogrammierungen der Zellen, d.h. Viren, durch Kleinstlebewesen in Form von Bakterien oder ganz einfach durch Alterungserscheinungen - hervorgerufen werden, sind letztlich nichts anderes als vorhandene Diskrepanzen zwischen der morphogenetischen Sollwertvorgabe und dem tatsächlichen Istwertplan. Wenn es demzufolge gelingen sollte, daß mit Hilfe von sehr starken HF-Impulsen, so wie sie von dem PAP-IMI-Gerät abgegeben werden, ein verbesserter Abgleich zwischen Sollwertvorgabe und dem Istwert zu erreichen ist, dann könnten somit im wesentlichen alle menschlichen Leiden geheilt oder zumindest in ihrer Wirkung auf das jeweilige Individuum stark abgeschwächt werden, und dies ziemlich unabhängig davon, wodurch das jeweilige menschliche Leiden ursprünglich hervorgerufen wurde. Daß auch bei diesem PAP-IMI-Gerät gewisse Grenzen einer Therapierbarkeit menschlicher Leiden auftreten, dürfte dabei auf der Hand liegen. Querschnittslähmungen mögen hier nur ein Beispiel sein.

In Verfolgung derartiger Gedankengänge wird es nunmehr auch nachvollziehbar, warum bei einer Behandlung mit dem PAP-IMI-Gerät auf die Einnahme von chemisch wirkenden Medikamenten weitgehend verzichtet werden sollte: Bei einem vorgenommenen Abgleich zwischen Soll- und Istwertfunktionen müssen nämlich unnötige Abstimmungsfehler, so wie sie durch chemische Medikamente hervorgerufen werden, so weit wie möglich vermieden werden.

Der zuvor beschriebene Mechanismus läßt sich auch in etwa wie folgt verständlich machen: In unserer heutigen modernen Welt sind Kopiermaschinen vielfach nicht mehr wegzudenken. Bei einer derartigen Kopiermaschine gibt es ein Original, welches den jeweiligen Sollwert bildet, während auf der Abgabeseite Kopien dieses Originals abgegeben werden, welche einem Istwert entsprechen sollen. Damit eine derartige Kopiermaschine in einer zufriedenstellenden Art und Weise arbeitet, muß bekanntlich eine gerätsintern angeordnete Selentrommel elektrostatisch aufgeladen werden. Mag sein, daß mit diesen HF-Impulsen, so wie sie von dem PAP-IMI-Gerät abgegeben werden, eine Art von Neuaufladung der vorhandenen "biologischen Selentrommel" vorgenommen wird.

Die Möglichkeiten eines Einsatzes des PAP-IMI-Gerätes dürften im übrigen keineswegs ausgereizt sein. Entsprechend einem mündlichen Bericht von Frau Elenora Anderson aus Vancouver wurde bei einer Behandlung mit dem PAP-IMI-Gerät u.a. auch das Loch in einem ihrer Zähne repariert.

Daß es sich dabei keineswegs um einen Placebo-Effekt handeln kann, ergibt sich im übrigen anhand des Umstandes, daß dieses PAP-IMI-Gerät sich auch für die Heilung von Pferden sehr gut einsetzen läßt. Dabei kann davon ausgegangen werden, daß im Gegensatz zu Menschen Pferde nicht einem Placebo-Effekt unterliegen, weil sie sich von dem merkwürdigen Ticken eines elektrischen Gerätes wohl kaum beeinflussen lassen. Bei Verwendung dieses PAP-IMI-Gerätes treten darüber hinaus auch diverse mit wissenschaftlichen Methoden sehr einfach verifizierbare Effekte auf, wie das unmittelbare Absinken der Körpertemperatur im Fall von Fieber, das gesteigerte Wachstum von Pflanzensamen, die Verringerung von Krankheitserregern im Blut von infizierten Mäusen und dergleichen mehr, so daß dies auch ein Hinweis ist, daß hier etwas ganz Fundamentales passiert.

Wenn man die in diesem Zusammenhang gemachten Ausführungen ernst nimmt, dann sollte man die eigene Einstellung gegenüber Schamanen und Geistheilern möglicherweise revidieren, welche in diversen Entwicklungsländern, wie Brasilien zu finden sind. Derartige Leute machen nämlich im Grunde auch nicht sehr viel anderes, als daß sie sich an die Schnittstelle zwischen der materiellen Strukturen und Dingen auf einer transzendenten Ebene heranmachen. Der einzige Unterschied scheint dabei nur der zu sein, daß im Fall des PAP-IMI-Gerätes die Annäherung an diese Schnittstelle von der materiellen Seite her erfolgt, während sie im Fall von Schamanen und Geistheilern eher von der immateriellen Seite her vorgenommen wird. (Erstaunlicherweise befindet sich die deutsche "Schamanism & Healing Association", welche in der Vergangenheit häufig Seminare in Alpbach/Tirol durchgeführt hatte, im selben Hause wie der Bourbaki. Während der Bourbaki im Hochparterre wohnt, residiert dieselbe im dritten Stock. Letztere ist dabei unter der Telefonnummer 089/2715588 erreichbar!)

Zusammenfassend ergibt sich die folgende Situation: In der Natur existieren anscheinend zwei verschiedene Steuerzentren, von welchen aus Aufbau und Steuerung von lebenden Organismen
erfolgt:
Die DNA-Struktur, welche - wie jederman weiß - ein Digitalcode ist. Dies erweist sich dabei als sehr nützlich, weil eine atomare Kodierung so klein gemacht werden kann, daß sie innerhalb jeder Zelle eines mehrzelligen Organismus unterzubringen ist. Zusätzlich hat eine derartige Kodierung den großen Vorteil, daß aufgrund ihrer Digitalstruktur Kopierfehler auf einem sehr geringen Wert gehalten werden können. Da innerhalb jeder Zelle eines lebenden Organismus zwischen 30.000 und 100.000 unterschiedliche chemische Reaktionen kontinuierlich zum Ablauf gelangen, erscheint ein derartiger DNA-Code für die Steuerung derartiger Vorgänge auch vollkommen ausgelastet zu sein. (Ein gravierender Nachteil derartiger digitaler Kodierungen scheint der zu sein, daß sie ähnlich wie digitale Rechnerprogramme virenanfällig sind!)
Zusätzlich existiert dann noch dieser morphogenetische Sollwert- oder Masterplan, welcher wahrscheinlich auf einer Analogbasis arbeitet. Dieser morphogenetische Masterplan steuert dabei die physische Auslegung eines lebenden Organismus, wodurch beispielsweise festgelegt wird, daß der Rüssel eines Elefanten am Ende auch wie ein Rüssel aussieht.
Was nun den Evolutionsprozeß betrifft, so wie er von Charles Darwin mit seinem "Kampf ums Überleben" und seiner "natürlichen Auslese" postuliert worden war, so läuft derselbe bekanntlich in ganz abenteuerliche Schwierigkeiten, wenn man damit das sprunghafte Auftauchen einer neuen Tierspezies erklären möchte. Derartige Schwierigkeiten können jedoch in einer sehr eleganten Art und Weise vermieden werden, falls man die Existenz von derartigen immateriellen Masterplänen als tatsächlich real akzeptiert. Unter diesen Umständen erscheint es nämlich durchaus nachvollziehbar, daß derartige Masterpläne ähnlich wie bei einem Modellwechsel in der Autoindustrie von einem Moment zum anderen ausgetauscht werden können. Die Gründe für einen derartigen "biologischen Modellwechsel" sind dabei bisher noch nicht bekannt. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, daß es unter Biologen sehr wohl bekannt ist, daß die Gene für ein neues organisches Merkmal bereits zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stehen müssen, bevor das betreffende Merkmal tatsächlich zum Einsatz gelangt. Es ergibt sich somit der Eindruck, daß der Vorgang für die Erstellung neuer Masterpläne auf dem Zeichenbrett der Natur bereits zu einem Zeitpunkt erfolgt, wenn das jeweilige Lebewesen noch gar nicht geboren ist. Im Hinblick auf die letzte Aussage sei beispielsweise auf das menschliche Auge verwiesen, welches einen derart komplizierten inneren Aufbau besitzt, daß Faktoren wie "natürliche Auslese" oder "Überleben des Tüchtigsten" unter gar keinen Umständen die Entwicklung derartiger Strukturen zu erklären vermögen. Bereits der große Charles Darwin hatte diese Schwierigkeiten sehr wohl erkannt.

Bezüglich des Funktionsmechanismus des PAP-IMI-Gerätes siehe auch [C2].

München, den 20. März 2000
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Literaturhinweise

[1] Süddeutsche Zeitung vom 11. Juni 1999, S. 17 "Leben ist nicht das Leben"
[2] Richard Strohman "Ancient Genomes, Wise Bodies, Unhealthy People: Limits of a Genetig Paradigm in Biology and Medicine" in Perspectives in Biology and Medicine 37, S. 112-145, 1993
[3] Rolf H. Krauss "Jenseits von Licht und Schatten", Marburg 1992, S. 41
[4] Rupert Shaldrake "New Science of Life: The Hypothesis of Formative Causation", 1981
[5] Rupert Shaldrake "Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten", München 1997, S. 152